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Was ist meine Berufung? Wie finde ich Sie? Der Beruf und die Lebensumstände, die glücklich und erfolgreich machen können.

Warum es gar nicht wirklich um Deine Berufung geht.

Vor 2 Tagen war ich zu Besuch in einem wunderschönen Yoga- und Seminarzentrum im Allgäu.

Ich blieb nur für einen Tag, doch der hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe ein schönes Bild gemacht von einem Spruch an der Wand, der mich heute zu diesem Artikel inspiriert hat. Heute möchte ich Dich teilhaben lassen an einem meiner Entwicklungsschritte, die auch für Dich Relevanz haben wird.

Ich hadere seit einiger Zeit mit meinem Angebot der Berufungsfindung. Ich finde es immer noch genial und die Möglichkeiten, die sich durch die Übungen eröffnen, uns damit besser kennenzulernen und wirklich auf unsere ganze persönliche Reise zu gehen, sind gigantisch.

Womit ich hadere, ist also nicht die Berufungsfindung. Sondern Ihre Begrenzung im ganz wörtlichen Sinne. Denn es geht im Kern gar nicht darum, den Beruf zu finden, der Dich erblühen lässt. 

 Ja ok, darum geht es AUCH, denn oft ist das der Punkt, von dem wir kommen, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Doch sei versichert, es gibt unendlich viele Jobs, die  Dich erfüllen können. Mach Dir nicht den Druck und glaube, es gäbe nur DEN EINEN.

Es geht um die Reise zu Dir selbst – der passende Job ist dann „nur“ eine Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst und wie Du das, was Du bist, in die Welt trägst.

Es geht darum, dass Du dich kennenlernst, Dir näher kommst. Deine Werte, Haltung, Deine Kern und Deine Schönheit erkennst und die unendlichen Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Es geht um DICH, in Deinem ganzen WESEN, in deinem ganzen SEIN. Und dann um das, – was zu dir passt! Das heißt:

Wenn Du wissen willst, was zu Dir passt, darfst Du als erstes klar darüber sein, WER DU BIST.

Ein ganz plattes Bild dazu: Wenn Du nicht weißt, welche Schuhgröße Du hast, dauerst es lange, bis Du den passenden Schuh findest. Und wenn Du die Größe kennst, dann heißt das noch lange nicht, dass Dir der Schuh auch gefällt. Für welchen Anlass suchst Du den Schuh? High Heel oder Wandertour? Welche Farbe? Welche Eigenschaften?

Und natürlich musst Du nicht alles-alles vorher wissen – doch es ist schon hilfreich zumindest mit einer kleinen Menge Informationen loszuziehen und es sei nur, zu wissen, wo das Schuhgeschäft ist. Du wirst nie soviel über Dich wissen, dass Du keine Freiheit mehr für Spontaneität und Ausprobieren hast. Das gehört nämlich zum Finden dazu. Es ist eher ein Entdecken – und das hört niemals auf.

Das Analysieren und Denken ist ein spannender Teil – und der spaßige Teil ist die ACTION! Probier Dich aus! Hab Spaß dabei. Entdecke!

Wenn Du diesem Pfad der Freude weiter folgst – so blühst Du Schritt für Schritt auf. Das Ziel ist also nicht das Ziel selbst, sondern so alt und weise der Spruch von Konfuzius auch ist:

Der Weg ist das Ziel!

Daher ist für mich auch nun stimmiger zu sagen: Du folgst Deiner Berufung. Nicht Du findest Deine Berufung. Auf dem Weg der Berufung zu folgen, kann sich der BERUF auch mal ändern. Wichtig dabei ist, dass er für dich das erfüllt, was Du zum Aufblühen brauchst.

Dein Kompass ist Dein Herz

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast und nicht sicher bist, wohin es weitergeht – Du hast Deinen Kompass immer bei Dir: Dein Herz! Geh danach, was Dein Herz vor Freude hüpfen lässt,  oder wo Du eine sanfte Ruhe in Dir spürst, ein zu Hause fühlen. Es kann auch mal vor Angst hüpfen – ja, auch das kommt vor – Neues ist aufregend.

Und wenn Du Dir nicht sicher bist – suche Dir einen Reiseleiter. Es gibt inzwischen so viele gute Coaches, die genau das tun: sie unterstützen Menschen, Ihrem Weg treu zu bleiben.

Aus diesem Grund habe ich neben den Berufungscoachings auch das Mentorenprogramm entwickelt, wo ich meine „Reisenden“ ein längeres Stück Ihres Weges begleiten darf. Jede Woche prüfen wir, wo wir stehen und wohin die Reise geht, Etappenziele werden gesetzt und auch das analysieren und denken und entdecken ist integriert. Ich bin sehr glücklich, dass ich genau damit, einen Teil meiner Berufung folge – nämlich Menschen auf Ihrer Reise Mut zu machen und manchmal auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten zu geben.

Und warum das alles? Warum sollen sich eigentlich alle auf Ihren Weg machen?

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen, ruhiger, glücklicher, zufriedener und gesünder sind  – stellt Euch mal vor, was das für eine Welle gibt auf der Welt, wenn mehr und mehr Menschen glücklich sind und zufrieden und sich gegenseitig unterstützen. Es wird eine friedvollere Welt und ein liebevolles Miteinander. Das geht nicht alles easy-peasy….immerhin leben wir in der Welt, in der wir leben und da gibt es eine Menge Herausforderungen. Auch in unserem Inneren dürfen wir uns auf einige holprige Wege gefasst machen. Also erfordert dieser schöne eigene Weg auch eine Portion Mut und Idealismus. Und es MUSS auch nicht jeder auf den Weg gehen – es gibt Menschen, die fühlen sich wohl so wie es ist – das ist halt das Leben nicht wahr?! Und für alle, die einmal daran gezweifelt habe, die kommen immer wieder zu dem Punkt zurück und fragen sich: „Wirklich so? Da ist doch noch mehr?!“ Und wenn Du das liest, bis Du längst unterwegs.

Und woran glaubst Du?

Ein schönes Wochenende für Dich – und hier das Bild aus Kißlegg

Herzen_Kißlegg

PS:  Berufungscoachings und Mentoringprogramme sind im Moment wieder offen und ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme unter kk@kirstinkailbach.de bei Interesse.



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Das Steinchen im Schuh – oder: Dreh doch einfach mal den Schuh um!

Vielleicht kennst Du diese Situation auch: Die Wochenend-Einkäufe! Du kommst mit Deinen Einkäufen für das Wochenende zu Hause an und stellst erstmal alle Tüten in der Küche ab. Damit ist der Einkauf noch nicht erledigt, denn jetzt gilt es, alles Eingekaufte zu verräumen. Das Mehl in die Vorratskammer, die Butter in den Kühlschrank, die Zahnpasta ins Bad. Manchmal kommt es vor, dass Du einen neuen Artikel kaufst, der noch keinen festen Platz hat oder aber er ist zu groß für den Schrank und muss erst einmal draußen stehen bleiben.

Dieser Einkaufs-Ablauf ist in etwa das, was nachts in Deinem Gehirn passiert.

Dein Gehirn schaut sich alles an, was Du erlebt hast am Tag und „verräumt“ Erlebnisse und Emotionen in die passenden Ecken. Manchmal kommt es auch hier vor, dass ein Erlebnis zu groß ist oder noch nicht verräumt werden kann – und bleibt erst einmal so da liegen. Es wird nicht verarbeitet. Warum kann das passieren?

Manchmal ist das Bündel aus Erlebnis gekoppelt mit intensiven Gefühlen zu groß und vielleicht zu unbekannt für unser Gehirn und kann nicht verarbeitet werden.

Diese liegen gebliebenen Einkäufe sind Dinge, über die wir im Laufe unseres Lebens immer wieder stolpern und die uns in in ähnlichen Situationen das Leben schwerer machen, als es müsste: wir empfinden Stress, Wut („rote Knöpfe“), Trauer, Hilflosigkeit….. es gibt viele Ausprägungen. Das kann sich darin äußern, dass wir keinen Ton mehr rausbekommen, wenn wir eine Präsentation vor einer großen Gruppe halten sollen. Oder dass wir immer wieder ein Problem mit unserem Vorgesetzten haben. Dass wir so gut vorbereitet sind und in den Situationen, wo wir es brauchen einfach nicht abrufen können. Oder das wir uns einfach nicht wirklich wohl fühlen in unserer Haut.

Es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Steinchen im Schuh – wir können damit laufen, doch wir fühlen uns sehr viel wohler, wenn wir den Schuh einfach mal umdrehen.

Bild von andre.fr

Bild von andre.fr

Die tolle Nachricht – anders ausgedrückt: Wir können den liegen gebliebenen Einkauf im Nachhinein noch aufräumen! Dafür dürfen wir wissen, was es ist – wir finden das Steinchen im Schuh und drehen den Schuh um. Und zwar nicht in einem wochenlangem Prozess, sondern in einem gezielten Arbeiten, wo wir nicht nur Dein Bewusstsein, sondern auch Dein Unterbewusstsein und die Weisheit Deines Körpers mit einbeziehen. Denn der weiß ganz genau, was ihm Stress verursacht, meistens besser als wir selbst.

Für mich war das eines der obermegacoolsten Erkenntnisse überhaupt während meiner Ausbildung – ich kann diese „Dinge“ im Nachhinein verarbeiten und zwar so einfach und schnell, dass ich es Anfangs fast nicht glauben mochte. „Jetzt hab ich das Problem so lange, das kann doch nicht in wenigen Stunden gelöst sein?“ Und doch, es geht. Für diesen Prozess sind Coaches da, um Dich durch diesem Prozess zu führen, da wir selbst meistens „betriebsblind“ sind.

Was hat das jetzt alles damit zu tun, dass ich meinen Platz im Leben finden?

Sehr viel! Denn ich habe die Erfahrung gemacht mit meinen Klienten auf dem Weg zu Ihrer Berufung, dass es für viele gar nicht notwendig ist, sich komplett neu zu orientieren. Für manche ja – ganz klar! Und den Weg zu gehen ist spannend und aufregend! Gleichzeitig gibt es sehr viele, deren Unzufriedenheit oder Überlastung im Job häufig stark geprägt ist durch diese unaufgeräumten Einkäufe, die das so herumliegen und gar nicht durch den Job selbst!

Wenn Du also eine Unzufriedenheit oder Überlastung spürst in Deinem Leben – ob im Job oder Privat – brauchst Du nicht gleich Dein ganzes Leben umzukrempeln und vom Unternehmensberater zum Bäcker zu werden. Du kannst auch ganz einfach mal nach den Steinchen im Schuh Ausschau halten und den Schuh umdrehen!

Wenn Du sie findest und den Schuh umdrehst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass

  • es Dir besser geht in allen Lebensbereichen
  • Du Dich weniger gestresst fühlst
  • Du Dich ausgeruhter und energiegeladener fühlst
  • Du Dich leichter entscheiden kannst
  • Du Dich „aufgeräumt“ fühlst
  • Du leichter auf deine vorhandenen Fähigkeiten zugreifen kannst
  • Du glücklicher und erfolgreicher bist

Es war mir ein ganz großes Anliegen, Dir das heute einmal mitzuteilen!  Und ab sofort biete ich Dir die Möglichkeit, ganz losgelöst vom Thema Berufungsfindung, ganz gezielt auf Deine Steinchen einzugehen und Dir zu zeigen, wie leicht und einfach Du Situationen für Dich zum Positiven verändern kannst.

Wenn Du mehr wissen möchtest, dann kontaktiere mich doch einfach für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch. Wir sprechen über Deine Situation und ich gebe Dir Feedback darüber, was zu Dir passt. Geht es wirklich um Berufungsfindung, um Klarheit über Deinen Weg oder um ein paar Steinchen im Schuh, die wir finden dürfen? Hier deine Nachricht an mich senden

Ich freue mich, dass Du wieder meinen Artikel gelesen hast und wenn Du möchtest, darfst Du mir sehr gerne in einer persönlichen Nachricht oder auch in einem Kommentar auf dem Blog senden. Gerne darfst Du den Artikel auch weiterleiten und teilen.

Einen sonnigen Frühlingsgruß von Herzen,

kirstin_handschrift_violett_klein



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Energieräuber oder Energielieferer? Wie Dich Dein Lebensraum dabei unterstützt glücklicher zu sein.

Von Energieräubern und Energielieferern habt Ihr sicherlich schon gehört. Meistens geht es in diesem Zusammenhang um Menschen, die einem gut oder auch nicht so gut tun. Einige nennen Sie auch „Energievampire“….uuuuuuhhh, gemein. Das große Geheimnis dabei ist, dass es sie eigentlich gar nicht gibt (in meiner Welt), denn die Menschen an sich sind voll okay – es ist Deine Reaktion auf Sie, die sie zu den Räubern oder Lieferern macht. Letztlich zeigen Sie Dir „nur“ ein Entwicklungspotential an Dir selbst auf und Sie sind wertvolle Wegweiser. Da gibt es noch einiges mehr dazu zu sagen, doch um die Menschen geht es heute gar nicht. Es geht um Deine Lebens- und Arbeitsräume.

In welcher Umgebung fühlst Du Dich wohl?

Dies ist nicht nur ein ganz wichtiger Bestandteil bei der Berufungsfindung, sondern auch für Dein ganz persönliches Glück und Dein gesamtes Wohlbefinden, Deine innere Balance. Dies ist der Grund, warum ich mit einem ganzheitlichen Ansatz arbeite, denn Dein System arbeitet als Ganzes und nicht losgelöster in Kategorien „Job, Privat, Familie, Freunde….“, die wir so gerne vom Kopf her einteilen.

 

Energiegebende und energienehmende Umgebungen

Beobachte Dich einmal – wann bist Du besonders produktiv bei Deiner Arbeit? Wenn Du in Meetings und Worskhops gemeinsam mit anderen etwas ausarbeitest? Und bist Du dabei lieber face to face oder über Skype oder Telefon? Wenn Du in einem Büro mit Kollegen sitzt, den Austausch und Gesellschaft hast? Oder brauchst Du vielleicht ein Einzelbüro, um Dich konzentrieren zu können?

Jemand, der gerne mit anderen arbeitet, wird sich auf Dauer in seinem reinen Home-office, in dem er/sie alleine sitzt, nicht rundum wohl fühlen. Da fehlt etwas. Umgekehrt wird jemand, der Ruhe braucht, sich in einem Großraumbüro sehr unbehaglich fühlen und zudem auch nicht sehr produktiv sein.

Couch oder Party?

Genauso verhält es sich, mit der Umgebung außerhalb Deiner Arbeit. Es gibt Menschen, die tanken auf, wenn Sie umgeben sind von Menschen, die müssen ausgehen, unter Freunde gehen, Spaß haben, lachen. Kochen, Party, Kino, Geburtstag. Andere brauchen Ihre stillen Stunden zum auftanken, manchmal mehrere Tage hintereinander, um Ihr Akkus wieder aufzuladen. Ein Buch auf der Couch, Decke und Tee oder ein guter Film. Am besten nicht mal telefonieren.

Stadt oder Land?

Das ganze lässt sich weiterspinnen. Wann bist Du voller Leben und Power und Tatendrang? Brauchst Du City Vibes um Dich, die Eindrücke einer großen Stadt und Ihr Leben – oder ist es die Ruhe im Wald und die Natur, die dich inspirieren und dir neue Ideen bringen?

motivated

Das Leben ist bunt und nicht schwarz-weiß

Und wie immer, Ihr Lieben, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Finde Deine Zusammensetzung, Deine Balance. Jeder ist anders. Eine Freundin hat mir mal gesagt „das Leben ist ein und“ – ich mag den Spruch und ja, bunt ist es auch, das Leben. Seither versuche ich immer, wenn ich vor entweder-oder-Entscheidung stehe, einen (besser: mehrere) Wege zu finden, wie es sich kombinieren lässt.

Mein persönlicher Mix 

Bei mir persönlich hat sich das mit der Umgebung sehr verändert. Früher machte ich, was „man“ so macht und wenn ich gemerkt habe, dass ich mich nicht ganz wohl fühle oder dass es anderen offensichtlich gar nichts auszumachen scheint, was anstrengend für mich schien, dachte ich, ich sei irgendwie komisch. Und anders.

Ich bin in einer ländlichen Region aufgewachsen und lebe seit 15 Jahren in Großstädten. Mir persönlich ist das oft zu laut, zu voll, zu Moloch, zu viel auf allen Kanälen. Und von Zeit zu Zeit brauche ich diesen VIBE. Dann reise ich gerne nach London und lasse mich über die Märkte treiben und genieße die Stimmen, Eindrücken, Gerüche.

Seit einem Jahr gehe ich relativ wenig aus, nur selektiv und es tut mir gut. Außerdem gehe ich lieber mit 1- 3 Personen weg, anstatt in großen Runden, lieber ins Restaurant oder in die Bar, statt in den vollen (und lustigen) Tanz-Schuppen.

Ich arbeite gerne alleine, doch ich brauche den Austausch und das unterwegs sein, um wirklich auf Hochtouren zu kommen. Zeiten allein zum konzertiert arbeiten sind gut und sehr wichtig und ich darf darauf achten, dass ich genügend von diesen Tagen einplane. 2 Wochen ohne und krieche vom Energielevel auf dem Zahnfleisch. Richtig energetisiert bin ich während und nach einem Arbeitstreffen, einem Kliententermin, einem Skype-Call. Und diese Termine in großen Runden sollten auch ca. 3 Personen haben. Wenn ich einen Workshop gebe, fühle ich mich mit einer Gruppengröße von maximal  8 Teilnehmern am wohlsten (wenn ich sie alleine betreue). Wenn ich vor eine Gruppe spreche, ist es egal, wie viele Leute da sind.

Ich liebe die Natur und Bewegung, am besten in Kombination, aber in gemäßigtem Tempo, damit meine Gedanken und meine Seele Zeit haben, mitzukommen. Keine Fitnessstudios. Regelmäßig und immer öfter zwischendurch die Natur, die Berge, die Seen zu suchen, mich einfach treiben lassen, Vögel zuzuhören, Bäume beobachten. Schräg, hm? Das ist übrigens einer der Gründe, warum München für mich meine neue Wahlheimat ist. Ein Katzensprung zu den Bergen und den Seen, eine gewisse Gemütlichkeit und gleichzeitig Großstadtleben und Menschen und eine einigermaßen ok-Entfernung zu meiner Familie. Vielleicht darf es irgendwann mal eine andere Gewichtung sein und ich ziehe raus aufs Land und bleibe in Stadtnähe. Und im Moment ist es genau richtig so.

Dein Wohlfühl-Mix

Jetzt bist Du dran! Wie ist das bei Dir? Beobachte Dich in Deinem Alltag? Wann fühlst Du Dich voller Tatendrang und voller Energie? Wann nicht? Was tust Du, um aufzutanken? Teile als Hilfestellung Deine Umgebungen in Kategorieren ein JOB; WOHNSITUATION (Stadt/Land); AUSGEHEN; BEWEGUNG; FAMILIE; FREIZEIT

Schreibe es JETZT auf  – und beobachte dich diese Woche und ergänze Dein Blatt. Danach wirst Du feststellen, wie viel klarer Du bist, warum es Dir mal nicht so gut geht. Du wirst Dich einfacher entscheiden können, was Du tun sollst am Tag, am Abend, am Wochenende – denn Du weißt, was Du gerade brauchst!

Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar unter dem Artikel und wenn Du magst, leite ihn gerne an Freunde weiter. Wenn Du die Email von mir noch nicht regelmäßig bekommst, trage Dich unter dem Artikel ein, und Du erhältst regelmäßig Tipps  und Informationen rund um das Thema Berufung finden & am richtigen Platz im Leben ankommen.

Alles Liebe,

Eure

kirstin_handschrift_violett_klein

PS: Wenn Du Dich bis zum 28.2. einträgst, hast Du die Chance ein persönliches Job Personality Coaching mit mir zu gewinnen. Wie gut passt Dein (aktueller oder neuer) Job zu Deiner Persönlichkeit – finde es heraus!

 



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Wie ich gelernt habe, im Chaos glücklich und dankbar zu sein

Es ist der 4. Februar 2015. Home-Office Tag. Ein besonderer Tag zum Dankbar sein. Und daher ist es sehr passend, dass Mara Stix zur Dankbarkeits Blogparade aufgerufen hat 🙂

Dankbarkeit im Chaos- mein Schlüssel zu innerer Ruhe und Tiefenentspannung

Ich bin seit einem knappen Jahr selbständig und habe gerade ein zusätzliches Business in einer anderen Stadt übernommen. Ich stecke mitten im Umzug von Köln nach München und im Aufbau des neuen und des alten Business. Ich habe diesen Monat 3 Mieten in meiner Verantwortung, 1 Umzug, 2 Wohnungen, die gestrichen werden wollen, 4 Gäste, die sich nächste Woche in einer dieser Wohnungen wohlfühlen möchten, während noch 30 Kisten zu packen, ein Karnevalskostüm zu nähen und Visitenkarten zu gestalten und ein paar neue Kunden zu gewinnen sind. Das Konto bewegt sich ob der oben genannten Neuerungen in abenteuerliche Sphären – Investitionen tun gut und sind gesund –  ja und reframing ist ein sehr enger und guter Freund geworden 🙂

Dankbarkeit erzeugt Glück und nicht umgekehrt

Währenddessen sitze ich in der neuen, noch leeren Wohnung, 600km von den (meisten) Todos entfernt – die Fenster werden getauscht. Meine Lagen von Kleidung am Körper neigen sich dem Ende zu, es passt einfach nichts mehr rein, noch oben drauf, es hat -8Grad draußen, gefühlt inzwischen auch drinnen, die Fenster werden weniger, die Bohrmaschine donnert und der Staub fliegt. Ich sitze mit Mütze, 2 Jacken, dickem Schal und Decke auf dem Beinen, tauben Fingern und roter Nase auf der Couch, die vor dem Umzug auch noch irgendwie abtransportiert werden darf und arbeite. Parallel wird der Mallorca Urlaub von 16 Leuten (um)geplant, mein Freund, der nochmals 600km in die andere Richtung sitzt und lieb gemeinte Witze über meine Situation per sms macht, freut sich übermorgen auch auf den Besuch seiner tiefen-entspannten Liebsten.

kirstinfenster

Und so komisch das klingt – ich sitze hier im Eckchen, kann nur noch in der halben Geschwindigkeit tippen, weil meine Finger halb tiefgefroren sind und schmunzle vor mich hin – denn genau das bin ich trotz allem – tiefenentspannt! Und glücklich. Ich gebe zu, es klappt nicht immer und dauernd mit der tiefenentspannten Haltung. Auch ich habe meine Ups und Downs. Doch die wenigen Momente, in denen mich in dieser Situationen noch die Panik und Angst übermannen, sind vergleichsweise gering. Und warum?

Dankbarkeit ist nicht nur der Ursprung von Glück, sondern auch von Vertrauen und Sicherheit

Weil ich gelernt habe, mir täglich vor Augen zu halten, warum ich gerade in der Situation bin, in der ich bin – ich bin dabei, das Leben zu erschaffen, das ich leben will. Meinen Weg, meinen Traum. Und jeden Schritt, der mich hierher gebracht hat, bin ich selbst gegangen. Ich bin so dankbar dafür, dass ich den Mut hatte, loszugehen. Dankbar – mir selbst, meinen Leben, den ganzen irdischen und nicht irdischen Helfern, die mich auf diesem Weg unterstützen. Und dafür, dass es irgendwie hinhaut. Dass ich heute hier sitzen darf und frieren, in dem Wissen, dass es bald wieder warm wird. Dass meine neue Vermieterin mir neue Fenster spendiert. Dass meine Freundin Ihre Couch da gelassen hat und ich nicht auf dem Boden sitzen muss. Dass ich 2 Jacken habe, die mich wärmen und eine funktionierende Kaffeemaschine, die mir gleich einen heissen Kaffee zaubern wird. 2 Handwerker, die Witze machen bei Ihrer Arbeit, die ihnen offensichtlich Spaß bringt. Dankbar für meine Freunde, die verstehen, dass es im Moment einfach etwas stiller um mich ist und sie mich trotzdem überall mit einbeziehen. Dankbar für meine Familie, die 100% hinter mir steht und auch nur mal für einen Tag 600km fährt, um mir zu helfen. Dankbar für meine tollsten Projekte und Kunden, die ich begleiten darf und die mir durch ihr persönliches Feedback und Ihre Geschichten zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dankbar, dass ich das Vertrauen in mir habe, dass das alles irgendwie klappen wird. Ich bin aus meinem tiefsten Inneren heraus dankbar. Und glücklich. Und es geht weiter. Denn diese Dankbarkeit und das daraus entstehende Glück tragen mich durch diese nicht ganz so leichten Zeiten, ich fühle mich sicher und habe das Vertrauen – in mich selbst und mein Leben, dass das alles passen wird.

Die Traurigkeit und die Angst nehmen das Glück nicht weg

SonntagsspaziergangUnd nun mal Hand aufs Herz – dieser Monat ist echt kein Sonntagsspaziergang am Starnberger See. Nicht nur. Es gibt sie, diese Spaziergangs-Sonnenstrahlen-pures Glück-Momente. Und es gibt auch Momente von einem Gefühl von Traurigkeit und auch Angst. Traurig, weil ich vielen liebgewonnenen Menschen und Dingen auf Wiedersehen sagen werde. Angst, weil es einfach ganz normal ist, Angst zu haben, wenn man solche großen Veränderungen durchlebt und alles im Umbruch ist. Beides darf da sein und gefühlt werden. Und ich bin froh und dankbar, dass ich sie heute wieder fühlen kann, es hätte Zeiten gegeben, da wäre ich einfach drüber weg gegangen und deshalb krank geworden. Und auch wenn Angst und Traurigkeit da sind, schmälern sie nicht das Spaziergangs-Sonnenstrahlen-puresGlück-Gefühl.

Auf den Fokus kommt es an. Worauf will ich meine Aufmerksamkeit richten?

Die Antwort ist: auf die Sonntagsspaziergangs-Momente. Ich bin vom Glück geküsst, dass ich das alles so erleben darf. Und ich bin dankbar, dass ich das heute so erleben kann. Erleben kann ich es deshalb, weil ich mit einem simplen Dankbarkeitsritual begonnen habe – ein kleines Büchlein, auf meinem Nachtisch, in das ich jeden Abend 3 Dinge des Tages eingetragen habe, für die ich dankbar bin. Das machen inzwischen auch alle meine Kunden. Denn – Ja, es funktioniert.

Und nun kommt für diesen Moment das Wichtigste:

Ich bin dankbar dafür, dass ihr diese Zeilen gelesen habt.

Wenn euch der Artikel gefallen hat, dann lasst es mich gerne wissen – in den Kommentaren oder auch in einer persönlichen Mail. Und wenn ihr mehr mögt, tragt Euch doch für meinen Newsletter ein. Leitet ihn auch gerne weiter an Freunde. Ich schreibe zum Thema Berufungsfindung, gebe Impulse, Übungen und Wegweiser, wie Ihr herausfindet, wo Euer Platz im Leben ist.

Herzliche Grüße,

Eure

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 

 

PS: Ganz neu im Frühling: Der Job Personality Check! Wie gut passt Dein Job zu Deiner Persönlichkeit? Oder der, in den Du wechseln möchtest? Trage Dich ein bis zum 28.2. für mehr Informationen  dazu und du hast außerdem die Chance, ein persönliches Coaching zu diesem Thema mit mir zu gewinnen.



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Was Dein Leben mit „Pretty Woman“ gemeinsam hat

Was haben Pretty Woman, Luke Skywalker, der König der Löwen und einst Odysseus gemeinsam mit Projektmanagement in Unternehmen oder mit der persönlichen Lebensgeschichte eines jeden Menschen? Mit Liedtexten, Märchen, mit Geschichten, denen wir nicht nur gerne zuhören, sondern die wir uns auch gut merken können?

Ihnen allen liegt das gleiche Erzählmuster zu Grunde – ein universelles Erzählmuster, das auf der ganzen Welt Anwendung findet – das Muster der Heldenreise. Joseph Campbell, amerikanischer Mythenforscher entdeckte 1949 erstmalig dieses Muster und schrieb es auf.

In Kürze: der Protagonist wird aus seiner Normalität gerissen und macht sich auf auf eine wichtige und zugleich gefährliche Mission. Auf dieser Mission trifft er Verbündete und Feinde, sieht sich selbst seiner größten Angst gegenüber und kehrt letzten Endes mit dem Schatz als Held zurück in das Leben.
Der Schatz kann dabei wortwörtlich ein Schatz sein, z.B. der Ring bei Herr der Ringe, oder auch eine Erkenntnis, ein Sieg, Friede, eine Entwicklung, der erfolgreiche Produktlaunch oder ein neuer Lebensstil. heartyyes Die Helden in unserer Zeit haben selten mehr eine Rüstung und oder ein Laserschwert dabei, doch die Herausforderungen sind die gleichen geblieben: es geht darum, Grenzen zu überwinden, der Angst ins Auge zu sehen, mutig sein und sich Gegnern zu stellen (die oftmals im eigenen Kopf sind).

Die Heldenreise ist aufgeteilt in 3 Akte: Der Ruf, das Abenteuer und die Rückehr.
Außerdem ist sie unterteilt in insgesamt 12 Stufen, welche ich Dir in den nächsten Wochen Schritt für Schritt näher bringe.
Verstehen wir das Muster der Heldenreise einmal, so fällt es uns in vielen Kontexten leichter, Situationen und Ereignisse einzuordnen und mit ihnen umzugehen.

Erklärt an einem Beispiel aus dem Business Kontext kann das bedeuten, dass in Projektmanagement Teams die Teammitglieder auf verschiedenen Stufen stehen und daher die Kommunikation erschwert ist. Der „Gegner“ bei Innovationsprozessen kann der Controller sein, der das Budget freigibt oder IT-ler, der den angesetzten Zeitpunkt kritisch sieht.

Es geht auch um das Thema Macht. Um Macht-Eroberung, Macht-Verlust, Machtverschiebungen und die Spiele, die damit verbunden sind. Auch hier ist der Unternehmenskontext ein gutes Beispiel, doch ebenso auch jede Form menschlicher Beziehungen. Die Heldenreise, ein so spannendes Thema, das mir in meiner Coaching-Ausbildung das erste Mal begegnet ist, über das ich viel gelesen und gehört habe, die Kölner Tedx Konferenz stand 2013 unter diesem Motto und mit dem ich auch mit meinen Kunden sehr viel arbeite.

In der nächsten Woche steigen wir ein mit der Stufe 1 im Akt 1 der Heldenreise: Der Ruf.
Du wirst erfahren, was diese Stufe beinhaltet, welche Beispiele es in Geschichten gibt und wie Du den Bezug zu Dir herstellst und was Du an dieser Stelle konkret tun kann.

Überlege Dir selbst bis nächste Woche – Was hat dies mit Deinem Leben zu tun? In welcher aktuellen Heldenreise könntest Du Dich in Deinem Leben im Moment befinden?

Kommentiere unter diesen Artikel oder sende mir eine Nachricht und leite den Artikel auch gerne weiter.

Ein Tipp – wir haben sehr viele kleine Heldenreisen, die auch innereinander verwoben sind, z.B. der Umzug, der neue Job, die Trennung, die Hochzeit, der Urlaub, die Klärung meiner beruflichen Situation, mein Traum von der Selbständigkeit, der auf Realisierung wartet…

Ich wünsche Dir viel Spaß und einen tolle Woche!

Deine Kirstin

PS: Die Anmeldung zum Mentor-Programm ist noch bis zum 22.5. offen – kontaktiere mich für Dein kostenfreies Vorgespräch!



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