Warum es gar nicht wirklich um Deine Berufung geht.

Vor 2 Tagen war ich zu Besuch in einem wunderschönen Yoga- und Seminarzentrum im Allgäu.

Ich blieb nur für einen Tag, doch der hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe ein schönes Bild gemacht von einem Spruch an der Wand, der mich heute zu diesem Artikel inspiriert hat. Heute möchte ich Dich teilhaben lassen an einem meiner Entwicklungsschritte, die auch für Dich Relevanz haben wird.

Ich hadere seit einiger Zeit mit meinem Angebot der Berufungsfindung. Ich finde es immer noch genial und die Möglichkeiten, die sich durch die Übungen eröffnen, uns damit besser kennenzulernen und wirklich auf unsere ganze persönliche Reise zu gehen, sind gigantisch.

Womit ich hadere, ist also nicht die Berufungsfindung. Sondern Ihre Begrenzung im ganz wörtlichen Sinne. Denn es geht im Kern gar nicht darum, den Beruf zu finden, der Dich erblühen lässt. 

 Ja ok, darum geht es AUCH, denn oft ist das der Punkt, von dem wir kommen, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Doch sei versichert, es gibt unendlich viele Jobs, die  Dich erfüllen können. Mach Dir nicht den Druck und glaube, es gäbe nur DEN EINEN.

Es geht um die Reise zu Dir selbst – der passende Job ist dann „nur“ eine Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst und wie Du das, was Du bist, in die Welt trägst.

Es geht darum, dass Du dich kennenlernst, Dir näher kommst. Deine Werte, Haltung, Deine Kern und Deine Schönheit erkennst und die unendlichen Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Es geht um DICH, in Deinem ganzen WESEN, in deinem ganzen SEIN. Und dann um das, – was zu dir passt! Das heißt:

Wenn Du wissen willst, was zu Dir passt, darfst Du als erstes klar darüber sein, WER DU BIST.

Ein ganz plattes Bild dazu: Wenn Du nicht weißt, welche Schuhgröße Du hast, dauerst es lange, bis Du den passenden Schuh findest. Und wenn Du die Größe kennst, dann heißt das noch lange nicht, dass Dir der Schuh auch gefällt. Für welchen Anlass suchst Du den Schuh? High Heel oder Wandertour? Welche Farbe? Welche Eigenschaften?

Und natürlich musst Du nicht alles-alles vorher wissen – doch es ist schon hilfreich zumindest mit einer kleinen Menge Informationen loszuziehen und es sei nur, zu wissen, wo das Schuhgeschäft ist. Du wirst nie soviel über Dich wissen, dass Du keine Freiheit mehr für Spontaneität und Ausprobieren hast. Das gehört nämlich zum Finden dazu. Es ist eher ein Entdecken – und das hört niemals auf.

Das Analysieren und Denken ist ein spannender Teil – und der spaßige Teil ist die ACTION! Probier Dich aus! Hab Spaß dabei. Entdecke!

Wenn Du diesem Pfad der Freude weiter folgst – so blühst Du Schritt für Schritt auf. Das Ziel ist also nicht das Ziel selbst, sondern so alt und weise der Spruch von Konfuzius auch ist:

Der Weg ist das Ziel!

Daher ist für mich auch nun stimmiger zu sagen: Du folgst Deiner Berufung. Nicht Du findest Deine Berufung. Auf dem Weg der Berufung zu folgen, kann sich der BERUF auch mal ändern. Wichtig dabei ist, dass er für dich das erfüllt, was Du zum Aufblühen brauchst.

Dein Kompass ist Dein Herz

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast und nicht sicher bist, wohin es weitergeht – Du hast Deinen Kompass immer bei Dir: Dein Herz! Geh danach, was Dein Herz vor Freude hüpfen lässt,  oder wo Du eine sanfte Ruhe in Dir spürst, ein zu Hause fühlen. Es kann auch mal vor Angst hüpfen – ja, auch das kommt vor – Neues ist aufregend.

Und wenn Du Dir nicht sicher bist – suche Dir einen Reiseleiter. Es gibt inzwischen so viele gute Coaches, die genau das tun: sie unterstützen Menschen, Ihrem Weg treu zu bleiben.

Aus diesem Grund habe ich neben den Berufungscoachings auch das Mentorenprogramm entwickelt, wo ich meine „Reisenden“ ein längeres Stück Ihres Weges begleiten darf. Jede Woche prüfen wir, wo wir stehen und wohin die Reise geht, Etappenziele werden gesetzt und auch das analysieren und denken und entdecken ist integriert. Ich bin sehr glücklich, dass ich genau damit, einen Teil meiner Berufung folge – nämlich Menschen auf Ihrer Reise Mut zu machen und manchmal auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten zu geben.

Und warum das alles? Warum sollen sich eigentlich alle auf Ihren Weg machen?

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen, ruhiger, glücklicher, zufriedener und gesünder sind  – stellt Euch mal vor, was das für eine Welle gibt auf der Welt, wenn mehr und mehr Menschen glücklich sind und zufrieden und sich gegenseitig unterstützen. Es wird eine friedvollere Welt und ein liebevolles Miteinander. Das geht nicht alles easy-peasy….immerhin leben wir in der Welt, in der wir leben und da gibt es eine Menge Herausforderungen. Auch in unserem Inneren dürfen wir uns auf einige holprige Wege gefasst machen. Also erfordert dieser schöne eigene Weg auch eine Portion Mut und Idealismus. Und es MUSS auch nicht jeder auf den Weg gehen – es gibt Menschen, die fühlen sich wohl so wie es ist – das ist halt das Leben nicht wahr?! Und für alle, die einmal daran gezweifelt habe, die kommen immer wieder zu dem Punkt zurück und fragen sich: „Wirklich so? Da ist doch noch mehr?!“ Und wenn Du das liest, bis Du längst unterwegs.

Und woran glaubst Du?

Ein schönes Wochenende für Dich – und hier das Bild aus Kißlegg

Herzen_Kißlegg

PS:  Berufungscoachings und Mentoringprogramme sind im Moment wieder offen und ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme unter kk@kirstinkailbach.de bei Interesse.



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Der Sport und ich – die Geschichte (m)einer Paartherapie.

Eigentlich bin ich ja gar nicht so unsportlich.

Ich gehe joggen, radfahren, fahre leidenschaftlich Ski, mache Yoga und ab und zu so ein wirklich anstrengendes Online-Zirkeltraining. Wirklich, ich bin froh, dass ich soweit bin, es gab auch Phasen, da hatte der Sport, oder besser gesagt, körperliche Aktivität, keinen Platz in meinem Leben. Das fällt genau mit der Zeit zusammen, in der ich auch mental nicht wirklich auf der Höhe und mein persönliches Glücksgefühllevel ziemlich unten war.

Damals wusste ich noch nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt.

Vielleicht kennst Du das, bei mir zumindest liefen früher die Sport und Nicht-Sport-Phasen immer in einem Zyklus: Entweder kein Sport. Oder möglichst in jeder freien Minute ins Fitnessstudio (!) rennen, sodass es fast zur angenehmen Sucht wurde, wenn ich mal einen Tag nicht gehen konnte. Nur bloß nicht mehr als 3 Tage am Stück nicht gehen, denn dann war der sog. Schweinehund wieder erwacht und der schöne Sport-Rhythmus dahin. Die nächste Nicht-Sport-Phase began. Wir führten also quasi einen Fernbeziehung. Gar nicht sehen oder sehr intensiv. Außerdem war Sport bei mir immer zwingen an das Thema „Gewicht“ gekoppelt. Also am liebsten auch die Kurse besuchen, die möglichst viel Fett verbrennen, wie Spinnig oder Body Combat. Ohja, das hat auch sehr viel Spaß gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt wo ich keinen Ärger oder Frust mehr abbauen oder „ab-boxen“ musste.

bodycombat abschluss

‚Bild bei pinterest gefunden

Vor 2 Jahren kam plötzlich eine Wende. Denn es wurde mir die Frage gestellt:

Warum machst Du denn Sport überhaupt? Ist es nur ein „um-zu“ oder ist es wirklich Deine ganz eigene Motivation, weil Du es willst?

Meine ehrliche Antwort war ein klares „um-zu“. Ich mache Sport, „um-abzunehmen“, „um Gewicht-zu-halten“, „um-Ausgleich-zum-Stress-zu-haben“. Mit Ausnahme des Skifahrens. „Das zählt ja auch nicht, das fällt mir ja total leicht und macht Spaß“ – Aha! Noch so ein Punkt. Ist es nur wirklich was wert, wenn es wirklich so richtig anstrengend ist? Und der Spaßfaktor bitte nicht zu hoch? (An dieser Stelle kommt nun auch der erhobene Coaching-Zeigefinger und eine Frage dazu „Siehst Du hier eine Parallele zu dem, was Du als Erfolg betrachtest, in Deinem Beruf?“

Ich began darüber nachzudenken und auch auszuprobieren. Und zu fühlen, genauer gesagt, dem Gefühl nachzuspüren.

run

Wie ist das mit der Beziehung zwischen dem Sport und mir? Sind wie verliebt? Gehören wir zusammen? Oder sollten wir uns trennen?

Ins Skifahren war und bin ich verliebt. In Gewichte stemmen, boxen und strampeln zu Housemusik – da war ich ehrlich gesagt nur in das Gefühl danach verliebt, der Endorphin-Cocktail – der auch wirklich großartig ist.  Es gab eine Ausnahme: Spinnig zu deutschem Pop und Schlager – ein Experiment unseres Trainers 😉 Die Stunde ging wie im Nu vorbei, Lachen und Singen und mindestens genauso viel Schwitzen inklusive. Leider waren wir allerdings in der Minderzahl und beim nächsten Mal tönten wieder die Bässe durch den 40Grad heißen Raum (denn die Klimaanlage zieht ja immer mindestens einem). Ich habe überlegt, wie das früher war. Über Leichtathletik, Turnen, Tanzen, Reiten habe ich so ziemlich alles ausprobiert. Wie war das damals? Und was tut mir heute denn wirklich wirklich gut?

Mein Fazit? Unter den richtigen Rahmenbedingungen führen wir eine sehr liebevolle und lebendige Beziehung!

Ich habe das Wort „Sport“ durch Bewegung und Aktivität ersetzt – das fühlt sich für mich viel besser an – und in diesen Teil bin wirklich aus tiefstem Herzen verliebt. Ich liebe es, draußen zu sein, spazieren zu gehen, durch den Wald zu gehen, Fahrrad zu fahren – dabei kann ich meine Gedanken sortieren und der Kontakt zur Natur gibt mir die Erdung, die ich brauche, wenn ich sehr häufig einfach mal gedanklich sehr hoch fliege.

Diese Bewegung und Aktivität  – die macht mir nicht nur Spaß und tut mir gut, sondern wirkt wie ein Turbobooster auf meine Produktivität am Tag und somit zu meinem Erfolg.

Hier ein wenig Theorie – durch die Übekreuzbewegung, z.b. beim spazieren gehen, werden beide Gehirnhälften stimuliert und die Bildung neuer Synapsen ist möglich. Außerdem bringen wir den Kreislauf in Schwung und trainieren alle unsere 5 Sinne im Freien. Wir sind WACH!

Das Fitness-Studio wird von meinem persönlichen Plan gestrichen! Mit einer Ausnahme: Gäbe es ein reines Spinnig-Studio, so würde ich dies gerne als Alternative haben, denn Spinning mit der richtigen Musik und dem richtigen Trainier – sorgt für Power und der Kopf wird sowas von frei, weil ich nicht auf Stöcke und Wurzeln und Autofahrer achten muss…einfach treten, treten, treten….für mich ist das eine Art Meditation!

Naturnähe – das ist für mich wichtig! Auch Landschaft erleben und Eindrücke sammeln – Rennradfahren wäre es z.B. nicht.

Wald Kirstin

Pausen machen, auch wenn die Pulsuhr weiter läuft: wenn mir ein Baum gefällt, bleibe ich stehen und sehe in mir näher an. Vielleicht bleibe ich einen Moment auf der Bank sitzen und genieße den Duft.

„Versaut den Schnitt“, hätte mein Papa früher gesagt, und recht hat er. Für mich ist es das: ich bin ein Genuss-Bewegungs-Freak.

Nun mit diesem neuen Wissen ausgestattet, darf ich in die Umsetzung gehen – neue Routinen im Alltag schaffen, motiviert bleiben.

Das mit der Routine ging leicht – ich habe mir immer vorstellt, dass zu meinem Leben in München gehört, dass ich morgens joggen gehe. Also bin ich umgezogen 😉

Yoga mache ich an den Tagen, an denen ich nicht jogge – auch morgens bei offenem Fenster, ganz früh und genieße die Morgenluft.

Wie es der Zufall so will, habe ich mich in einen Mann verliebt, der nicht nur mitten in der Natur wohnt, sondern dort auch mehr Zeit auf seinem Bike verbringt als in seiner Wohnung und im Büro zusammen. Ein Tag ohne mindestens 2 Bewegungseinheiten – undenkbar. Für mich hielt diess schon einige Komfortzonen-Erweiterungen bereit – und: es gefällt mir! 🙂 (meistens)

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Nun darfs noch etwas mehr sein: Die Leichtigkeit bestelle ich mir jetzt dazu!

Das Joggen und Radeln darf leichter gehen. Und wenn damit einhergeht, dass das Körpergefühl leichter wird, dann ist das fein. Und: es ist kein MUSS.

So habe ich mich heute angemeldet für meinen ersten 10km Lauf im Herbst im München! Ich habe ein wenig Respekt. Unter 60min soll das stattfinden. Ich freue mich wirklich darauf! Und werde bestimmt von Zeit zu Zeit hier vom Trainingsfortschritt berichten.

Sollte ich doch in die Fußstapfen meiner Eltern treten und Marathonläufer werden? Ach, nein. Soweit reicht die Liebe dann doch nicht.

Therapiert sind wir also – der Sport und ich – und bleiben uns treu! Ein Hoch auf die Liebe!

Wie ist das bei Dir? Wie viel bewegst Du Dich, wie viele und warum? Mich interessiert Dein Feedback! Gibt es einen Trick, den ich noch nicht kenne?

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, leite ihn gerne weiter an Freunde und Bekannte!

Alles Liebe und mit sportlichen Grüßen,

Kirstin



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Schon wieder Übergewicht!?! Was Dein Reisegepäck Dir sagt.

Wochenend-Trip. Urlaubsreise. Geschäftsreise. Immer das gleiche Thema:
Was pack ich nur ein? Und was lass ich da?

Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang sind für sehr viele meiner Freundinnen und mich – und vielleicht auch einige von Euch: Wie wird das Wetter? Welchen Anlass gibt es? Ausgehen, Sport, Freizeit, Business? Welche Schuhe? Muss ich weit laufen?  Geb ich den Koffer auf? Kann ich einfach alles ins Auto werfen?

Mir ging das letzte Woche wieder so. Ich stand vor einer längeren Reise, sowohl Privat- als auch Geschäftsreise und es waren so ziemlich alle Anlässe in diesen 2 Wochen integriert, die Ihr Euch vorstellen könnt: Geschäftliche Termine, Wanderklamotten, Ausgehen und eine Temperatur Schwankung von 6 bis 26 Grad. Na prima. Am Ende ist der kleine 1er BMW bis unter das Dach beladen und ich voller Freude unterwegs auf die Autobahn, während ich mir noch überlege, ob ich nicht doch etwas vergessen habe. (hatte ich, denn in der Tat fing es an zu schneien!)

Meiner Freundin ist vor Kurzem im Flieger ihr Gepäck verloren gegangen und sie musste 3 Tage ohne Koffer leben, inmitten einer Veranstaltung, die von Strand bis Business alle Facetten inklusive modebewusster Reisegruppe beinhaltete.

Ob es Urlaube sind, Umzüge oder Themen unseres Lebens – das Auswählen, Entscheiden, das Loslassen und Festhalten an Dingen, Umständen und Menschen ist eine der größten Herausforderungen unseres Alltags.

Nach Neuland

Wir werden mit dem Glauben groß, dass es sinnvoll ist, Besitz und Güter des Wohlstands anzuhäufen. Das Haus, das Sicherheit bietet, die Altersvorsorge, das Auto, einen gefüllten Kleiderschrank und mindestens 2 Urlaube im Jahr. Ohja, das ist ja auch schön – das ist Lebensqualität – und DAS macht uns glücklich! Oder etwa nicht?

Und zu einem vernünftigen Haushalt, das hab ich von meiner Oma gelernt, gehört auch, dass man für viele Situationen des Alltags ausgestattet ist: Kartoffelstampfer, Tupperware, Schrauben und Nägel in allen Größen, Blumentöpfe, aussortierte Kleider, die mal irgendwann wieder passen können und so weiter und so weiter. Tchibo macht heute einen ganz großartiges Geschäft damit uns Dinge anzubieten, von denen wir noch gar nicht wussten, dass wir sie unbedingt brauchen. Ein geniales Konzept. Da gibt es einen Schäler für Spargel, einen für Karotten, einen für Kartoffeln und noch ein weiteres Messer, mit dem wir jetzt Blumen schräg anschneiden können. Wir häufen mehr und mehr Besitz an, das Haus und das Leben füllt sich. Und trotzdem ist unser Glücksgefühl häufig nicht am oberen Limit.

Eine Verhaltens-Struktur nur selektiv einzusetzen ist unmöglich 

Eine Struktur im Verhalten lässt sich nicht auf nur einer Ebene leben. Sie ist da oder eben nicht – wir können nicht selektieren. Häufen wir Dinge in unserem Haushalt und Leben an, so häufen wir diese Dinge auch in unserem eigenen -unserem inneren – Haus an. Da liegen alte Gefühle, vielleicht brauchen wir sie ja mal wieder. Alte Ängste und Zweifel, Situationen, die wir heute vielleicht ganz anders erleben würde. Doch wir bewahren sie lieber mal auf. Vielleicht sind sie ja zu etwas Nütze. Alte Situationen, die uns Stress gemacht haben. Und die durch die schiere Anzahl und Intensität zu einem großen Berg geworden sind, der uns innerlich bremst, blockiert, eine gewisse Schwere mitbringt. Und die überlagert werden von allem Besitz im Außen, sodass wir sie gar nicht wirklich wahrnehmen.

Willst Du ein Geheimnis für mehr Glück und Zufriedenheit wissen?

Miste aus! Räume auf! Starte mit Deinem Gepäck, deiner Wohnung und dann komm näher zu Dir. Bring die Leichtigkeit zurück in Dein Leben!

Warte nicht erst darauf, bis das Universum Dir einen Wink mit dem Zaunpfahl schickt und Dein Gepäck verloren geht. Oder Du umziehst. Zugegeben, das ist ein guter Anlass, aber bei einigen wird das nicht (mehr) vorkommen.

Nimm jedes Teil buchstäblich in die Hand, fühle in Dich und beantworte Dir ehrlich die Frage: macht mich dieses Teil wirklich glücklich?

Marie Condo, auch bekannt unter KonMarie-Methode, die Aufräum-Coach-Queen, hat genau auf diesem Prinzip den Erfolg Ihres Business aufgebaut. Die Kernfrage lautet „Macht es mich glücklich“? Wenn Dich das mehr interessiert, dann empfehle ich sehr gerne dieses Buch von ihr:

Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert

Und es fängt mit kleinen Schritten an: Das Reisegepäck geht genauso wie Haus und Wohnung. Das darf ich mich auch jedes Mal wieder erinnern, wenn ein gewisses Chaos ausbricht.

In meinem Fall habe ich ca. 3/4 der eingepackten Dinge wieder unbenutzt mit nach Hause genommen, da das Auto zu weit weg geparkt war und ich somit aus Faulheit mit den Dingen aus dem Koffer klar kam. Meine Freundin hat tatsächlich einen großartigen Urlaub verbracht ohne Ihren Koffer in den ersten Tagen wiederzubekommen – es geht also!  Das sind die vorweg gegebenen Antworten auf die Frage: Wie soll ich denn mit so wenig klar kommen? Glaub mir – es geht. Und es ist immer noch Luft nach oben.

Ein süßer kleiner Nebeneffekt

Es wird auch Deiner Seele gut tun, wenn Du beginnst, auszumisten und aufzuräumen. Welche Erleichterung! Zurück bleiben können in diesem Fall erst einmal die alten Ängste, Zweifel, Erinnerungen an Situationen, die bis jetzt unter der dicken Schicht von Besitztümern verdeckt waren. Schau auch sie dir an, ob alleine oder in Begleitung. Und prüfe kritisch, ob Du sie heute noch brauchst. Oder ob das, was hinter der Angst steht, heute noch Bestand hat. Vielleicht ist da auch gar nichts mehr und die Angst vor der Angst war größer als das, was dahinter steht (noch ein Geheimnis: es ist meistens so!) Und plötzlich  – plötzlich betrittst Du Neuland.

„Ich kann das auch alleine“

Das sagen ganz viele und sie haben recht. Denn ja, das kannst Du. Und das ist hier kein Plädoyer für mich oder einen Coach Kollegen. Mein Anliegen ist es, dass Du den Schritt gehst und Dich mit dem Thema „aufräumen“  und „Klarheit schaffen“ beschäftigst, zumindest ihm einen Funken Deiner Aufmerksamkeit schenkst. Denn ich wünsche mir für Dich diese Leichtigkeit und Lebensfreude, die unter all den ganzen angehäuften alten Dingen auf Dich wartet.

Ich für meinen Teil, trickse mich dabei gerne selbst aus, wenn ich das alleine mache und es fällt mir leichter, im Gespräch Dinge und Themen zu reflektieren als alleine.  Deshalb fällt meine Wahl immer auf den Coach. Mein Auto bringe ich auch alle 2 Jahre zum TÜV oder den Computer zum Spezialisten – ja, da könnte ich mich auch rein arbeiten. Und ich bin ein Freund von „es darf schnell und leicht gehen“ 🙂 Warum also sollte ich da bei mir den Anspruch haben, es selbst besser zu können?

Ein Geschenk für Dich

Ich habe zum Abschluss heute für Dich noch eine Geschichte. Ich habe sie oder sie hat mich gefunden, nach einem ganz besonderen Telefonat mit einem ganz besonderem Menschen. Sie passt zum heutigen Thema und wenn Du magst, nimm sie mit in den Tag. Es geht um die Reise nach „Neuland“. Eine Geschichte von Inge Wuthe, aus dem Buch „Lieber spät als gar nicht: Märchen für Erwachsene

Ich danke Dir für eine Aufmerksamkeit und wünsche Dir einen wundervollen Tag! Ich freu mich immer über Deine Kommentare oder persönliche Nachricht und wenn, Du jemanden kennst, für den dies interessant sein könnte, leite die Email gerne weiter. Du kannst Dich auch eintragen auf meiner website, um diesen newsletter regelmäßig zu erhalten.

Bis bald – und denk dran: es geht da lang, wo die Freude ist!

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PS: Das Mentorenprogramm für den Sommer ist offen! ich freue mich, wenn ich Dich als Coach über 2 Monate begleiten darf und wir einen gemeinsamen Schritt in Deiner Heldenreise gehen!
PPS: Der Business & Soul Spa Workshop findet Ende Juni statt und es sind noch 2 Plätze frei! Bist Du dabei?

Hier die Geschichte für Dich

Vom Festhalten und vom Loslassen 

Es war einmal eine Frau, die stand am Ufer eines Flusses. Sie hatte gehört, auf der anderen Seite sei das Leben einfacher, bunter, schöner aufregender.

„Neuland“ hieß die Welt da drüben und wer davon zu ihr sprach, dem blinzelten die Abenteuer aus den Augen.

Die Frau war nicht zum ersten Mal hier. Immer wieder einmal hatte ihre Sehnsucht sie an dieses Ufer gelockt, an dem sie dann mit hängenden Armen gestanden, zerrissen von der Mutlosigkeit und dem Traum vom ganz anderen Leben. Ängste und Zweifel hatten dann wie hungrige Ratten an ihr genagt und ein Chor von „Ja-aber Stimmen“ ihr leises „Ich möchte“ übertönt.

Sie war immer wieder umgekehrt und hatte sich, nicht ohne Erleichterung, still in die vertraute Eintönigkeit ihres gewohnten Alltags eingereiht.

Eine Weile hatte sie Schritt gehalten, doch die Unzufriedenheit mit dem was sie tat, und dem, was sie unterließ, hatten stetig zugenommen. Auch die Betäubung durch ihre rastlosen Versuche das Unbehagen auszuhalten hatte beunruhigend nach gelassen.

Nun stand sie wieder hier, und diesmal mal es anders.

Sie hatte einen riesigen Rucksack gepackt mit Dingen, von denen sie sich beim besten Willen nicht trennen konnte. Er war so groß und so schwer, dass sie vom Tragen und Zerren und Ziehen schon einen großen Teil ihrer Kraft verloren hatte.

Aber diesmal wollte sie nicht mehr umkehren. Das „Neuland“ da drüben, das war ihr Ziel. Nun sah sie aber keine Brücke, kein Schiff und an Schwimmen war gar nicht zu denken.

Sie erschrak, als plötzlich, fast lautlos das kleine Boot des Fährmanns durch das Schilf glitt. Der Fährmann war ein alter, eigenwilliger Kautz, der manchmal und nur wenn er Lust hatte, Reisende übersetzte. Er legte sein Boot an und starrte befremdet das sperrige Gepäck der Frau an.

„Hast du vor, dich mit deinem gesamten Hausrat anzusiedeln?“ schnarrte er nicht gerade freundlich.

Die Frau, die den Fährmann als einen Wink des Schicksals sehen wollte, schüttelte erleichtert den Kopf. „Nein, nein, ich möchte auf die andere Seite des Flusses, und ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mich hinüber bringen würdest“

Der Alte krächzte bissig „Dich überzusetzen wird wohl angehen: doch Neuland betritt man nur mit leichtem Gepäck. Da wirst du dich erst noch von einigem verabschieden müssen.“

Die Frau schaute erschrocken zu ihrem Rucksack. „Aber ich habe doch schon nur das nötigste eingepackt. Ich kann mich doch nicht von all dem Vertrauten trennen!“

Der Alte machte eine müde Handbewegung; „Wer neu anfangen will, kann nicht gleichzeitig am Alten festhalten. Die Requisiten der Vergangenheit sind Ballast, der Neues behindert und verhindert. Erst wenn du bereit bist loszulassen machst du deinen Geist frei für neue Wege. Mit deinem alten Gepäck kannst du bis ans Ende der Welt laufen, du wirst dich doch immer wieder im Altvertrauten einrichten und dich letztendlich keinen Schritt hinaus bewegen. Nein, meine Liebe, du wirst dich entscheiden müssen, wenn du „Neuland“ erobern willst. Erstaunlich behände sprang

er ans Ufer und legte sich genüsslich ins Gras.

In der Frau kam Panik auf. Sicher, sie könnte jetzt einfach wieder umkehren. Wie schon so oft. Eigentlich war es doch gar nicht so schlimm.Es ließ sich schon irgendwie aushalten….

„Ja, ja, die vertraute „Hölle“ murmelte der Alte, als könne er Gedanken lesen.“Es ist alles ganz schrecklich, aber so beruhigend vertraut.“

Er hat so verdammt recht, gestand die Frau sich nunmehr wütend ein. Sie zerrte an der Schnalle ihres Rucksacks und öffnete ihn. Was quoll da alles heraus!

Soviel Ängste und Zweifel, ausgeleierte Gewohnheiten, Zaudern und Zögern, vergilbte Träume, Ausgedachtes und Verworfenes, brüchige Ideale, verschnürte Pläne, veraltete Glaubenssätze, ein Sack Bequemlichkeit, sperrige Zwänge, knöcherne Vernunft, bittere Entsagungen und verpasste Möglichkeiten….

Die Frau saß da inmitten ihrer zweifelhaften Schätzen und ließ endlich ihre ungeweinten Tränen frei.

Sie betrauerte ihr ungelebtes Leben , dem sie bisher so wenig Chancen eingeräumt hatte. Wie Zinnsoldaten hatte sie Regeln und Normen um sich geschart, hatte eherne Mauern hochgezogen, damit nichts Unbekanntes sie Beunruhigen konnte. Das sie sich auf diese Weise zuverlässig und berechenbar ein Gefängnis, nahm jetzt als Erkenntnis Form an.

Der Rucksack war fast leer.

Noch tränenblind holte sie zwei unscheinbare, schon leicht angestaubte Päckchen hervor. Sie hatten wenig Gebrauchsspuren.

Es waren die Neugier und die Zuversicht.

In aller Deutlichkeit spürte sie, dass diese Kostbarkeiten unabdingbare Weggefährten auf ihrer Reise sein würden.

Schnell packte sie ihre Schätze wieder ein und schnürte entschlossen den Rucksack zu.

Geräuschvoll zog sie die Nase hoch und fragte mit klarer Stimme: „Gehen wir?“

Leise lächelnd löste der Fährmann das Boot vom Ufer.

Quelle: Buch Lieber spät als gar nicht ~ Autorin Inge Wuthe ~ Lucy Körner Verlag



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Welche Qualität soll Dein Freitag haben?

Mit was für einem Gefühl startest Du heute in Deinen Arbeitstag?

„Nur noch heute“   —   „Jaaaa, los gehts“ —–   „neutral-kaffee-schlürfend“  —-  „gestresst bevor das erste Mal das Telefon klingelt“….wie gehts Dir?

Spüre es mal bewusst, dieses Gefühl, am Morgen, bevor Du aus dem Haus gehst und nochmal, wenn Du den Rechner hochfährst.

Wie geht es Dir heute? Mit welchem Gefühl startest Du in die Arbeit? Und dann kommt die Entscheidung, DEINE Entscheidung: wie MÖCHTEST Du dich denn gerne fühlen?

Und im nächsten Schritt – denke daran – Gleiches zieht Gleiches an! Was Du erleben möchtest, an diesem Tag, darfst Du zuerst ausstrahlen. 

Die Qualität Deines Tages bestimmst alleine DU!

Und es darf Schritt für Schritt gehen, also lass uns bei Frage 1 anfangen: Wie fühlst Du Dich heute?

emotions

Anbei eine kleine Hilfestellung „smile“-Emoticon , gefunden im www

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!



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Das Steinchen im Schuh – oder: Dreh doch einfach mal den Schuh um!

Vielleicht kennst Du diese Situation auch: Die Wochenend-Einkäufe! Du kommst mit Deinen Einkäufen für das Wochenende zu Hause an und stellst erstmal alle Tüten in der Küche ab. Damit ist der Einkauf noch nicht erledigt, denn jetzt gilt es, alles Eingekaufte zu verräumen. Das Mehl in die Vorratskammer, die Butter in den Kühlschrank, die Zahnpasta ins Bad. Manchmal kommt es vor, dass Du einen neuen Artikel kaufst, der noch keinen festen Platz hat oder aber er ist zu groß für den Schrank und muss erst einmal draußen stehen bleiben.

Dieser Einkaufs-Ablauf ist in etwa das, was nachts in Deinem Gehirn passiert.

Dein Gehirn schaut sich alles an, was Du erlebt hast am Tag und „verräumt“ Erlebnisse und Emotionen in die passenden Ecken. Manchmal kommt es auch hier vor, dass ein Erlebnis zu groß ist oder noch nicht verräumt werden kann – und bleibt erst einmal so da liegen. Es wird nicht verarbeitet. Warum kann das passieren?

Manchmal ist das Bündel aus Erlebnis gekoppelt mit intensiven Gefühlen zu groß und vielleicht zu unbekannt für unser Gehirn und kann nicht verarbeitet werden.

Diese liegen gebliebenen Einkäufe sind Dinge, über die wir im Laufe unseres Lebens immer wieder stolpern und die uns in in ähnlichen Situationen das Leben schwerer machen, als es müsste: wir empfinden Stress, Wut („rote Knöpfe“), Trauer, Hilflosigkeit….. es gibt viele Ausprägungen. Das kann sich darin äußern, dass wir keinen Ton mehr rausbekommen, wenn wir eine Präsentation vor einer großen Gruppe halten sollen. Oder dass wir immer wieder ein Problem mit unserem Vorgesetzten haben. Dass wir so gut vorbereitet sind und in den Situationen, wo wir es brauchen einfach nicht abrufen können. Oder das wir uns einfach nicht wirklich wohl fühlen in unserer Haut.

Es fühlt sich ein bisschen an, wie ein Steinchen im Schuh – wir können damit laufen, doch wir fühlen uns sehr viel wohler, wenn wir den Schuh einfach mal umdrehen.

Bild von andre.fr

Bild von andre.fr

Die tolle Nachricht – anders ausgedrückt: Wir können den liegen gebliebenen Einkauf im Nachhinein noch aufräumen! Dafür dürfen wir wissen, was es ist – wir finden das Steinchen im Schuh und drehen den Schuh um. Und zwar nicht in einem wochenlangem Prozess, sondern in einem gezielten Arbeiten, wo wir nicht nur Dein Bewusstsein, sondern auch Dein Unterbewusstsein und die Weisheit Deines Körpers mit einbeziehen. Denn der weiß ganz genau, was ihm Stress verursacht, meistens besser als wir selbst.

Für mich war das eines der obermegacoolsten Erkenntnisse überhaupt während meiner Ausbildung – ich kann diese „Dinge“ im Nachhinein verarbeiten und zwar so einfach und schnell, dass ich es Anfangs fast nicht glauben mochte. „Jetzt hab ich das Problem so lange, das kann doch nicht in wenigen Stunden gelöst sein?“ Und doch, es geht. Für diesen Prozess sind Coaches da, um Dich durch diesem Prozess zu führen, da wir selbst meistens „betriebsblind“ sind.

Was hat das jetzt alles damit zu tun, dass ich meinen Platz im Leben finden?

Sehr viel! Denn ich habe die Erfahrung gemacht mit meinen Klienten auf dem Weg zu Ihrer Berufung, dass es für viele gar nicht notwendig ist, sich komplett neu zu orientieren. Für manche ja – ganz klar! Und den Weg zu gehen ist spannend und aufregend! Gleichzeitig gibt es sehr viele, deren Unzufriedenheit oder Überlastung im Job häufig stark geprägt ist durch diese unaufgeräumten Einkäufe, die das so herumliegen und gar nicht durch den Job selbst!

Wenn Du also eine Unzufriedenheit oder Überlastung spürst in Deinem Leben – ob im Job oder Privat – brauchst Du nicht gleich Dein ganzes Leben umzukrempeln und vom Unternehmensberater zum Bäcker zu werden. Du kannst auch ganz einfach mal nach den Steinchen im Schuh Ausschau halten und den Schuh umdrehen!

Wenn Du sie findest und den Schuh umdrehst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass

  • es Dir besser geht in allen Lebensbereichen
  • Du Dich weniger gestresst fühlst
  • Du Dich ausgeruhter und energiegeladener fühlst
  • Du Dich leichter entscheiden kannst
  • Du Dich „aufgeräumt“ fühlst
  • Du leichter auf deine vorhandenen Fähigkeiten zugreifen kannst
  • Du glücklicher und erfolgreicher bist

Es war mir ein ganz großes Anliegen, Dir das heute einmal mitzuteilen!  Und ab sofort biete ich Dir die Möglichkeit, ganz losgelöst vom Thema Berufungsfindung, ganz gezielt auf Deine Steinchen einzugehen und Dir zu zeigen, wie leicht und einfach Du Situationen für Dich zum Positiven verändern kannst.

Wenn Du mehr wissen möchtest, dann kontaktiere mich doch einfach für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch. Wir sprechen über Deine Situation und ich gebe Dir Feedback darüber, was zu Dir passt. Geht es wirklich um Berufungsfindung, um Klarheit über Deinen Weg oder um ein paar Steinchen im Schuh, die wir finden dürfen? Hier deine Nachricht an mich senden

Ich freue mich, dass Du wieder meinen Artikel gelesen hast und wenn Du möchtest, darfst Du mir sehr gerne in einer persönlichen Nachricht oder auch in einem Kommentar auf dem Blog senden. Gerne darfst Du den Artikel auch weiterleiten und teilen.

Einen sonnigen Frühlingsgruß von Herzen,

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Erfolgreich fühlen

Bist Du erfolgreich, wenn Du einen Tag-2

Ab welchem Betriebskamkeitslevel fühlst Du Dich erfolgreich? Ignorierst Du das rote Blinken des Blackberrys am Sonntag total oder ist es gar aus? Schaust Du 2 x am Tag drauf fürs Gewissen und machst „ein bisschen nur“ was? Oder ist das Gefühl ok auch ganz ohne?

Oder als Selbständiger: wie viel Zeit in der Woche nimmst Du Dir für Dich? Außerhalb Deines Business? Und wie fühlt sich das an? Ist es das Gefühl „eigentliche sollte ich noch den neuen Artikel schreiben, die Abrechnung machen, den Termin vorbereiten“?



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Wie Du Deinen Superpower-Aktivierungsknopf findest

„….’cause I’m a supergirl – and supergirls just fly….“

Erinnert ihr euch noch an das Lied Supergirl von Reamon? Es muss so im Jahr 2000 gewesen sein…. Ich habe ihn geliebt, immer noch singe ich laut mit, wenn er irgendwo läuft. Mein persönliches Erinnerungshighlight mit diesem Lied ist, als ich eines Tages einen großen Strauß Sonnenblumen geschickt bekam von meinem damaligen Herzensmann, nachdem ich eine für mich herausfordernde Situation gemeistert hatte.

Es war das Jahr, als ich von zu Hause auszog, als ich anfing irgendwie erwachsen zu werden und das Leben plötzlich began, sich  von vielen neuen Seiten zu zeigen. Häufig in den folgenden Jahren habe ich mich gefragt, wo diese Superpower wohl hin verschwunden sind – ich fühlte mich häufig ratlos, auch allein und vor schier unlösbaren Aufgaben stehend. Arbeit, Stress, Beziehung, Familie, Wohnort, Geld und natürlich die Figur….. ach, alles was das Leben zu bieten hat. Und rückblickend habe ich alles immer irgendwie gemeistert.

Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, wäre vieles viel leichter gegangen

Vielleicht kennst Du das auch – dieses Gefühl gar nicht zu wissen, wo einem der Kopf steht. Viel zu viele Dinge gleichzeitig jonglieren. Kopfkino abends im Bett, Arbeitsstress, Freizeitstress, Gespräche, die wieder und wieder durchgegangen oder vorbereitet werden nicht abschalten können, immer höher drehen und höherundhöherundhöherundhöher …… morgens aufwachen und sich wie gerädert fühlen und sowas von gar nicht erhohlt…. und der Gedanke: das kanns doch jetzt wirklich nicht sein.

Ui, das war schwer und leicht zu schreiben, nochmal kurz durchzugehen durch dieses Gefühl. Erstmal atmen…… 🙂

Der Superpower-Aktivierungs-Knopf

Ich kenne dieses Gefühl seit 1,5 Jahren nicht mehr. Es gibt Momente, in denen leichte Anzeichen erscheinen, die ich inwzsichen sofort erkenne und auch weiß, wie ich damit umgehe. Es fällt mir seitdem so viel leichter, Entscheidungen zu treffen, selbstbewusst zu sein, authentisch zu sein und schwierige Situationen auszuhalten und zu lösen. Ich habe meine Superpower-Aktivierungs Knopf gefunden. Halleluja.

Du willst wissen wie das geht? Atmen lernen.

Das Atmen lernen ist in der Tat der erste Schritt. Was nämlich passiert, wenn wir in diesem „alles-zuviel-Modus“ sind, ist unter anderem, dass wir sehr flach atmen. Stress, Nervosität führen häufig zu falscher Atmung und es gelangt weniger Sauerstoff in Dein Blut. Folgen sind unter anderem Müdigkeit, Mangel an Konzentration und Schlafprobleme. Wenn Du Dir einen Körper vorstellen magst, spielt sich dort eigentlich alles nur noch von der Brust aufwärst ab. Viele Menschen sprechen viel höher, kurzatmiger, wenn sie in diesem Zustand sind. Dieses hektische Atmen lässt uns und unseren Körper nicht zur Ruhe kommen.

Eine Stufe spiritueller ausgedrückt: erde Dich!

Wenn Du wieder bewusst und richtig atmen lernst, fließt Dein Atem durch Deinen ganzen Körper und im Laufe dieses Atem-Beobachtens merkst Du früher oder vielleicht auch später, wie Du dadurch wieder mehr Bodenhaftung hast. Du erdest Dich. Du spürst bewusst, wie Deine Füße auf dem Boden stehen und dort fest verwurzelt sind. Wow, das ist ein gutes Gefühl, sag ich Dir! Und während Du Dich beobachtest, merkst Du bereits, wie viel tiefer Dein Atem und wieviel ruhiger Dein ganzer Körper schon jetzt geworden ist.

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Eine Stufe spiritueller ausgedrückt: spüre Deine Wurzeln!

Du holst Dich durch das bewusste Atmen zurück vom hektischen „oben fliegen“, und stehst plötzlich mit beiden Beinen auf der Erde. Durch diese Bodenhaftung verwurzelst Du Dich mit der Erde. Und Du kannst dieses Wurzeln immer weiter und weiter in den Boden schicken, wie bei einem dieser großen Mammutbäume in Kanada – die haut so schnell nichts um. Und hier kommt Deine Vorstellungskraft ins Spiel.

Meditation – das bewusste im Hier und jetzt atmen und „einfach sein“ lernen

Ich habe angefangen – damals vor 2 Jahren mit kurzen Meditationseinheiten. 10 Atemzüge lang. Dann 5 min. Jeden Tag einen Block fest eingeplant. Das ist Zeit, die Du Dir für Dich nehmen darst – gönn Dir diese Zeit! Es gibt tolle Methoden für Einsteiger, auch per app, z.b. mit getsomeheadspace, wo Du langsam in diese ruhige Minuteneinheiten geführst wirst. Die Meditation hat in erster Linie kein Ziel außer wertfreies Beobachten und Sein.

Ich habe damit angefangen, vor Lerneinheiten und Klausuren während meines Fernstudiums. Ich war erstaunlich ruhig und konzentriert. Und ich habe den positiven Effekt auf meinen ganzen Körper bemerkt und war mega-erstaunt.

Und es geht noch besser – Superpower on!

Im nächsten Schritt machte ich „zufällig“ die Begegnung mit der Trance. Es ist sowas wie Meditation, nur es geht über die reine Atembeobachtung hinaus und ich höre einer Stimme zu, die mich führt, z.b. von CD. Manche kennen das auch unter dem Namen Fantasiereisen. In diesen Trancen lausche und folge ich einer Stimme, während der Atem von allein in diesen ruhigen Zustand geht. Und die Stimme führt mich und meine Vorstellung in Bereiche, die über meinen Alltag hinausgehen – in eine Welt, die ich gerne hätte. In der ich gut schlafen, schlank bin, gesund bin, erfolgreich bin, selbstbewusst bin….ach, alles, was das Herz begehrt! Diese Trance arbeiten mit unserer Vorstellungskraft und die Inhalte nicht nur von unserem Bewusstsein, sondern auch von unserem Unterbewusstsein aufgenommen.

Eine Trance ist also im Gegensatz zur Meditation zielgerichtet. Auch dieses kannst Du toll üben, auch hier gibt es viele Apps, am tollsten finde ich die App iWile. Ein Meditations/Trance-App, die mit einem Wecker kombiniert ist. Du nutzt Deine Einschlaf- und Aufwachphasen zum Entspannen.

Mit diesen Übungen habe ich innerhalb von kurzer Zeit so viel Vertrauen (Selbstvertrauen, Urvertrauen, Liebe, Mut, Zuversicht, Gelassenheit….you name it!) in mich selbst und in mein Leben bekommen, dass ich mir wesentlich mehr Dinge zutraute und sie einfach gemacht habe – ich hatte meine Superpower-Aktivierungsknopf entdeckt!

Es gibt Momente auch heute, da ist sie nicht da. Und ich weiß genau – ich habe „vergessen“ mir die Zeit für mich zu nehmen, jeden Tag, die für mich und mein Wohlbefinden so wichtig ist. Kaum beginne ich wieder – schwupps ist die Superpower wieder da. Die Superpower heißt Vertrauen und sie wird aktiviert durch deine Konzentration nach Innen.

Wie Hypnose — Ahhhh, geh mir weg!

So war in etwa früher meine Reaktion darauf. Heute weiß ich, da ich durch die Hintertür der Meditation und Trance gekommen bin, die nichts anderes sind als Hypnose – es ist kein Hexenwerk. Sondern vielmehr ein natürlich Heilmittel für unseren Körper, Geist und Seele. Und das beste: wir haben es immer dabei, denn wir können sie auch bei uns selbst einsetzen.

Mentale Tiefenentspannung, Trance, Hypnose, Meditation

Es gibt Unterschiede und Parallelen und im Großen und Ganzen geht es bei allem so wie ich es erfahren habe, um das Gleiche: darum, dass Du im entspannten Zustand Deiner vollkommenen Superpower bewusst bist und alles erreichen kannst, was Du Dir erträumst.

Deshalb ist Mentale Tiefenentspannung, Trance, Hypnose, Meditation ein für mich enorm wichtiger Bestandteil meines Programms in der Begabungsakademie.

Ich gebe diese Kurse nicht selbst, sonder nehme lieber Teil, weil es für mich wie ein Turbobooster wirkt. Und überlasse die Seminare meinen geschätzten Kollegen, die Experten auf Ihrem Gebiet sind. In der Begabungsakademie bin ich glücklich, dass meine liebe Kollegin Petra Vindeby, Emotions- und Mentaltrainerin und Hypnosecoach als Kooperationspartnerin dort diese Seminare und Abende leitet.

Ich lege es Dir ans Herz – egal, wie taff, busy oder bodenständig du auch sein magst oder gerade weil – gib diesen Methoden eine Chance – ich verspreche Dir – Du findest Deinen Superpower-Aktivierungs-Knopf genauso wie ich es getan habe.

Jeden Monat gibt es in der Akademie einen Freiplatz. Trag Dich ein unter www.begabungsakademie.de und Du hast die Chance zu gewinnen und mal unverbindlich reinzuschnuppern. Natürlich darfst Du dieses Angebot gerne weiterleiten.

Danke für Deine Aufmerksamkeit, das waren heute viele Worte!

Alles Liebe,

Kirstin

 



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Bist Du schon Vordenker oder noch Nachdenker?


Den eigenen Weg finden

Gestern war ich beim Einwohnermeldeamt und bin nun offiziell laut Pass eine Münchnerin! Richtigerweise heißt das hier Kreisverwaltungsreferat und natürlich bin ich auch noch keine Münchnerin im Sinne der Münchner, sondern erstmal nur wohnhaft in München. Total egal – denn: ich bin hier, das ist der Megaober-Hammer! Für mich ist es die Erfüllung eines Traums auf dem Weg meine Berufung zu leben. Vor genau 2 Jahren stand ich an einer Situation, in der ich entscheiden durfte, wie es weitergeht. Kaputt vom (tollen) Job, Single und dauergenervt. Weil ich nicht zum atmen kam. Weil ich nicht mehr wusste, was ich eigentlich will, noch was ich fühle oder wie es mir geht. Vor 2 Jahren kurz vor Ostern bin ich nach München gekommen, eine Auszeit und habe Zeit in den Wohnungen meiner Freunde verbracht. Zeit für Spaziergänge, Gespräche und runterkommen. Und der Wunsch reifte in mir, dass ich in München nun endlich das Kapitel meines Lebens beginnen möchte, von dem ich träume: Menschen dabei zu unterstützen, Ihren Weg zu finden, zu gestalten, zu gehen. Im Rückblick ist es ja völlig klar, dass das nicht klappt, wenn man (ich) den eigenen Weg noch nicht geht. Und daher läuft es seit ich diese Entscheidung getroffen habe…. langsam, sehr langsam, gefühlt zu langsam von Zeit zu Zeit, doch in die richtige Richtung. Und jetzt – ja, jetzt bin ich in München!

Das Warum ist das was zählt – DEIN Warum

Warum erzähl ich Euch das?! Es ist mein Herzensanliegen, der Grund, warum ich tue, was ich tue, dass Ihr wieder fühlt, was es ist, was Euch bewegt, was Ihr wollt, wer ihr seid, wo ihr hinwollt! In meinem Fall ist das das Finden und Leben der Berufung (die übrigens viel mehr als nur der Job beinhaltet), denn sich in diesem Prozess mit sich selbst auseinanderzusetzen, löst in vielen Fällen schon das Knäuel im Kopf. Zu wissen, wo auf Deinem Weg Du Dich befindest – dafür beantworte eine einfache Frage – warum tust Du, was Du tust? Wenn Du keine zufriedenstellende Antwort darauf hast, dann wird es Zeit, dass Du Dich damit beschäftigst. Denke nach – und dann denke vor!

Warum das Finden der Berufung nicht ausreicht

Nach dem Finden der Berufung, kommt die Umsetzung. Das machen auch viele Kollegen von mir und auf diesem Weg begleiten wir Euch in der Akademie. Doch der Wunsch reicht noch viel weiter – denn wir als Erwachsene arbeiten an unseren „Symptomen“, an dem, was „sich ergeben“ hat im Laufe der Zeit. Das ist gut für uns, damit wir wieder oder erstmalig leben können, wer wir sind. Doch um die Gesellschaft wirklich zu verändern, braucht es mehr. Es braucht Vordenker, Querdenker, Mitdenker. Es geht darum, womit wir groß werden – was lernen wir, wie lernen wir, was sind die Werte, die diese Gesellschaft trägt und die uns mitgegeben werden? Um hier nachhaltige Veränderung zu bewirken, dürfen wir uns alle zusammen dem Thema Bildungs- und Lernkultur widmen. Und das an verschiedenen Stellen. Ich bin weder Mutter, noch Lehrerin (Lehrerkind zwar), doch das Thema Schule und Bildung ist der Kern, um den sich alles dreht, damit wir die Welt von morgen gemeinsam gestalten können.

Neues Denken für eine neue Gesellschaft

Aus diesem Grund finden in der Begabungsakademie nicht nur Seminare zum Finden und Umsetzen des eigenen Wegs statt, sondern auch dafür neu zu denken, umzudenken. Und zusammen mit Kooperationspartnern werden sowohl Schülern, Eltern, Lehrer und alle an diesem Thema Interessierten ein offenes Ohr und ein hochwertiges Angebot für Ihre Lebenssituation finden.

Kooperationspartner von mir, die in der Begabungsakademie Ihre Seminare anbieten und Dich Ihnen unbedingt ans Herz legen möchte:

Genialico, die Lernerfolgsexperten

ACHTUNG – Kostenfreier Schnuppervortrag am Mittwoch, 11.3.2015 um 19Uhr in München

Elternseminar „Lernlust“ im April
Schüler Wissen-Staubsauger im April
Ausbildung zum Lerncoach ab März

Und außerdem freue ich mich, dass die Initiative Neues Lernen, bei der ich selbst Mitglied bin, im April in der Begabungsakademie sein wird.

INL_WorkshopAm 11. April findet ein Kennenlernen und ein Workshop Tag statt – für alle Interessierten, die wissen wohl wie und was wir arbeiten – es wird ein Riesenspaß und wir laden Euch ein, vorbeizukommen.

Am 12. April findet die Mitgliederversammlung statt.

Video- und Buchempfehlungen für Euch

In Berlin fand kürzlich die #dclassconference statt: Inspirierende Köpfe aus der new economy trafen Vordenker aus der Bildungszene. Neudenker, Querdenker, Aussteiger, Umsteiger. Einige Vorträge davon sind sehr empfehlenswert, hier ist der Link zu den Videos

Das neue Buch von Prof. Dr. Gerald Hüther ist druckfrisch da – Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten Ich bin ein großer Fan von Gerald Hüther und freue mich schon auf die neue Lektüre. Unbedingt lesen.

Das wars für Heute und ich freue mich sehr über Euer Feedback, das Teilen des Artikels oder Newsletters und vor allem freue ich mich, wenn Ihr mal bei mir in der Akademie vorbeischaut!

Alles Liebe, Eure

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Energieräuber oder Energielieferer? Wie Dich Dein Lebensraum dabei unterstützt glücklicher zu sein.

Von Energieräubern und Energielieferern habt Ihr sicherlich schon gehört. Meistens geht es in diesem Zusammenhang um Menschen, die einem gut oder auch nicht so gut tun. Einige nennen Sie auch „Energievampire“….uuuuuuhhh, gemein. Das große Geheimnis dabei ist, dass es sie eigentlich gar nicht gibt (in meiner Welt), denn die Menschen an sich sind voll okay – es ist Deine Reaktion auf Sie, die sie zu den Räubern oder Lieferern macht. Letztlich zeigen Sie Dir „nur“ ein Entwicklungspotential an Dir selbst auf und Sie sind wertvolle Wegweiser. Da gibt es noch einiges mehr dazu zu sagen, doch um die Menschen geht es heute gar nicht. Es geht um Deine Lebens- und Arbeitsräume.

In welcher Umgebung fühlst Du Dich wohl?

Dies ist nicht nur ein ganz wichtiger Bestandteil bei der Berufungsfindung, sondern auch für Dein ganz persönliches Glück und Dein gesamtes Wohlbefinden, Deine innere Balance. Dies ist der Grund, warum ich mit einem ganzheitlichen Ansatz arbeite, denn Dein System arbeitet als Ganzes und nicht losgelöster in Kategorien „Job, Privat, Familie, Freunde….“, die wir so gerne vom Kopf her einteilen.

 

Energiegebende und energienehmende Umgebungen

Beobachte Dich einmal – wann bist Du besonders produktiv bei Deiner Arbeit? Wenn Du in Meetings und Worskhops gemeinsam mit anderen etwas ausarbeitest? Und bist Du dabei lieber face to face oder über Skype oder Telefon? Wenn Du in einem Büro mit Kollegen sitzt, den Austausch und Gesellschaft hast? Oder brauchst Du vielleicht ein Einzelbüro, um Dich konzentrieren zu können?

Jemand, der gerne mit anderen arbeitet, wird sich auf Dauer in seinem reinen Home-office, in dem er/sie alleine sitzt, nicht rundum wohl fühlen. Da fehlt etwas. Umgekehrt wird jemand, der Ruhe braucht, sich in einem Großraumbüro sehr unbehaglich fühlen und zudem auch nicht sehr produktiv sein.

Couch oder Party?

Genauso verhält es sich, mit der Umgebung außerhalb Deiner Arbeit. Es gibt Menschen, die tanken auf, wenn Sie umgeben sind von Menschen, die müssen ausgehen, unter Freunde gehen, Spaß haben, lachen. Kochen, Party, Kino, Geburtstag. Andere brauchen Ihre stillen Stunden zum auftanken, manchmal mehrere Tage hintereinander, um Ihr Akkus wieder aufzuladen. Ein Buch auf der Couch, Decke und Tee oder ein guter Film. Am besten nicht mal telefonieren.

Stadt oder Land?

Das ganze lässt sich weiterspinnen. Wann bist Du voller Leben und Power und Tatendrang? Brauchst Du City Vibes um Dich, die Eindrücke einer großen Stadt und Ihr Leben – oder ist es die Ruhe im Wald und die Natur, die dich inspirieren und dir neue Ideen bringen?

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Das Leben ist bunt und nicht schwarz-weiß

Und wie immer, Ihr Lieben, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Finde Deine Zusammensetzung, Deine Balance. Jeder ist anders. Eine Freundin hat mir mal gesagt „das Leben ist ein und“ – ich mag den Spruch und ja, bunt ist es auch, das Leben. Seither versuche ich immer, wenn ich vor entweder-oder-Entscheidung stehe, einen (besser: mehrere) Wege zu finden, wie es sich kombinieren lässt.

Mein persönlicher Mix 

Bei mir persönlich hat sich das mit der Umgebung sehr verändert. Früher machte ich, was „man“ so macht und wenn ich gemerkt habe, dass ich mich nicht ganz wohl fühle oder dass es anderen offensichtlich gar nichts auszumachen scheint, was anstrengend für mich schien, dachte ich, ich sei irgendwie komisch. Und anders.

Ich bin in einer ländlichen Region aufgewachsen und lebe seit 15 Jahren in Großstädten. Mir persönlich ist das oft zu laut, zu voll, zu Moloch, zu viel auf allen Kanälen. Und von Zeit zu Zeit brauche ich diesen VIBE. Dann reise ich gerne nach London und lasse mich über die Märkte treiben und genieße die Stimmen, Eindrücken, Gerüche.

Seit einem Jahr gehe ich relativ wenig aus, nur selektiv und es tut mir gut. Außerdem gehe ich lieber mit 1- 3 Personen weg, anstatt in großen Runden, lieber ins Restaurant oder in die Bar, statt in den vollen (und lustigen) Tanz-Schuppen.

Ich arbeite gerne alleine, doch ich brauche den Austausch und das unterwegs sein, um wirklich auf Hochtouren zu kommen. Zeiten allein zum konzertiert arbeiten sind gut und sehr wichtig und ich darf darauf achten, dass ich genügend von diesen Tagen einplane. 2 Wochen ohne und krieche vom Energielevel auf dem Zahnfleisch. Richtig energetisiert bin ich während und nach einem Arbeitstreffen, einem Kliententermin, einem Skype-Call. Und diese Termine in großen Runden sollten auch ca. 3 Personen haben. Wenn ich einen Workshop gebe, fühle ich mich mit einer Gruppengröße von maximal  8 Teilnehmern am wohlsten (wenn ich sie alleine betreue). Wenn ich vor eine Gruppe spreche, ist es egal, wie viele Leute da sind.

Ich liebe die Natur und Bewegung, am besten in Kombination, aber in gemäßigtem Tempo, damit meine Gedanken und meine Seele Zeit haben, mitzukommen. Keine Fitnessstudios. Regelmäßig und immer öfter zwischendurch die Natur, die Berge, die Seen zu suchen, mich einfach treiben lassen, Vögel zuzuhören, Bäume beobachten. Schräg, hm? Das ist übrigens einer der Gründe, warum München für mich meine neue Wahlheimat ist. Ein Katzensprung zu den Bergen und den Seen, eine gewisse Gemütlichkeit und gleichzeitig Großstadtleben und Menschen und eine einigermaßen ok-Entfernung zu meiner Familie. Vielleicht darf es irgendwann mal eine andere Gewichtung sein und ich ziehe raus aufs Land und bleibe in Stadtnähe. Und im Moment ist es genau richtig so.

Dein Wohlfühl-Mix

Jetzt bist Du dran! Wie ist das bei Dir? Beobachte Dich in Deinem Alltag? Wann fühlst Du Dich voller Tatendrang und voller Energie? Wann nicht? Was tust Du, um aufzutanken? Teile als Hilfestellung Deine Umgebungen in Kategorieren ein JOB; WOHNSITUATION (Stadt/Land); AUSGEHEN; BEWEGUNG; FAMILIE; FREIZEIT

Schreibe es JETZT auf  – und beobachte dich diese Woche und ergänze Dein Blatt. Danach wirst Du feststellen, wie viel klarer Du bist, warum es Dir mal nicht so gut geht. Du wirst Dich einfacher entscheiden können, was Du tun sollst am Tag, am Abend, am Wochenende – denn Du weißt, was Du gerade brauchst!

Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar unter dem Artikel und wenn Du magst, leite ihn gerne an Freunde weiter. Wenn Du die Email von mir noch nicht regelmäßig bekommst, trage Dich unter dem Artikel ein, und Du erhältst regelmäßig Tipps  und Informationen rund um das Thema Berufung finden & am richtigen Platz im Leben ankommen.

Alles Liebe,

Eure

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PS: Wenn Du Dich bis zum 28.2. einträgst, hast Du die Chance ein persönliches Job Personality Coaching mit mir zu gewinnen. Wie gut passt Dein (aktueller oder neuer) Job zu Deiner Persönlichkeit – finde es heraus!

 



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