Category Archives: Heldenreise

Wie uns das Muster der Heldenreise in 12 Schritten einen roten Faden für unsere persönliche Veränderungen gibt – 12 Schritte, 12 Monate, viele Übungen, Geschichten und Erkenntnisse. Und großartige Ergebnisse :-)

Warum es gar nicht wirklich um Deine Berufung geht.

Vor 2 Tagen war ich zu Besuch in einem wunderschönen Yoga- und Seminarzentrum im Allgäu.

Ich blieb nur für einen Tag, doch der hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe ein schönes Bild gemacht von einem Spruch an der Wand, der mich heute zu diesem Artikel inspiriert hat. Heute möchte ich Dich teilhaben lassen an einem meiner Entwicklungsschritte, die auch für Dich Relevanz haben wird.

Ich hadere seit einiger Zeit mit meinem Angebot der Berufungsfindung. Ich finde es immer noch genial und die Möglichkeiten, die sich durch die Übungen eröffnen, uns damit besser kennenzulernen und wirklich auf unsere ganze persönliche Reise zu gehen, sind gigantisch.

Womit ich hadere, ist also nicht die Berufungsfindung. Sondern Ihre Begrenzung im ganz wörtlichen Sinne. Denn es geht im Kern gar nicht darum, den Beruf zu finden, der Dich erblühen lässt. 

 Ja ok, darum geht es AUCH, denn oft ist das der Punkt, von dem wir kommen, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Doch sei versichert, es gibt unendlich viele Jobs, die  Dich erfüllen können. Mach Dir nicht den Druck und glaube, es gäbe nur DEN EINEN.

Es geht um die Reise zu Dir selbst – der passende Job ist dann „nur“ eine Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst und wie Du das, was Du bist, in die Welt trägst.

Es geht darum, dass Du dich kennenlernst, Dir näher kommst. Deine Werte, Haltung, Deine Kern und Deine Schönheit erkennst und die unendlichen Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Es geht um DICH, in Deinem ganzen WESEN, in deinem ganzen SEIN. Und dann um das, – was zu dir passt! Das heißt:

Wenn Du wissen willst, was zu Dir passt, darfst Du als erstes klar darüber sein, WER DU BIST.

Ein ganz plattes Bild dazu: Wenn Du nicht weißt, welche Schuhgröße Du hast, dauerst es lange, bis Du den passenden Schuh findest. Und wenn Du die Größe kennst, dann heißt das noch lange nicht, dass Dir der Schuh auch gefällt. Für welchen Anlass suchst Du den Schuh? High Heel oder Wandertour? Welche Farbe? Welche Eigenschaften?

Und natürlich musst Du nicht alles-alles vorher wissen – doch es ist schon hilfreich zumindest mit einer kleinen Menge Informationen loszuziehen und es sei nur, zu wissen, wo das Schuhgeschäft ist. Du wirst nie soviel über Dich wissen, dass Du keine Freiheit mehr für Spontaneität und Ausprobieren hast. Das gehört nämlich zum Finden dazu. Es ist eher ein Entdecken – und das hört niemals auf.

Das Analysieren und Denken ist ein spannender Teil – und der spaßige Teil ist die ACTION! Probier Dich aus! Hab Spaß dabei. Entdecke!

Wenn Du diesem Pfad der Freude weiter folgst – so blühst Du Schritt für Schritt auf. Das Ziel ist also nicht das Ziel selbst, sondern so alt und weise der Spruch von Konfuzius auch ist:

Der Weg ist das Ziel!

Daher ist für mich auch nun stimmiger zu sagen: Du folgst Deiner Berufung. Nicht Du findest Deine Berufung. Auf dem Weg der Berufung zu folgen, kann sich der BERUF auch mal ändern. Wichtig dabei ist, dass er für dich das erfüllt, was Du zum Aufblühen brauchst.

Dein Kompass ist Dein Herz

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast und nicht sicher bist, wohin es weitergeht – Du hast Deinen Kompass immer bei Dir: Dein Herz! Geh danach, was Dein Herz vor Freude hüpfen lässt,  oder wo Du eine sanfte Ruhe in Dir spürst, ein zu Hause fühlen. Es kann auch mal vor Angst hüpfen – ja, auch das kommt vor – Neues ist aufregend.

Und wenn Du Dir nicht sicher bist – suche Dir einen Reiseleiter. Es gibt inzwischen so viele gute Coaches, die genau das tun: sie unterstützen Menschen, Ihrem Weg treu zu bleiben.

Aus diesem Grund habe ich neben den Berufungscoachings auch das Mentorenprogramm entwickelt, wo ich meine „Reisenden“ ein längeres Stück Ihres Weges begleiten darf. Jede Woche prüfen wir, wo wir stehen und wohin die Reise geht, Etappenziele werden gesetzt und auch das analysieren und denken und entdecken ist integriert. Ich bin sehr glücklich, dass ich genau damit, einen Teil meiner Berufung folge – nämlich Menschen auf Ihrer Reise Mut zu machen und manchmal auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten zu geben.

Und warum das alles? Warum sollen sich eigentlich alle auf Ihren Weg machen?

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen, ruhiger, glücklicher, zufriedener und gesünder sind  – stellt Euch mal vor, was das für eine Welle gibt auf der Welt, wenn mehr und mehr Menschen glücklich sind und zufrieden und sich gegenseitig unterstützen. Es wird eine friedvollere Welt und ein liebevolles Miteinander. Das geht nicht alles easy-peasy….immerhin leben wir in der Welt, in der wir leben und da gibt es eine Menge Herausforderungen. Auch in unserem Inneren dürfen wir uns auf einige holprige Wege gefasst machen. Also erfordert dieser schöne eigene Weg auch eine Portion Mut und Idealismus. Und es MUSS auch nicht jeder auf den Weg gehen – es gibt Menschen, die fühlen sich wohl so wie es ist – das ist halt das Leben nicht wahr?! Und für alle, die einmal daran gezweifelt habe, die kommen immer wieder zu dem Punkt zurück und fragen sich: „Wirklich so? Da ist doch noch mehr?!“ Und wenn Du das liest, bis Du längst unterwegs.

Und woran glaubst Du?

Ein schönes Wochenende für Dich – und hier das Bild aus Kißlegg

Herzen_Kißlegg

PS:  Berufungscoachings und Mentoringprogramme sind im Moment wieder offen und ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme unter kk@kirstinkailbach.de bei Interesse.



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Welche Qualität soll Dein Freitag haben?

Mit was für einem Gefühl startest Du heute in Deinen Arbeitstag?

„Nur noch heute“   —   „Jaaaa, los gehts“ —–   „neutral-kaffee-schlürfend“  —-  „gestresst bevor das erste Mal das Telefon klingelt“….wie gehts Dir?

Spüre es mal bewusst, dieses Gefühl, am Morgen, bevor Du aus dem Haus gehst und nochmal, wenn Du den Rechner hochfährst.

Wie geht es Dir heute? Mit welchem Gefühl startest Du in die Arbeit? Und dann kommt die Entscheidung, DEINE Entscheidung: wie MÖCHTEST Du dich denn gerne fühlen?

Und im nächsten Schritt – denke daran – Gleiches zieht Gleiches an! Was Du erleben möchtest, an diesem Tag, darfst Du zuerst ausstrahlen. 

Die Qualität Deines Tages bestimmst alleine DU!

Und es darf Schritt für Schritt gehen, also lass uns bei Frage 1 anfangen: Wie fühlst Du Dich heute?

emotions

Anbei eine kleine Hilfestellung „smile“-Emoticon , gefunden im www

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!



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Wie ich gelernt habe, im Chaos glücklich und dankbar zu sein

Es ist der 4. Februar 2015. Home-Office Tag. Ein besonderer Tag zum Dankbar sein. Und daher ist es sehr passend, dass Mara Stix zur Dankbarkeits Blogparade aufgerufen hat 🙂

Dankbarkeit im Chaos- mein Schlüssel zu innerer Ruhe und Tiefenentspannung

Ich bin seit einem knappen Jahr selbständig und habe gerade ein zusätzliches Business in einer anderen Stadt übernommen. Ich stecke mitten im Umzug von Köln nach München und im Aufbau des neuen und des alten Business. Ich habe diesen Monat 3 Mieten in meiner Verantwortung, 1 Umzug, 2 Wohnungen, die gestrichen werden wollen, 4 Gäste, die sich nächste Woche in einer dieser Wohnungen wohlfühlen möchten, während noch 30 Kisten zu packen, ein Karnevalskostüm zu nähen und Visitenkarten zu gestalten und ein paar neue Kunden zu gewinnen sind. Das Konto bewegt sich ob der oben genannten Neuerungen in abenteuerliche Sphären – Investitionen tun gut und sind gesund –  ja und reframing ist ein sehr enger und guter Freund geworden 🙂

Dankbarkeit erzeugt Glück und nicht umgekehrt

Währenddessen sitze ich in der neuen, noch leeren Wohnung, 600km von den (meisten) Todos entfernt – die Fenster werden getauscht. Meine Lagen von Kleidung am Körper neigen sich dem Ende zu, es passt einfach nichts mehr rein, noch oben drauf, es hat -8Grad draußen, gefühlt inzwischen auch drinnen, die Fenster werden weniger, die Bohrmaschine donnert und der Staub fliegt. Ich sitze mit Mütze, 2 Jacken, dickem Schal und Decke auf dem Beinen, tauben Fingern und roter Nase auf der Couch, die vor dem Umzug auch noch irgendwie abtransportiert werden darf und arbeite. Parallel wird der Mallorca Urlaub von 16 Leuten (um)geplant, mein Freund, der nochmals 600km in die andere Richtung sitzt und lieb gemeinte Witze über meine Situation per sms macht, freut sich übermorgen auch auf den Besuch seiner tiefen-entspannten Liebsten.

kirstinfenster

Und so komisch das klingt – ich sitze hier im Eckchen, kann nur noch in der halben Geschwindigkeit tippen, weil meine Finger halb tiefgefroren sind und schmunzle vor mich hin – denn genau das bin ich trotz allem – tiefenentspannt! Und glücklich. Ich gebe zu, es klappt nicht immer und dauernd mit der tiefenentspannten Haltung. Auch ich habe meine Ups und Downs. Doch die wenigen Momente, in denen mich in dieser Situationen noch die Panik und Angst übermannen, sind vergleichsweise gering. Und warum?

Dankbarkeit ist nicht nur der Ursprung von Glück, sondern auch von Vertrauen und Sicherheit

Weil ich gelernt habe, mir täglich vor Augen zu halten, warum ich gerade in der Situation bin, in der ich bin – ich bin dabei, das Leben zu erschaffen, das ich leben will. Meinen Weg, meinen Traum. Und jeden Schritt, der mich hierher gebracht hat, bin ich selbst gegangen. Ich bin so dankbar dafür, dass ich den Mut hatte, loszugehen. Dankbar – mir selbst, meinen Leben, den ganzen irdischen und nicht irdischen Helfern, die mich auf diesem Weg unterstützen. Und dafür, dass es irgendwie hinhaut. Dass ich heute hier sitzen darf und frieren, in dem Wissen, dass es bald wieder warm wird. Dass meine neue Vermieterin mir neue Fenster spendiert. Dass meine Freundin Ihre Couch da gelassen hat und ich nicht auf dem Boden sitzen muss. Dass ich 2 Jacken habe, die mich wärmen und eine funktionierende Kaffeemaschine, die mir gleich einen heissen Kaffee zaubern wird. 2 Handwerker, die Witze machen bei Ihrer Arbeit, die ihnen offensichtlich Spaß bringt. Dankbar für meine Freunde, die verstehen, dass es im Moment einfach etwas stiller um mich ist und sie mich trotzdem überall mit einbeziehen. Dankbar für meine Familie, die 100% hinter mir steht und auch nur mal für einen Tag 600km fährt, um mir zu helfen. Dankbar für meine tollsten Projekte und Kunden, die ich begleiten darf und die mir durch ihr persönliches Feedback und Ihre Geschichten zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dankbar, dass ich das Vertrauen in mir habe, dass das alles irgendwie klappen wird. Ich bin aus meinem tiefsten Inneren heraus dankbar. Und glücklich. Und es geht weiter. Denn diese Dankbarkeit und das daraus entstehende Glück tragen mich durch diese nicht ganz so leichten Zeiten, ich fühle mich sicher und habe das Vertrauen – in mich selbst und mein Leben, dass das alles passen wird.

Die Traurigkeit und die Angst nehmen das Glück nicht weg

SonntagsspaziergangUnd nun mal Hand aufs Herz – dieser Monat ist echt kein Sonntagsspaziergang am Starnberger See. Nicht nur. Es gibt sie, diese Spaziergangs-Sonnenstrahlen-pures Glück-Momente. Und es gibt auch Momente von einem Gefühl von Traurigkeit und auch Angst. Traurig, weil ich vielen liebgewonnenen Menschen und Dingen auf Wiedersehen sagen werde. Angst, weil es einfach ganz normal ist, Angst zu haben, wenn man solche großen Veränderungen durchlebt und alles im Umbruch ist. Beides darf da sein und gefühlt werden. Und ich bin froh und dankbar, dass ich sie heute wieder fühlen kann, es hätte Zeiten gegeben, da wäre ich einfach drüber weg gegangen und deshalb krank geworden. Und auch wenn Angst und Traurigkeit da sind, schmälern sie nicht das Spaziergangs-Sonnenstrahlen-puresGlück-Gefühl.

Auf den Fokus kommt es an. Worauf will ich meine Aufmerksamkeit richten?

Die Antwort ist: auf die Sonntagsspaziergangs-Momente. Ich bin vom Glück geküsst, dass ich das alles so erleben darf. Und ich bin dankbar, dass ich das heute so erleben kann. Erleben kann ich es deshalb, weil ich mit einem simplen Dankbarkeitsritual begonnen habe – ein kleines Büchlein, auf meinem Nachtisch, in das ich jeden Abend 3 Dinge des Tages eingetragen habe, für die ich dankbar bin. Das machen inzwischen auch alle meine Kunden. Denn – Ja, es funktioniert.

Und nun kommt für diesen Moment das Wichtigste:

Ich bin dankbar dafür, dass ihr diese Zeilen gelesen habt.

Wenn euch der Artikel gefallen hat, dann lasst es mich gerne wissen – in den Kommentaren oder auch in einer persönlichen Mail. Und wenn ihr mehr mögt, tragt Euch doch für meinen Newsletter ein. Leitet ihn auch gerne weiter an Freunde. Ich schreibe zum Thema Berufungsfindung, gebe Impulse, Übungen und Wegweiser, wie Ihr herausfindet, wo Euer Platz im Leben ist.

Herzliche Grüße,

Eure

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 

 

PS: Ganz neu im Frühling: Der Job Personality Check! Wie gut passt Dein Job zu Deiner Persönlichkeit? Oder der, in den Du wechseln möchtest? Trage Dich ein bis zum 28.2. für mehr Informationen  dazu und du hast außerdem die Chance, ein persönliches Coaching zu diesem Thema mit mir zu gewinnen.



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Die Heldin im 3. Akt

Es gibt News! Die Heldin im 3. Akt

Läuft er bei Dir auch der Weihnachts-Countdown? Wie gehts Dir dabei?

Reflektion und Ausblick. 

Reflektion und Ausblick darum geht es im Dezember, vor allem in der zweiten Hälfte. Wie war mein Jahr? Und wie soll mein neues Jahr werden?

Kennst Du schon Deine Antworten?

Das Jahr

Während ich Euch immer wieder mit Infos zu der Heldenreise versorgte, erlebte und erlebe ich natürlich auch meine. Meine Zielen und Wünschen, die ich im letzten Jahr formulierte und visualisierte auf meiner Ziele-Collage bekamen noch einen gewaltigen Schub mit einem Löffelbiege-Seminar kurz vor Silvester. Für mich bedeutete das: wenn ich das schaffe, schaffe ich alles, was ich will!

löffel

Der größte Wunsch – mein Ruf 

Mein Wunsch war es, ein Ort zu finden, an dem ich meinen Kunden ein zu Hause für Ihre Weiterentwicklung bieten kann. Einen real existierenden Ort, an den sie immer wieder kommen, neues über sich herausfinden, Unterstützung für die Realisierung Ihrer Ziele erfahren und Stück für Stück Ihr eigenes Potential erstrahlen lassen können. Ein Ort, an dem sie Experten und Gleichgesinnte treffen, Spaß haben und Fortschritte machen. Eine Art Fitness-Studio für den Geist.

Warum – was ist meine Motivation?

Ich liebe die Coachings, die ich mache, es ist wundervoll zu sehen, wie ein intensiver Coaching Tag häufig Wunder bewirkt. Doch manchmal greifen sie mir zu kurz, denn ich merke, dass vielen heute noch der Mut fehlt, den Weg zu gehen oder sie einfach nicht wissen, wie und wo sie anfangen sollen. Ich möchte sehen, wie meine Kunden in die Umsetzung gehen und am Ball bleiben. Daraus entstand im ersten Schritt das Mentorenprogramm „Live your change“.

Das Mentorenprogramm – die erste Schwelle

Im Mentorenprogramm bin ich für meine Kunden nicht nur Coach, sondern auch Lehrer, Mentor und Motivator. Ich kann in diesem Rahmen meinen Kunden weitergeben, was ich weiß und selbst erfahren habe und sie in die Lage bringen, langfristig Ihr eigener Coach zu werden. Diese Mischung ist es, der meine Kunden wirklich voran bringt. Ich liebe es zu sehen, wie toll es funktioniert und wie glücklich alle Beteiligten sind. Und noch viel mehr, dass ich Kunden aus allen Ecken Deutschlands habe. GENIAL!!

Und das reichte nicht? 

Nicht ganz, denn der Wunsch nach dem „Ort“, dem zu Hause war immer noch da. Ich wusste nicht, wie und wo ich es umsetzen wollte. Ich wusste nur, ich möchte es unbedingt. Der Ruf wurde lauter, der Schatz war noch nicht gefunden.

begabungsakademie

Die Begabungsakademie – der Schatz wurde gefunden

Wie das manchmal so ist, wenn man sich entschieden hat, was man möchte, dann werden die Dinge ganz einfach. Eine Woche danach rief mich meine Kollegin Christina Emmer an. Sie hat dieses Jahr erfolgreich Ihr Lifestyle Business als Coach für Coaches mit dem Programm „The smart coach“ gestartet und Ihr Wunsch war es, sich zu fokussieren. Daher wollte sie ihr zweites Baby, die Begabungsakademie, abgeben. 

Das Finden des Schatzes und die Rückkehr in die normale Welt

Eine Weile konnte ich mein Glück kaum fassen. Doch nun ist es offiziell. Ich werde ab dem neuen Jahr die Begabungsakademie in München übernehmen. Mit Raum für meine eigenen Life-Coachings, Seminare und Abendveranstaltungen. Und mit Raum für Kooperationspartner, die ich für das Thema Potentialentaltung von den verschiedensten Perspektiven mit ins Boot hole – damit Ihr – die Kunden – mit Ruhe, Neugier und Vertrauen, das findet könnt, was ihr in Euer Leben bringen und nach außen tragen möchtet.

Wie gehts weiter?

Das Mentoren-Programm bleibt weiterhin bestehen, für alle die vor allem, die zeitlich und örtlich flexibel sein möchten.

Für mich heisst es jetzt, das Programm für die ersten Monate zu entwickeln! Da dieser Newsletter nicht an München gekoppelt ist, werde ich hier nur vereinzelt Veranstaltungsempfehlungen veröffentlichen.

Wenn Ihr Immer informiert sein wollte, dann geht auf www.begabungsakademie.de und tragt Euch dort für den Newsletter ein – ist auch von mir! Mit etwas Glück, wenn Ihr Euch bis zum 31.12. eintragt, könnt Ihr auch eines von drei Schnupperabos gewinnen. Auf Facebook würde ich mich auch über Dein Like freuen.

Mit meinem 3. Akt in der Heldenreise, beginnt der Zyklus wieder von vorn und ich starte mit der Begabungsakademie in eine neue Heldenreise. Kommt Ihr mit?

Ich freue mich auf Euch

Alles Liebe,

Kirstin

PS: das Mentorenprogramm startet im Januar und es sind noch 3 Plätze frei! Darf ich Dich begleiten in Deinem neuen fantastischen Jahr? Schreib mir an kk@kirstinkailbach.de



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Bist Du schon in der neuen Welt?

Herzlich willkommen zum Teil 6 der Heldenreise-Serie. Ich freue mich sehr, dass Du wieder dabei bist!

Nicht immer ist der Schritt in die neue Welt so offensichtlich wie bei Alice im Wunderland als sie in den Kaninchenbau fällt oder bei Neo in Matrix, der die rote Pille schluckt.

Verbunden ist dieser Schritt immer mit einer Handlung, die sich so einfach nicht umkehren lässt. 

Eine Kündigung im Job. Eine Trennung vom Partner. Eine eigener Blog. Und auch: zu Dir und Deinen Bedürfnisse stehen, sie zu formulieren und nach ihnen zu handeln.

Denn genau darum geht es bei diesem Schritt auf Deiner Heldenreise:

Er bringt Dich Dir selbst, Deiner Berufung, Deinem Traum einen Schritt näher.

Wenn man das so liest, klingt es vor allem nach „wow, ja, ja, endlich und chacka“. Und im Grunde ist es das auch. Doch was meistens vor dem „chacka“ steht, ist die Angst. Angst vor dem Ungewissen, Angst vor dem Neuen. Angst vor der eigenen Courage.

jumpDas ist der Punkt, der viele Helden auf Ihrer Reise in der gewohnten Welt festhält.

Und, wenn Ihr die letzten Artikel der Reise gelesen habt, dann könnt ihr jetzt schon besser verstehen, wie das Muster funktioniert. Durch das Treffen mit dem Mentor wird der Held ermutigt seinen Schritt zu gehen und geht ihn dann (hoffentlich) auch.

Und danach? Danach kommt der erste Test. 

Wie ernst ist es Dir mit Deinem Vorhaben? Bist Du Dir sicher?

Wir werden geprüft, ob wir wirklich sicher sind in unserem Vorhaben mit dem Ziel, unsere Ressourcen für den Weg zu stärken, wenn wir es denn sind.

Ein Beispiel: Der Chef akzeptiert die Kündigung nicht „Sie sind so wichtig für uns, wir brauchen sie“ – folgst Du der Anerkennung oder Deinem Bedürfnis nach Freiheit?

Empfange diese Schwellenhüter mit offenen Armen, denn sie sind wertvolle Wegweiser auf dem Weg zu Deinem Schatz. Fokussiere Dich auf Deine innere Klarheit, denn die Antworten auf diese Tests hast Du alle schon in Dir. Gönne Dir Ruhe, höre auf Dein Bauchgefühl und konzentriere Dich auf Dein Ziel.

Was ist Dein WARUM? WARUM willst Du diesen Weg gehen?

Und nach diesem Schritt und dem Test, ist sie da: Die Erleichterung, das CHACKA, die Freude – du bist in einer neuen Welt, sie ist komplett anders als die alte, du musst Dich zurechtfinden und Orientierung bekommen – und Du spürst in Dir, dass Du das schaffst!

Dieser Punkt in der Heldenreise ist kritisch. Wo stehst Du? 

Der 2. Akt hat nun offiziell begonnen!

Alles Liebe,

Kirstin

PS: Ich empfehle Euch, Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4 und Teil 5 im Vorfeld zu lesen, damit Ihr die Hinweise und Aufgaben mit machen könnt.



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Die Begegnung mit dem Mentor und wie Du ihn erkennst

Wann kommt der Punkt in der Heldenreise, an dem der Held entscheidet den Ruf nicht länger zu ignorieren, sondern sein altes Leben loszulassen und sich auf den Weg zu machen? Wann lässt er seine gewohnte Welt hinter sich, um den Schatz in der neuen Welt zu finden?

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Wann zieht Frodo ins Abenteuer? Wie schafft Luke Skywalker es, seine Macht zu nutzen? Wann macht Vivian bei Pretty Woman die ersten Schritte ins neue Leben? Wann entscheidet sich der Manager, seine Projektidee zu verwirklichen?

Im übertragenen Sinne, haben Sie ein Schild am Wegesrand wahrgenommen, auf dem steht „Hier entlang“.

Sie haben einen Mentor getroffen, einen Verbündeten, einen Unterstützer.

Dies muss nicht zwangsläufig jemand sein, der älter oder vorgesetzt ist. Vielmehr ist es jemand, der in einem gewissen Bereich Erfahrung und Wissen besitzt, das dich in Deiner Entwicklung weiterbringt. Der dieses Wissen gerne teilt und Dich wachsen lässt in Deinen Vorhaben.

6let'sdothisthingBeim Herrn der Ringe ist es Gandalf, bei Star Wars ist es erst Obi Wan und weiter Yoda, die Luke lehren, wie er seine Macht einsetzt. Bei Pretty Woman ist es….na, schon herausgefunden? Richtig – der Hoteldirektor, der Vivian den Umgang mit dem richtigen Besteck im Restaurant näher bringt („Schlüpfrige Scheisserchen“) und eine Einkaufsfreundin zur Seite stellt. Im Firmenkontext mag dies ein IT Entwickler sein, der dem Manager einen technischen Weg aufweist, wie seine Idee realisierbar ist. Ein Berater. Ein Chef, der die Idee unterstützt und seinen Mitarbeiter fördert.

Und in Deinem Alltag? Für Dein Vorhaben?

Wer waren Deine Mentoren? Und wer könnte es aktuell sein?

Ich gebe Dir ein wenig Hilfestellung. Die folgenden Punkte werden Dir helfen, ihn zu erkennen (danke an Uwe Walther an dieser Stelle, dem Meister des Storytelling, von dem ich in einem Vortrag darüber mehr erfahren durfte).

Was macht einen Mentor zu Mentor?

– Er besitzt in einem bestimmten Bereich Wissen und Erfahrung, das Dich in Deiner Entwicklung voran bringt

– er gibt dieses Wissen oft und gerne weiter

– er möchte Dich groß machen, dich unterstützen und dich gut fühlen lassen

– er unterstützt Dich dabei, Dich auf Deinen Weg zu fokussieren und Deine Ressourcen zu aktivieren

– er bringt Dich immer wieder in die richtige Richtung

– er kennt die gewohnte und die neue Welt

– er ist offen, direkt und ehrlich und spielt keine Spielchen

– er (be)wertet (dich) nicht

–  es geht nicht um ihn und sein Ego, sondern nur um dich

– Du fühlst Dich sehr gut, wenn Du mit ihm zusammen bist und spürst die Energie, die dich nach vorne bringt

– er zeigt Dir nicht, wer Du bist, sondern wer Du sein kannst.

An dieser Stelle sei gewarnt vor sogenannten Möchtegern-Mentoren. Diese erkennst Du, wenn Sie dich klein halten möchten, um sich selbst groß zu fühlen. Chefs, die die Mitarbeiter nicht fördern, sondern nur anweisen aus Angst, dass der Mitarbeiter irgendwann besser als sie werden könnte. Machtspielchen spielen. Ihr Wissen als Machtmittel einsetzen. Dieser Fall lässt sich leider häufig noch in Firmen finden, wo Wissen häufig immer noch die Währung der Macht ist.  Ein richtiger Mentor bringt das Beste in Dir zum Vorschein.

Wenn Du Deinen Mentor getroffen hast, geht Deine Reise los. Einen kleinen Zwischenschritt gibt es hier eventuell noch. Wenn Du weißt, wer es ist, darfst Du ihn auch ansprechen, Dir zu helfen. Oft ergeben sich die Rollen ganz von alleine. Manchmal kennt ihr Euch auch nicht persönlich. Und manchmal darfst Du auch um Hilfe bitten.

Bist Du soweit?

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, hinterlasse gerne einen Kommentare oder teile ihn mit Deinen Freunden! Ich freue mich!

Alles Liebe,

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

PS: Hier gehts zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Heldenreise – lasst es Dir nicht entgehen und kontaktiere mich gerne, wenn Du Fragen hast.



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Warum wir gerne mal den Kopf in den Sand stecken – Die Verweigerung des Rufs.

Herzlich willkommen zum Teil 4 der Heldenreise-Serie. Ich freue mich sehr, dass Du wieder dabei bist und begrüsse auch einige neue Leser – schön, dass Ihr Euch auf den Weg gemacht habt! Ich empfehle Euch, Teil 1, Teil 2 und Teil 3 im Vorfeld zu lesen, damit Ihr die Übungen mit machen könnt.

Nun sind wir also bei Stufe 3 angelangt – die Verweigerung des Rufs.

Das erste Bild, das mir dabei in den Sinn kommt, sind die 3 Affen, von denen sich einer die Ohren, der nächste den Mund, der dritte die Augen zuhält. Gibt es sogar als Symbol auf whatsapp 🙂  Beim letzten Mal hast Du Dir notiert, in welchen Lebensbereiche, Du bereits Rufe vernommen hast und ich bin mir sicher, Du hast mindestens einen identifiziert, den Du seit einiger Zeit gekonnt ignorierst. Oder?

faith

Ein alternatives Szenario ist, sich den Ruf schön zu reden – beliebte Sätze sind hierbei: ist doch gar nicht so schlimm, ich stelle mich nur ein bisschen an, ich jammere ja auf hohem Niveau, eigentlich bin ich doch total zufrieden.

Oder im Job: Es läuft doch alles gut, so wie es ist. Das ist viel zu komplex. Viel zu kompliziert. Das haben wir noch nie so gemacht. Ich sollte zufrieden sein, dass ich einen festen Job habe. Warum ist das so?

Warum ignorieren wir den Ruf, der ein Aufruf zum Wachstum für uns ist? 

Ganz einfach: Er reißt uns aus unserer sicheren Komfortzone. Und das macht uns Angst.

Ich weiß, das Wort Komfortzone wurde in den letzten Monaten per Facebook und co reichlich überstrapaziert. Und dennoch: man mag sie anders nennen mögen, doch ihre Existenz und Ihr Aufgabe in unserem Leben ist unumstritten vorhanden und etwas, an dem Du nicht vorbei kommst, wenn Du Dich verändern möchtest.

Sie bedeutet:

Einen Schritt aus der gewohnten Welt herauszugehen und damit den ersten Schritt ins Abenteuer zu wagen.

Dies kann ein noch so kleiner Schritt sein. Auch ein fremdes Auto zu fahren, kann ein Schritt aus der Komfortzone sein. Oder eine Verabredung abzusagen. Nicht für jeden ist das gleich einfach oder schwer, denn den eigenen Wohlfühlbereich definiert jeder ganz für sich alleine.

Im Job bedeutet das: etwas anders zu machen als bisher. Aussagen wie „das haben wir immer schon so gemacht“ oder „Das geht nicht, weil“ gehören eindeutig in die Komfortzone.

Unternehmer und gute Führungskräfte halten sich die meiste Zeit außerhalb Ihrer Komfortzone auf – denn nur hier ist Wachstum möglich.

Es ist die Zone, wo wir die Konsequenzen noch nicht abschätzen können, wir nicht wissen, was passieren wird. Wird es klappen? Geht es schief? Blamiere ich mich? Sinken die Verkaufszahlen? Was, wenn es mir schlechter geht als zuvor?

Viele bleiben in diesem Wohlfühlbereich. Aus Angst, aus Unsicherheit.

Die Lösung an dieser Stelle ist nicht nur die Abenteuerlust, sondern vor allem auch das Vertrauen.

Das Vertrauen in Dich selbst, das Vertrauen in das Leben, das Vertrauen, dass Du mit den Konsequenzen umgehen können wirst, egal wie sie aussehen.

Manchmal brauchen wir auch einfach jemanden, der uns bei diesem ersten Schritt an die Hand nimmt. Oder einfach sagt: mach’s! ich glaub an dich! Dieser jemand wird der Star des nächsten Artikels in der Heldenreise sein, den ich Dir schon bald präsentiere.

Und bis dahin möchte ich Dir wieder einige Fragen stellen: Wie gut kennst Du Deinen Wohlfühlbereich? Und wie häufig verlässt Du ihn? Eine kleine sehr kraftvolle Übung: mache jeden Tag etwas anders als bisher. Probier es aus. Du kannst damit anfangen, die Zahnbürste in die andere Hand zu nehmen! Und die zweite Frage ist: wie sehr vertraust Du Dir? Wie (selbst-)sicher gehst Du durchs Leben?

Heute möchte ich Dir gerne noch einen tollen Ted Talk mit auf den Weg geben – er greift den Hers’s journey auf und zwar in der Thematik – wie verkaufe ich eine Idee bzw. wie halte ich eine Präsentation. Sehr spannend. Viel Spaß beim Ansehen.

Ich wünsche Dir eine tolle Zeit und freue mich über Dein Feedback zu diesem Thema in den Kommentaren oder auch gerne per email! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn ihn weiterleitest oder bei Facebook teilst.

Alles Liebe, Kirstin

PS: Im Mentoren-Programm lernst Du viel zu Deiner Komfortzone, Deinen Ängsten und wie Du Sie überwindest. Du lernst, wie Du Dir über Deine Muster bewusst wirst. Du lernst zu vertrauen. Du lernst, wie das alles mit Deinem Erfolg zusammenhängt. Privat, im Business. Ich freue mich, wenn Du dabei bist! Melde Dich noch heute!

Teil 1 der Heldenreise

Teil 2 der Heldenreise

Teil 3 der Heldenreise



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Was wäre, wenn? – Der Ruf zum Abenteuer!

Und, wie hast Du Dein Eintauchen in Deine gewohnte Welt erlebt? Wie fühlt es sich an? Läuft alles rund, bist Du da, wo Du sein möchtest? Oder hast Du das Gefühl: „Da geht noch was!“?

Durch die Hausaufgaben vom letzten Mal – 3 Dinge, die jetzt schon prima sind und 3 Dinge, die Du ändern würdest, wenn Du wüsstest, alles wäre möglich – durch diese Hausaufgabe bist Du, lieber Held, schon in die Stufe 2 eingetreten. Die Stufe ist „Der Ruf zum Abenteuer“.
Der Ruf zum Abenteuer ist nicht immer die innere Stimme, die ganz konkret zu Dir sagt – „los, lieber Held, es ist Zeit für Dich“ – nein. Vielmehr macht sich dieser Ruf auch in einem viel kleineren Momenten bemerkbar: der Moment, in dem Du Dir bewusst wirst, bewusst darüber, wo Du stehst; bewusst darüber, dass es da noch etwas gibt; bewusst darüber, was sein KÖNNTE.
Du fragst Dich, was das sein könnte?

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Dein Chef eröffnet Dir, dass er Dich nicht weiter beschäftigen kann. Du sitzt im Meeting und hast plötzlich DIE Projektidee. Du sitzt im Meeting und stellst fest, dass das nicht mehr Deine Welt ist. Du verliebst Dich. Du erwischt Deinen Freund mit einer anderen. Du stellst fest, dass Du in der Beziehung nicht mehr glücklich bist. Du liest oder hörst etwas, das Dich begeistert und willst mehr davon. Du meldest Dich spontan zu einem Fotoworkshop an.

Pretty Woman: Edward verfährt sich in LA und Vivian steigt zu ihm ins Auto. Und auch: Deine Lieblingsjeans, die nicht mehr zugeht (ohweh!)
Schaltet Eure Antennen auf Empfang! Da draußen schwirrt es nur so von Rufen zum Abenteuer, die alle dazu da sind, Euch in Eurer persönlichen Entwicklung voran zu bringen. Häufig sind diese Rufe auch Hinweise auf verdeckte Bedürfnisse. Alte Leidenschaften. Talente und Stärken (ja, da sind sie wieder!)

Das Bewusstwerden konkretisiert sich daraufhin als Veränderungswunsch. Es ist dabei egal, wie groß dieses Gefühl ist, sobald Du Dir darüber bewusst wirst, hast Du den Ruf vernommen. Es ist egal, ob es das Bewusstwerden eines Mangels in der gewohnten Welt ist oder eines Zieles, das noch nicht erreicht ist.
Einer meiner Lehrer und Mentoren sagt „Menschen verändern sich aus 2 Gründen: entweder sie haben große Ziele oder große Schmerzen“ – die Schmerzen sind dabei im übertragenen Sinne auf den Satus Quo bezogen – sie halten aus, was ist, ohne, dass es ihnen gefällt. Diese Menschen sind in der Regel sehr leidensfähig und es darf schon viel passieren, bis sie sich bewegen. Es könnte sich ja plötzlich von alleine regeln oder alles andere sich verändern, ich bleib erstmal da, wo ich bin. „Soooo schlimm ist es ja nicht.“.

Kennst Du das? Und wie ist das bei Dir, aus welchen Gründen veränderst Du Dich?
Vielleicht ist es auch ein (noch) undefiniertes Gefühl, das Du noch nicht näher fassen kannst. Und es ist da. Und es bleibt. Und es kommt immer wieder. Ob sich daraus nun eine Aktion ergibt oder nicht. Denn natürlich geht mit dieser Bewusstwerdung einher, dass das Sicherheitsbedürfnis wach wird, dass vielleicht Ängste an die Oberfläche kommen. Was diese Bewusstwerdung, die sich zum Veränderungswunsch formt, macht, ist, sie holt Dich aus Deiner Komfortzone und das kann auch erst mal gewaltig piecken! Und wie! Ah, es war doch grade so schön und gemütlich auf meiner Wolke.
Die Ressourcen, die der Held in dieser Phase braucht ist: Wahrnehmung (die Antennen!), Mut, Vertrauen. Wie sehr magst Du Veränderungen? Wie mutig bist Du? Wie sehr bist Du bereit, Neues in Dein Leben zu lassen? Wie neugierig bist du? Wie viel Vertrauen hast Du in Dich selbst und in Dein Leben?
Und nun kommt der Clou: auch wenn du den Ruf „überhörst“ oder ignorierst, er kommt immer wieder!
Notiere Dir, welche Rufe Du bereits gehörst hast in Deinem Leben und überlege, wie Du tickst – veränderst Du Dich, weil Du Ziele hast oder weil es ungemütlich wird? Und in welchen Bereichen – heute – hast Du den Ruf vernommen – schau auf Deine Notizen von letzter Woche. Bist Du bereit bist Du für Dein Abenteuer? Sagst Du ja? Mit welchem Gefühl? Oder wartest Du ab und schaust Dir das Gefühl erstmal an?

Ich wünsche Dir eine tolle bewusste Woche und freue mich über Dein Feedback zu diesem Thema in den Kommentaren oder auch gerne per email!

Alles Liebe, Kirstin

PS: Hier geht es zu Teil 1 der Heldenreise und hier geht es zu Teil 2 der Heldenreise.



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Die gewohnte Welt des Helden – Dein Alltag


Mein Vater gab mir den besten Rat meines Lebens. Er sagte: „Was Du auch tust, auf keinen Fall darfst du mit 65 aufwachen und darüber nachdenken, was Du versäumt hast“

– George Clooney.

Im Rahmen der Heldenreise spielt George Clooney’s Vater eine wichtige Rolle: er ist der erste Mentor, der mit diesem Rat auslöst, dass der Held sich auf die Reise begibt. Darüber werden wir im Verlauf der Heldenreise noch mehr erfahren. Und in gewisser Weise spielt dieser Rat auch schon vor der ersten Stufe der Heldenreise eine wichtige Rolle – denn es ist nicht nur der Aufruf dazu, Chancen zu ergreifen, sondern auch sie zu erkennen: wach zu sein, aufmerksam zu sein, sie zu hören, zu sehen, zu fühlen – sie zu erwarten als eine Möglichkeit und ihr Auftreten als etwas ganz selbstverständlich anzunehmen – und zu handeln, wenn es dann soweit ist.

Die Selbstverständlichkeit Ihres Auftretens ist in unserem Gehirn fest verdrahtet: Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther sagt, von Geburt an haben Menschen 2 Basiserfahrung gemacht und bringen diese mit auf die Welt: Die erste Erfahrung ist das Wachstum. Chancen werden somit automatisch entstehen, wenn wir das Leben als einen Entwicklungsprozess betrachten, der uns immer weitere Aufgaben bringt, an denen wir wachsen dürfen – eine Chance auf Entwicklung unserer Persönlichkeit, unseres Lebens. Das zweite Basiserfahrung ist die Erfahrung von Verbundenheit. Verbundenheit mit anderen Menschen. Paradoxerweise ist es häufig das, was uns daran hindert, die Entwicklungsstufen zu gehen, denn es ist auch eine Verbundenheit an Bekanntes, an Vertrautes. Und Chancen zu ergreifen, sich zu entwickeln, Neues zu wagen geht immer einher mit Aufgabe und Loslassen von Gewohntem. 
Wir dürfen lernen, uns frei zu fühlen und gleichzeitig verbunden – Vertrauen zu haben.

what would you do if you knew you could not fail

Und genau hier startet unser Held: in der gewohnten Welt. Wenn Du Dich erinnerst an Filme und an Dein eigenes Leben – die nächste Reise, das nächste Projekt startet immer aus einer Alltags-und Routine-Situation heraus. Alles läuft in bestimmten Bahnen und plötzlich – zack – passiert etwas, das den Held aus dem Alltag herausreißt und alles auf den Kopf stellt. Um bei Pretty Woman zu bleiben, ist es Vivians Begegnung mit Edward, durch den sie plötzlich eine neue Welt kennenlernt. Oft ist diese gewohnte Welt eine Welt des Mangels – noch nicht da zu sein, wo man sein soll, nicht mehr zufrieden zu sein, mit dem, was ist – irgendwas fehlt, es fühlt sich nicht stimmig an.

An dieser Stelle bleiben sehr viele Menschen hängen und nehmen das als Teil des Lebens hin „So das ist eben im Leben, man kann nicht alles haben“.
Es fehlt am Glauben an andere Möglichkeiten und Chancen an erster Stelle, am Erkennen derselben an zweiter und schließlich am Vertrauen zur Umsetzung.
Wenn Du mutig bist und in dieses Gefühl hineinspürst, wirst Du früher oder später erkennen, was hinter dem Gefühl steckt – ist es der Beruf, ist es das Privatleben, ist es das, was Du in Deiner Freizeit tust und was genau ist es? Diese Unstimmigkeit kommt daher, dass Du in der Tiefe Deines Herzens weißt, dass Du etwas tust oder bist, was nicht mit dem, was Du wirklich willst in Übereinstimmung ist – es ist nicht authentisch.

Kennst Du Deine gewohnte Welt? Du kannst sie Alltag, Routine, Komfortzone das normale Leben nennen….. Wie zufrieden bist Du mit Deinem Alltag? Fühlt sich alles stimmig und rund an? Gibt es Bereiche, wo noch Luft nach oben ist? Gibt es Bereiche, die Du so hinnimmst? Gibt es Bereiche in denen Du spürst, dass etwas anders werden soll?

Um an dieser Stufe zu bleiben, gebe ich Dir eine kleine Hausaufgabe – stelle Dir die oben genannten Fragen und dann schreib für Dich auf: 3 Dinge, die heute schon toll sind in Deinem Leben. Und 3 Dinge, die Du – wenn Du alles ändern könntest, was Du wolltest und es wäre erfolgreich – ändern würdest.

Bitte beachte: wenn Du ab sofort die Fragen und Übungen bekommen möchtest, trage Dich unter dem Artikel für die Updates ein, denn ab dem nächsten Mal werde diese nur in meiner direkten Heldenreisen – Email veröffentlicht, natürlich gratis. Den Artikel kannst du nach wie vor hier hier einsehen. Und wenn Du magst, sende mir eine Nachricht mit Deiner Frage und leite den Artikel auch gerne weiter.

Viel Spaß und bis in 2 Wochen,
Deine Kirstin

PS: Die Anmeldung zum Mentor-Programm für Juni ist noch bis heute, den 23.5. offen. Kontaktiere mich für Dein kostenfreies Vorabgespräch.



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Was Dein Leben mit „Pretty Woman“ gemeinsam hat

Was haben Pretty Woman, Luke Skywalker, der König der Löwen und einst Odysseus gemeinsam mit Projektmanagement in Unternehmen oder mit der persönlichen Lebensgeschichte eines jeden Menschen? Mit Liedtexten, Märchen, mit Geschichten, denen wir nicht nur gerne zuhören, sondern die wir uns auch gut merken können?

Ihnen allen liegt das gleiche Erzählmuster zu Grunde – ein universelles Erzählmuster, das auf der ganzen Welt Anwendung findet – das Muster der Heldenreise. Joseph Campbell, amerikanischer Mythenforscher entdeckte 1949 erstmalig dieses Muster und schrieb es auf.

In Kürze: der Protagonist wird aus seiner Normalität gerissen und macht sich auf auf eine wichtige und zugleich gefährliche Mission. Auf dieser Mission trifft er Verbündete und Feinde, sieht sich selbst seiner größten Angst gegenüber und kehrt letzten Endes mit dem Schatz als Held zurück in das Leben.
Der Schatz kann dabei wortwörtlich ein Schatz sein, z.B. der Ring bei Herr der Ringe, oder auch eine Erkenntnis, ein Sieg, Friede, eine Entwicklung, der erfolgreiche Produktlaunch oder ein neuer Lebensstil. heartyyes Die Helden in unserer Zeit haben selten mehr eine Rüstung und oder ein Laserschwert dabei, doch die Herausforderungen sind die gleichen geblieben: es geht darum, Grenzen zu überwinden, der Angst ins Auge zu sehen, mutig sein und sich Gegnern zu stellen (die oftmals im eigenen Kopf sind).

Die Heldenreise ist aufgeteilt in 3 Akte: Der Ruf, das Abenteuer und die Rückehr.
Außerdem ist sie unterteilt in insgesamt 12 Stufen, welche ich Dir in den nächsten Wochen Schritt für Schritt näher bringe.
Verstehen wir das Muster der Heldenreise einmal, so fällt es uns in vielen Kontexten leichter, Situationen und Ereignisse einzuordnen und mit ihnen umzugehen.

Erklärt an einem Beispiel aus dem Business Kontext kann das bedeuten, dass in Projektmanagement Teams die Teammitglieder auf verschiedenen Stufen stehen und daher die Kommunikation erschwert ist. Der „Gegner“ bei Innovationsprozessen kann der Controller sein, der das Budget freigibt oder IT-ler, der den angesetzten Zeitpunkt kritisch sieht.

Es geht auch um das Thema Macht. Um Macht-Eroberung, Macht-Verlust, Machtverschiebungen und die Spiele, die damit verbunden sind. Auch hier ist der Unternehmenskontext ein gutes Beispiel, doch ebenso auch jede Form menschlicher Beziehungen. Die Heldenreise, ein so spannendes Thema, das mir in meiner Coaching-Ausbildung das erste Mal begegnet ist, über das ich viel gelesen und gehört habe, die Kölner Tedx Konferenz stand 2013 unter diesem Motto und mit dem ich auch mit meinen Kunden sehr viel arbeite.

In der nächsten Woche steigen wir ein mit der Stufe 1 im Akt 1 der Heldenreise: Der Ruf.
Du wirst erfahren, was diese Stufe beinhaltet, welche Beispiele es in Geschichten gibt und wie Du den Bezug zu Dir herstellst und was Du an dieser Stelle konkret tun kann.

Überlege Dir selbst bis nächste Woche – Was hat dies mit Deinem Leben zu tun? In welcher aktuellen Heldenreise könntest Du Dich in Deinem Leben im Moment befinden?

Kommentiere unter diesen Artikel oder sende mir eine Nachricht und leite den Artikel auch gerne weiter.

Ein Tipp – wir haben sehr viele kleine Heldenreisen, die auch innereinander verwoben sind, z.B. der Umzug, der neue Job, die Trennung, die Hochzeit, der Urlaub, die Klärung meiner beruflichen Situation, mein Traum von der Selbständigkeit, der auf Realisierung wartet…

Ich wünsche Dir viel Spaß und einen tolle Woche!

Deine Kirstin

PS: Die Anmeldung zum Mentor-Programm ist noch bis zum 22.5. offen – kontaktiere mich für Dein kostenfreies Vorgespräch!



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