Carpe diem oder was Achtsamkeit wirklich bedeutet

Der Begriff „Achtsamkeit“ ist in aller Munde und beschreibt, was wir Coaches, Blogger, Yoginis, Meditationslehrer, Therapeuten und viele mehr uns zum Auftrag gemacht haben, nachhaltig in die Gesellschaft zu tragen. Den Sprung zu schaffen, von einer esoterischen Ecke über Anti-Stress-Programme und Burnout-Prophylaxe hin zu einer modernen Lebenshaltung, ein MUST-HAVE und MUST-BE eines jeden modernen gesunden erfolgreichen, selbstbestimmten und zeitgemäßen Menschen.

Berührt es Dich wirklich?

Der Achtsamkeit nähern wir uns von verschiedenen Richtungen und jeder hat einen oder mehrere Sätze bereits schon gehört: „mach mal Pause, ernähr dich gesund, mach mal wieder Sport, hör auf Deinen Bauch“ Das alles klingt zunächst nach erhobenem Zeigefinger und so als hätte uns Mama früher gezwungen Rosenkohl zu essen. Weil es halt gesund und vermeintlich gut für Dich ist. Und das ist – obwohl wir alle wissen, wie wichtig Gesundheit ist, dennoch zu abstrakt. Es berührt uns nicht im Alltag, geht uns nicht unter die Haut, ist nicht attraktiv genug. Meistens ist es immer noch so, dass erst dann, wenn uns die Gesundheit fehlt, sie uns wichtig wird.

Ein neues Verständnis von Gesundheit

Eine der Hauptaufgaben von uns Achtsamkeits-Predigern ist daher ein neues Verständnis von Gesundheit zu etablieren. Von Gesundheit, nicht als Abwesenheit von Krankheit, sondern als Zufriedenheit, Lebenslust, Glückempfinden, Entspanntheit. Einem Punkt, an dem wir uns rundum wohl fühlen. Mit unseren Jobs, unseren Privatleben, unserer Work-Life-Balance. Und das absolut Beste und das absolut Schwerste daran: Diesen Punkt zu finden und zu halten, liegt in unseren eigenen Händen.

shutterstock_142498909Achtsamkeit ist nichts, was wir nur lernen in einem Kurs oder lesen in einem Buch und dann wieder vergessen. Achtsamkeit begleitet Dich ab dem Tag, an dem Du Dich für sie entscheidest, tagtäglich. Achtsamkeit ist eine Form der Selbstliebe. Achtsamkeit ist Respekt anderen und Dir selbst gegenüber. Achtsamkeit ist Würde. Achtsamkeit hat 1000 Facetten und doch nur ein Ziel: deine Wahrnehmung Dir selbst und Deiner Umwelt gegenüber zu schärfen, damit Du wieder lernst im Hier und Jetzt zu sein,
dich und das Leben zu spüren und genau jetzt ganz bewusst zu leben.

Natürlich brauchen wir auch Zeiten, in denen wir im Gestern und im Morgen leben: wir dürfen aus Fehlern lernen, reflektieren. Wir dürfen Zukunft, unseren Erfolg und vieles mehr planen. Doch auch hier geht es um ein bewusstes Tun in Deinem Tages-, Wochen-, Lebensablauf: Wieviel Zeit möchtest Du investieren für gestern, heute und morgen? Und der Großteil der Zeit sollte im Heute sein, noch genauer: im jetzigen Moment.

Das Ziel ist die Selbstbestimmung, Achtsamkeit der Weg.

„Be in the now“, nennt es etwas Eckart Tolle, „Carpe diem“ ist ein viel geposter Facebook Spruch. Um Worthülsen mit Leben zu füllen, dürfen wir FÜHLEN, warum es wirklich Sinn macht für uns, jetzt hier und heute zu SEIN. Nur im Hier und Jetzt können wir den Duft des selbst gebackenen Kuchens riechen, können wir den goldenen Herbst in seiner Farbenpracht bewundern während uns eine kühle Herbstbrise um die Nase weht. Nur im Hier und Jetzt können wir auf dem Gesicht unseres Partners Freude und Liebe erkennen, nur im Hier und jetzt können wir entscheiden, ob wir über eine Situation lachen oder uns über sie ärgern, hier und jetzt können wir entscheiden, was wir als nächstes Tun –im Hier und Jetzt sind wir 100% selbstbestimmt und eigenverantwortlich.

Das Gefühl der Selbstbestimmung (wieder-) zu erlangen ist eine zentrale Herausforderung jedes einzelnen heutzutage. Unzufriedenheit, Erschöpfung, sich-gehetzt-fühlen – gehen wir diesen Themen auf den Grund, hängt es meist auch mit dem Thema „ich fühle mich fremdbestimmt“ zusammen. Häufig fühlen wir uns durch Arbeit, Alltag und Familie fremdbestimmt, mit Zeitdruck im Nacken und mit zu wenig Freiraum zum aktiv gestalten. Wir fahren irgendwo hin und wissen gar nicht mehr, wie wir dort hingekommen sind, weil wir in Gedanken nicht beim Autofahren, sondern bei der Email waren, die es noch abzuschicken gilt. Wir fühlen uns fremdgesteuert, fremdbestimmt und nicht in Balance. Das Ziel, das es zu erreichen gilt, ist daher, wieder das Gefühl zu bekommen, selbst aktiv unser Leben zu steuern. Selbstbestimmt zu sein. BEWUSST zu agieren.  

Und wenn das Ziel die Bewusstheit des Handelns ist, dann ist Achtsamkeit unser Weg, der uns dorthin führt.

Wie Achtsamkeit im vollgepackten Alltag funktioniert

Um Achtsamkeit zu kultivieren, darf jeder zunächst einmal sein eigenes Verständnis davon klären. Was bedeutet Achtsamkeit für Dich? Ganz konkret?

shutterstock_256858585Das Telefon eine Stunde auf lautlos zu stellen. Den Fernseher beim Essen auszumachen. Mittagspause machen. Gut zu essen. Frische Luft zu schnappen. Zuhören. Freunde treffen. Bewusst konsumieren und einkaufen. Einen Abend nur für Dich einplanen. Barfuss laufen. Im Meeting ganz für den Mitarbeiter da sein, nicht ins Handy schauen. Was bedeutet es für Dich?

Nimm Dir Zeit bei dieser ersten Aufgabe und such Dir Hilfe, wenn nötig. Das ist wichtig, denn dies wird fortan deinen Alltag prägen. Mache Dir einen Plan. Wenn die Momente ungeplant kommen, nimm sie wahr – wenn Du beispielsweise eine lange Schlange im Supermarkt hast, nutze die Zeit, um durchzuatmen, statt Dich zu ärgern, dass keine zweite Kasse aufmacht. Nimm die Momente wahr, in denen Du die Gelegenheit geschenkt bekommst, achtsam mit Dir selbst und anderen zu sein.

Wenn die Momente (noch) nicht von alleine kommen oder du sie nicht erkennst, dann erschaffe sie Dir. Plane sie ein, priorisiere sie hoch! Und dann – bleib dran!

Dokumentiere sie jeden Abend konsequent für ca. einen Monat, zeige Deinem Unterbewusstsein und Deinen Gehirn, dass es gerade eine neue Gewohnheit bildet und dies keine Ausnahme ist.

THE DIGNIFIED SELF

Diese Momente nennt meine liebe Freundin und Kollegin Lilian Güntsche von „THE DIGNIFIED SELF“ die „Dignified moments“: Momente der Würde (Englisch: Dignity). Wenn Du bewusst agierst, wahrnimmst. Momente der Achtsamkeit. Denn Du durchbrichst in diesem Moment den Autopiloten und schaltest auf manuell. Du erlebst bewusst. Du nimmst anderes wahr. In dieser Rubrik teilen Menschen ihre achtsamen Momente, Aha-Erlebnisse, Erkenntnisse. Dies ist ein Bereich mit Geschichten, von denen Du Dich inspirieren lassen und zu denen Du auch selbst mit Deinen Erfahrungen beitragen kannst. Es ist sogar bereits ein Buch dazu entstanden: Achtsamkeit in digitalen Zeiten.

Nutze die Gemeinschaft und Gleichgesinnte, um dranzubleiben. Einen Blog, ein Form, einen Freund, einen Kollegen.

Was passiert dann?

Irgendwann wirst Du merken, wie es von selbst läuft – du nimmst Gelegenheiten wahr, und schaffst sie Dir, weil Sie Dir gut tun und weil sie Dich verändern. Du bist achtsam mit Dir und Deiner Umwelt. Dadurch wirst Du mehr Glücksmomente erfahren, mehr Zufriedenheit empfinden, denn Du lebst aktiv Dein Leben. Starte zunächst mit einem Zeithorizont von mindestens 21 Tagen – das ist die Zeit, die unser Gehirn benötigt, um neue Tätigkeiten zu Gewohnheiten zu formen. Das heißt, nach dieser Zeit, ist Deine innerer Schweine-Hund-Mechanismus nicht mehr so stark, denn eine Gewohnheit bedeutet, dass es etwas zum geregelten Tagesablauf gehört. Das macht es Dir leichter dranzubleiben.

Hilfreiche Tools und Januar-Aktion

Wie Du Deine Achtsamkeit übst und kultivierst in Deinem Alltag erfährst Du auch weiterhin in den nächsten Artikeln hier bei Kirstin Kailbach – Live your change – trag Dich ein für die Updates  direkt unter diesem Artikel und bleib dran!

Ab dem Januar 2017 gibt eshutterstock_138625004s mindestens 21 Tage eine kostenfreie „Happy Morning“ – Challenge: Mit Morgenritualen achtsam in den Tag starten. Bist Du dabei?

Wahlweise über Email, Facebook und WhatsApp erhältst Du die Anleitung sowie zwischendurch Motivation und Inspiration, damit Du Dein ganz eigenes Morgenritual kreieren kannst.

Schreib mir für Anmeldung und mehr Infos hier.

 

Viel Erfolg bei Deinen ersten Schritten,

alles Liebe,

Kirstin

PS: PS: I love you – Liebes 2016, was ich Dir noch sagen wollte…..“ Dein Workshop zum Jahreswechsel in Heidelberg – klick hier

PPS: Silvester-Yoga-Event mit Julia Reppner und mir in Karlsruhe: Sonnengrüße, Yin Yoga, Meditation, Räuchern und natürlich Essen – ein Event für alles Sinne – Körper, Geist und Seele – klick hier

Dein Mentorenprogramm für Deine nachhaltige Veränderung – lass uns sprechen und ich entwickle für Dich Dein individuelles Programm- schreibe mir direkt hier



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Silvester-Yoga mit Julia & Kirstin

Schon Pläne für den letzten Tag des Jahres? Wir haben da eine Idee: Sonnengrüße, Yin Yoga, Meditation, Räuchern und natürlich Essen – ein Event für alles Sinne – Körper, Geist und Seele. 

Fernab vom Silvester – Trubel werden wir das Jahr 2016 gemeinsam ausklingen lassen und energetisiert ins neue Jahr 2017 starten. Und das erwartet Dich:

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18.45 Uhr: Check-In – Ankommen

19.00 Uhr: Begrüßung – und wir starten gleich mit 54 Sonnengrüßen (oder so viele wie Du schaffst). Lass uns das Jahr 2016 gemeinsam mit 54 Sonnengrüßen beenden. Schwitz nochmal alles raus, lass das ALTE los. Freue Dich auf das NEUE in 2017 mit einer kleinen Runde Bodega reflow und abschließender Yin Yoga Sequenz. Mit neuer Energie, Gelassenheit und Entspannung in ein neues Jahr 2017.

21.00/21.30 Uhr: Vegan/Vegetarisches Kalt/Warmes – Silvester Buffet (Gerne mit eurem Beitrag)

22.30 Uhr: Gemeinsam lassen wir das vergangene Jahr in einer Meditation Revue passieren, um uns anschließend in einem kleinen Räucherritual zu bedanken, zu verabschieden, los zu lassen. Wir schaffen Platz und öffnen uns für das neue Jahr, das sich bereit macht.

00.00 Uhr: Gemeinsames anstoßen mit 1 Glas Sekt/Prosecco auf ein Neues Jahr

ca. 00.30 Uhr: Es geht weiter mit dem Räuchern und kleinen Übungen zur Stärkung unserer Ressourcen für das neue Jahr – zum Abschluss bekommst Du etwas Besonderes für Deinen Alltag mit auf den Weg.

Ende ca. 01.00 Uhr

Auf diesen gemeinsamen Abend mit Dir freuen wir uns sehr!

Julia & Kirstin

Christina

Wichtige Infos

Teilnehmerzahl: min. 8 – max 16

Termin: 31.12.16
Preis: pro Person 88 € (Frühbucher bis 21.11.16 – 80€)
Zeit: 18.45 – 01.00 Uhr
Ort: YogaKula l Ebertstr. 17a (Hinterhaus) l 76135 Karlsruhe

Verbindliche Anmeldung: bis spätestens Dienstag, den 27.12.2015 12 Uhr

Anmeldung: julia@yogakula.de oder kk@kirstinkailbach.de

 



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PS: I love you

Eventhinweise für 2016

Liebes 2016 – was ich Dir noch sagen wollte

Termin: 29.12.2016 in Heidelberg

Die Tage zwischen den Jahren sind magische Tage!
Nimm Dir Zeit für Dich, abseits von Familie und Jahres-End-Trubel und halte bewusst inne.

In einem Workshop führe ich Dich durch Meditation, Bewegungs- und Atemübungen und auch durch kleine Rituale, die Dir dabei helfen, die letzten Monate Revue passieren lassen und in Dankbarkeit zu verabschieden, sodass wir bereit sind für alles, was kommt.

Im zweiten Teil des Workshops (optional) stimmen wir uns ganz auf das neue Jahr ein. Auf unsere Ziele und Wünsche. Dies ist ein kreativer Teil und Du wirst eine schöne Collage mit nach Hause nehmen, die Dich das neue Jahr begleitet.
Natürlich erleben wir mit allen Sinnen- passende Gerüche, Musik und auch Punsch und Kekse gehören dazu.

Teil 1: 11-13.30Uhr – 33 €
Teil 2: 15-17.30Uhr – 33€

Beide Workshop Teile sind unabhängig voneinander buchbar.
Bei Buchung von beiden Workshop Teilen: 60 €.
10% der Einnahmen werden gespendet.

Anmeldung unter kk@kirstinkailbach.de

Verbindlich angemeldet bist Du nach Überweisung der Teilnahmegebühr.

Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen



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Vom To-Do zum Want-To-Do

Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie es wäre, Deine To-Do-Liste in eine Want-To-Do Liste umzunennen?

Was macht das mit Dir? Welche Gefühle verbindest Du mit dem einen und mit dem anderen?

Beobachte Dich selbst

Gestern hab ich einer Klientin, die ständig von „ich muss noch dies und muss noch jenes machen“ eine Hausaufgabe gegeben. Ich sagte Ihr, sie solle anfangen, sich selbst zuzuhören und jedes Mal, wenn sie ein „ich muss“ entdeckt, soll sie stoppen und überlegen, womit sie es ersetzen möchte. Das MUSS macht nämlich eines mit unserem Unterbewusstsein: Druck! Und ein Gefühl von fremdbestimmt sein. Für Menschen, die freiheitsliebend sind, ist es dadurch eine Einschränkung in Ihrer persönlichen Freiheit und darauf haben sie per se schonmal keine Lust.

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Dürfen, wollen oder einfach MACHEN? 

Was ist stimmiger, damit es Dir ein besseres Gefühlt macht?

Vielleicht ein „Ich darf“? Wie toll ist es, Dir selbst die Freiheit zu geben, etwas tun zu dürfen.

Vielleicht ein „Ich will“? Wie schön ist es, festzustellen, dass ich gar nicht MUSS, sondern dass ich es WILL?

Oder vielleicht sogar ein „Ich mach es einfach“? Oder Hilfswort? Wie fühlt sich das an?

 

Von der Fernbeziehung zum glücklichen Alltag

Vielleicht erinnerst Du Dich an einen Artikel, wo ich den Sport als Fernbeziehung in meinem Leben bezeichnete. Entweder haben wir uns intensiv gesehen oder gar nicht. Heute ist es eine glückliche Alltagsbeziehung, deshalb, weil ich einen Weg gefunden habe, es für mich passend zu integrieren. Hier kannst Du den Artikel lesen. Ich habe auch ein paar meiner liebsten Sportbegleiter aufgeführt, damit es noch leichter geht. 

Genauso ist es mit dem „Müssen“ – es ist ein Training, eine Übung, bis Du es für dich in Deinem Denken und in Deinem Sprachwortschatz ersetzt hast. Und Du wirst sehen, es macht das Leben und das Umsetzen sehr viel leichter. Denn Du handelst SELBSTBESTIMMT!

Lass mich wissen, wie es klappt bei Dir und hinterlasse mir einen Kommentar auf meinem Blog. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, leite ihn gerne weiter an Freunde und Bekannte.

Eine schöne Woche wünscht Dir

Kirstin



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Joggen für Anfänger und meine liebsten Begleiter

Ich jogge gerne. Inzwischen. Wer meinen Artikel Der Sport und ich – die Gesichte (m)einer Paartherapie gelesen hat, weiß, dass der Sport schon immer einen Platz in meinem Leben hatte, mitunter jedoch in meinem Kopf an das Thema „Gewicht“ gekoppelt“ ,sodass der Spaßfaktor in den Hintergrund stand und wir meistens auch eine Fernbeziehung führten – wenn wir uns gesehen haben, dann sehr intensiv und dann wieder gar nicht – wer den Artikel noch lesen möchte, klicke hier.

Inzwischen sind wir ein sehr gesetteltes und glückliches Paar. Wir sehen uns so gut wie jeden Tag, ohne uns auf die Nerven zu gehen. Wir haben die richtige Balance für uns gefunden. Was tut gut, in welcher Intensität, wie lang und wie oft – wir sind noch am fein-justieren, doch das wir zusammenbleiben ist sicher. Ich nenne ihn jedoch nicht mehr „Sport“, sondern „Bewegung“ – das fühlt sich für mich besser an.

Joggen, Yoga, Fitness oder was?

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder seinen persönlichen Freude bringenden Bewegungsmix finden kann. Darauf gehe ich in einem späteren Artikel noch einmal ein, denn dazu gibt es viel zu schreiben. Heute möchte ich mich auf das Joggen konzentrieren.

Joggen, laufen, rennen – warum ist es so gut?

Für mich persönlich hat sich herausgestellt, dass es mir am Besten tut, wenn ich häufig und kurz laufen gehen im Gegensatz zu einmal in der Woche eine lange Strecke. Ich gehe dann morgens gleich nach dem Aufstehen für 20-30min. Es geht mir dabei gar nicht so sehr darum, wie weit oder wie schnell ich komme, sondern es geht um die frische Morgenluft, die Ruhe am Morgen, wenn noch nicht so viele Menschen unterwegs sind und wahrzunehmen, wie die Natur und der Tag erwacht – und mein Körper und Geist gleich mit. Ich habe mir daraus ein ganzes Morgen-Ritual gebastelt, auf das ich demnächst genauer eingehen werden.

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Das Laufen bewirkt wahre Wunder:

Der Stoffwechsel kommt in Schwung, die Synapsen im Hirn wachen auf. Laufen ist herz- und gefäßkräftigend, die Lunge wird gelüftet und über das Blut gelangt der frische Sauerstoff in alle Zellen des Körpers. Muskeln, Skelett, Knochen und Gewebe werden gekräftigt. Durch die Bewegung werden außerdem Endorphine, also Glücksgefühle, freigesetzt und wenn dazu noch die Sonne scheint, hat das einen erheblichen Einfluss auf unsere Stimmung am Tag.

Aller Anfang ist leicht

…moment, heißt der Spruch nicht eigentlich anders? Ja, stimmt – ich finde den hier trotzdem passender. Natürlich dürfen wir uns und unserem Körper etwas Zeit gönnen, sich auf die neue Bewegung einzustellen und es ist wichtig dabei, sich nicht gleich auszupowern, sondern so zu starten, dass es sich wirklich leicht anfühlt. Und: es geht wirklich!! Mit meinem Klienten arbeiten bzw. laufen wir uns uns wirklich langsam vor. Und das allerwichtigste überhaupt ist: dranbleiben und Geduld haben. Du startest kein 10 Wochen Projekt, sondern ein Lebensprojekt – sei Dir dessen bewusst.

Dranbleiben leicht gemacht – meine liebsten Jogging-Begleiter

Um das dranbleiben noch leichter zu machen, hab ich ein paar für mich passende Tools gefunden, die ich gerne mit Dir teilen möchte.

  • Mindestens 21 Tage Disziplin und Willensstärke zeigen: Studien belegen, dass unser Gehirn nach 21 Tagen neue Dinge als Routine übernimmt. Das heißt, wenn Du 21 Tage am Stück etwas tust, brauchst Du danach weniger Schweinehund-Überwindung, Erinnerung oder Anstrengung, denn Dein Körper hat dieses neue als Bestandteil deines Alltags akzeptiert. Da Du vermutlich nicht 21 Tage am Stück joggen wirst, verlängert sich der Zeitraum entsprechend. Ans Herz legen kann ich Dir, Dir für diese Zeit einen Buddy zu suchen, der das gleiche Vorhaben hat und ihr euch gegenseitig motiviert. Alternativ kannst Du Dir einen Coach oder Mentor nehmen, mit dem Du einen Plan erstellst und mit dem Du im Austausch bist, der dich motiviert und dir Tipps gibt. Ein Mentorenprogramm, ob mit oder ohne Jogging biete ich an – für mehr Infos, klicke bitte hier.
  • Eine Lauf-App auf Deinem Smartphone: Ich nutze gerne Runtastic und lasse die App einfach gerne mitlaufen. Das hat mehrere Vorteile: ich sehe wie lange ich laufe, auch wie weit und meine Strecke. Und ich sehe meinen Fortschritt. Denn das Tolle am Laufen ist, Du wirst sehr schnell Fortschritte machen. Toll, es dann Schwarz auf Weiß zu sehen. Genial ist für mich auch, dass ich mich quasi nicht mehr verlaufe *lol*
  • Meistens laufe ich morgens ganz ohne etwas „auf den Ohren“, denn dann kann ich den Morgen wirklich mit allen Sinnen genießen: die kühle Luft fühlen und riechen, die Natur hören, meinen Herzschlag wahrnehmen.
  • Hin und wieder – meistens wenn ich später am Vormittag oder auch am Nachmittag laufe, wenn bereits mehr los ist auf den Feldwegen, mag ich sehr gerne Podcasts beim Laufen hören. Es ist kurzweilig, ich lerne etwas und das Laufen geht wie nebenbei. Meine liebsten Jogging-Podcasts sind:
  • NLP Fresh Up: Der Podcast meiner NLP Ausbildung, die auch NLP Einsteiger sehr gut hören können. Es geht um Persönlichkeitsentwicklung, um ein glückliches Leben und einen lustigen Alltag. Es ist eine der, wie ich finde, beste Infoquelle für Menschen, die sich leicht und einfach verändern wollen. Die Folgen sind zwischen 10 und 20 Minuten lang. Achtung Nebenwirkung: Es ist möglich, dass Dich entgegenkommende Menschen komisch ansehen, da Du am Lachen bist.
  • Adventures in Happiness: ich bin großer Fan von Jessica Ortner und der Tapping Solution (EFT), einer Selbst-Caoching Methode, mit der Du einfach und leicht Stress abbauen kannst durch das Klopfen auf Meridian-Punkte am Körper. Im Podcast geht es jedoch nicht um EFT, sondern Jessica interviewt spannende Menschen aus den Bereichen Gesundheit, Erfolg, Spiritualität und Produktivität und das auf eine sehr schöne leichte und angenehmen Art. Der Podcast ist auf Englisch. Achtung Nebenwirkung: Es kann sein, dass du 40min am Stück läufst, da Du nicht aufhören möchtest, zuzuhören. Sehr spannende Menschen und Inhalte. Lässt sich auch gut auf 2 Lauf-Sessions aufteilen.
  • Natürliche Helfer: Wenn ich mal länger als 20min laufen möchte und nicht wirklich begeistert bin, mich zu bewegen, nehme ich vorher 2 Kapseln von RinganaSport PUSH – das österreichische Unternehmen Ringana entwickelt Nahrungsergänzung mit 100% natürlichen Wirkstoffen, dies ist weltweit einzigartig. Die extra für den Sport entwickelten PUSH Kapseln sorgen dafür, dass wir Lust bekommen, uns zu bewegen, also den inneren Schweinehund überwinden und auch gut durchhalten können mit Wirkstoffen wie Koffein und Traubenkernextrakt. Magnesium und Calciumcitrat sorgen außerdem dafür, dass die Muskeln gut versorgt sind (keine Krämpfe) – hier gehts zu Ringana und gerne kannst Du auch dazu mehr Infos von mir erhalten.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Laufen – genieß den wunderschönen Herbst mit seiner Farbenpracht und den Nebel am Morgen – zu dieser Jahreszeit macht es besonders viel Spaß. Und wenn Du ein paar persönliche Tipps willst, darfst Du mich gerne hier kontaktieren

Einen schönen Sonntag,

wünscht Dir Kirstin



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Warum Du keine Creme-Tante sein musst, um mit Ringana erfolgreich zu sein

Gestern hat mich eine Freundin auf Skype gefragt: „Was machst Du eigentlich da bei Ringana? Ich versteh das noch nicht. Ich finde die Videos und so total ansprechend und auf sehr hohem Niveau. Aber Du bist doch gar keine Creme-Tante“
Haha, ja und da hat sie recht, ich bin wirklich keine „Creme-Tante“ (auch wenn ich die Cremes von Ringana super finde). Und sie ist eine von vielen in den letzten Wochen, die diese Frage stellt – und das freut mich und ich bin dankbar, dass Euch das interessiert.
 
Was mache ich also bei Ringana?
Ich bin nach wie vor selbständig und Ringana und ich sind Partner. Ich umgebe mich dort mit Menschen, die das Leben Ihrer Träume leben, die für Ihren ganz persönlichen Lebenstraum arbeiten, ihn mit Ringana erschaffen. Angefangen mit der Gründerfamilie, die mit ihre Unternehmensphilosophie nicht nur Vorbild ist, ein Zeichen setzt für Innovation, Ethik und Nachhaltigkeit und mit Ihren Produkten sagenhaft Gutes in die Welt bringt, sondern die mit Ihrem Geschäftsmodell all Ihren Partner die Möglichkeit gibt, Ihre Philosophie und Ihre Produkte zu nutzen, um das gleiche für sich selbst zu erschaffen: Ihr eigenes Leben nach Ihren Vorstellungen zu leben.
Als Partner erzählen ich Menschen von diesem genialen und grünen Business und kann Ihnen zudem wirkliche Herzensempfehlungen für natürliche Produkte geben, die Ihre Gesundheit in vielen Lebenslagen mit der Kraft der Natur unterstützen. Und ich zeige Ihnen einen Weg, wie sie damit endlich Ihre finanzielle Unabhängigkeit aufbauen können – um Ihre eigenes Leben leben zu können, um ihren eigenen Weg zu gehen.
 
Dabei bin ich:
Unternehmerin, Botschafterin für Nachhaltigkeit und Gesundheit, für Selbstverantwortung, Achtsamkeit und Bewusstheit im eigenen Leben, für eine neue Arbeitswelt. Für ein Leben, in dem Arbeit geliebt wird, Spaß macht, entspannt Erfolg erreicht wird, wo man wertgeschätzt und gesehen wird und genügend Zeit hat, das Leben zu genießen. Wo wir uns mehr nicht in alten Hierarchie-und Gehalts-Strukturen bewegen, nicht Zeit gegen Geld tauschen, sondern den Wandel herbeiführen können, wo jeder das machen kann, das er liebt und das Sinn macht. Wo wir gemeinsam Großes erreichen.
Ich bin viel unterwegs, weil ich mich dafür entscheide. Ich bin umgeben von fantastischen Menschen, von denen ich jeden Tag lerne, wie sie auch von mir.
Ich bin Coach, Mentor, Trainer, Teamaufbauer, Teamplayer, Motivator, Inspirator, Freund und Wegbegleiter. Genau das, was ich immer sein wollte. Genau das, warum ich mich vor über 2 Jahren selbständig gemacht habe und nun den für mich richtigen Rahmen gefunden haben. Genau das, was ich wirklich bin. Dafür bin ich unendlich dankbar!
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Brückenbau zwischen Kopf und Herz

Kennst du das Gefühl, etwas sicher zu wissen, auch wenn Du es nicht „beweisen“ kannst?
Wo ziehen wir die Grenze sagen zwischen Wissen und Glauben? Und wieviel Beweise brauchst Du, um etwas zu glauben?

 

Gestern hatte eine seltsame Begegnung mit einem Kollegen. Dieses Begegnung hat mich wirklich beschäftigt, weil ich es so gar nicht einordnen und nachvollziehen konnte. Vielleicht ist es einer der Gründe, warum ich manchmal in der „alten“ Businesswelt so irritiert bin. Mir ist bewusst, dass viele Dinge, die für mich Normalität sind, bei anderen als „schräg, komisch, anders, esoterisch, unrealistisch“ und was auch immer gelten mögen. Trotzdem war es für mich erstaunlich, dass dies offensichtlich noch weiter reicht, als ich dachte.
Also, hier die (Kurz-)Geschichte: Wir stehen in der Büro-Küche und sprechen über das „mal eben eine Rauchen gehen.“ Der Kollege sagte zu mir, dass es überhaupt keine belastbaren Zahlen gäbe, die belegen, dass Rauchen wirklich schädlich für den Menschen sei. Genauso wie das Gerede mit dem Klimawandel. Das stimmt alles nicht und das wäre nur Panikmache aus den Medien.
Es kommt wirklich selten vor, dass ich sprachlos bin, doch in diesem Moment war ich so perplex, dass ich einfach nur geguckt habe. Und mich heimlich gefragt, ob das Ironie gewesen sei. War es nicht. Es war tiefste Überzeugung. Und dieser Kollege ist so alt wie ich. Und ich bin sicher, würde man den IQ messen, würde er im herkömmlichen Sinne als sehr intelligent gelten.

 

Nun, eines haben wir offensichtlich gemeinsam – wir glauben nicht alles bzw. wenig, was die Medien berichten.
Doch brauche ich wirklich Zahlen und Studien, um zu wissen, dass das Inhalieren von Nervengift nicht gut für den Körper sein kann?

 

Versteht mich nicht falsch, ich ziehe ab und zu auch mal an einer Zigarette, es geht mir gar nicht darum, jemandem vom Rauchen abzubringen. Jeder weiß selbst am Besten, was er tut.
Ich war nicht einmal im Ansatz bereit, in diese Diskussion einzusteigen, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es etliche Studien und Zahlen gibt.
Die Frage, die ich mir stellte war:
Kann es wirklich sein, dass Menschen das nicht wahrnehmen?
Es geht nicht nur um Rauchen oder Klima, es ist ein grundsätzliches Thema und eines, das mich in der Tiefe berührt. Es geht darum, aus tiefstem Herzen zu wissen, ohne intellektuell zu wissen, dass wir eins sind mit der Welt, dass wir eine Verantwortung tragen,  vor allem für uns selbst, aber auch für die Welt um uns herum und wie wir mit ihr umgehen.
Ich habe meine Arbeit gewählt, weil ich Menschen dorthin führe, (wieder) bewusster wahrzunehmen, zu entscheiden, zu fühlen, zu handeln, zu denken.  Und ich stelle fest: ich möchte nur mit Menschen arbeiten, die dies für sich schon geklärt haben. Ich bin nicht die Frau für die Basisarbeit. Ich möchte nur mit Menschen arbeiten, die auch bereit sind, zu hinterfragen, zu vertrauen, zu fühlen und anders zu sein, ihren eigenen Weg zu gehen. Mit Ihnen die Balance zwischen Herz und Kopf zu finden, immer wieder und zu etablieren.
Damit geht die Schere auf. Der Spalt wieder größer zwischen der alten und der neuen Welt. Meine Zielgruppe wird kleiner und gleichzeitiger größer.
Ja, ich verstehe mich als Brückenbauer, doch die Brücke steht auf einem Gebiet, in das manche Menschen noch nicht gereist sind.Sie kommen noch.

 

Und es ist nicht meine Aufgabe, sie dorthin zu führen.

Gutes Gefühl.
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Über die Wege, die entstehen, wenn wir sie gehen

Lange war es still hier auf diesem Kanal von mir. Es war nicht still, weil ich nichts zu sagen gehabt hätte. Oder weil mir das Schreiben keinen Spaß machen würde. Ganz im Gegenteil. Es war still, weil ich mich in einer Metamorphose befand. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt scheinbar weitergeht. Ich habe mir keinen Termin gesetzt. Ich hatte zwischendurch ein schlechtes Gewissen und dann habe ich es wieder gehen lassen. Und plötzlich heute, nach Sport und spätem Frühstück, am ersten Sonntag des Monats März, ist es nun soweit. Die Geschichte will erzählt werden.

Was bisher geschah

Seit ich denken kann, hatte ich das dringende Bedürfnis aus meinem tiefsten Inneren, Menschen wachzurütteln, wenn sie unter Ihrem Potential leben und sie erkennen zu lassen,  wie viel mehr sie aus sich und ihrer Situation, Ihrem Leben machen können. Ob in der Schule, in Abbildungen Jobs, im Bekannten-, Familien- und Freundeskreis – ganz egal. Es hat mir beinah körperliche Schmerzen bereitet, wenn ich jemanden sah, der so viel Schätze in sich trug, aber es selbst gar nicht erkannte und sich von scheinbar existierenden Grenzen einschränken lies, ohne sie zu hinterfragen. Und gleichzeitig nicht zufrieden damit waren.

Lange dachte ich: Das ist es – das ist der Kern, das worum sich bei mir alles dreht, womit ich in die Welt und zu den Menschen will. Ich werde „Persönlichkeitsentwicklern“. Und startete erstmal (unbewusst) bei mir selbst. Für die Erfahrungen, positiv wie negativ, die ich innerhalb meiner Firmenkarriere machen durfte, bin ich unendlich dankbar, sie sind unbezahlbar und wertvoll. Mit der Erkenntnis, dass ich nur noch Menschen und keine Produkte oder Marken mehr entwickeln wollte, änderte sich alles. Es folgten Psychologie-Studium, Coaching- und Kommunikations- Ausbildungen. Meine Mission: Ich unterstütze Menschen dabei, zu erkennen, was sie besonders macht. Vorausgesetzt sie suchen danach.

Berufungsfindung

Mich als Coach, der auf das Finden der Berufung bei Menschen spezialisiert ist, fand ich fantastisch. Ich hatte das richtige Tool, den Karriere-Navigator, die richtige Lehrerin, Dipl-Psych. Angelika Gulder, über die ich mein Grundhandwerkszeug und sehr viel über mich und andere lernte und jede Menge Kunden da draußen, die unzufrieden waren und finden wollten, was sie langfristig erfolgreich und glücklich macht.

Nicht genug

Relativ schnell merkte ich, dass sich dieses Gefühl wieder einstellte, von damals: das, wo es fast körperlich weh tut. Dieses Mal aus einem anderen Grund. Die Coachings waren erfolgreich. Das „Problem“ lag gar nicht daran, dass die Menschen nicht wussten, was sie können und wollen. Häufig ist es zwar verdeckt und es ist ein spannender Prozess, es wieder an die Oberfläche zu bringen. Doch die eigentliche Herausforderung folgt erst danach. Was machst Du mit dem Ergebnis? Ich erlebte so einige, die so euphorisiert waren vom Ergebnis und letzten Endes doch nichts veränderten. Weil sie nicht wussten, wie. Weil ihnen der Mut fehlte, etwas anders zu machen als das, wie „man es halt so macht“. Aus Angst vor komischen Reaktionen. Und vor allem auch vor finanziellen Konsequenzen und Unsicherheiten. Ein Gefängnis aus Glaubenssätzen und gelerntem Verhalten. Ein bisschen wie der Elefant an dem Seil. Kennst Du die Geschichte?

Der kleine Baby-Elefant wurde an einem stabilen Seil an einem Holzpflock festgebunden. Zunächst versuchte er, wegzulaufen, um sich zu befreien. Immer und immer wieder, bis er irgendwann resigniert zu der Erkenntnis kam, dass er das nicht kann: das Seil ist zu stark, der Pflock sitzt zu gut, er selbst ist zu schwach.

Der Elefant wird größer und stärker und irgendwann wäre es ihm ein Leichtes, sich zu befreien. Doch die in seiner Kindheit gewonnene Erkenntnis hält ihn davon ab. Er glaubt immer noch zu wissen, dass er sich nicht befreien kann. Und so genügt auch ein dünnes Seil, um ihn weiterhin in Gefangenschaft zu halten.

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Gewohnheiten verändern

Um wirklich Gewohnheiten zu verändern, bedarf es Kontinuität. Das war der Hintergrund, warum ich ergänzend zur Berufungsfindung das Mentorenprogramm ins Leben rief. Zwischen 21 und 66 Tagen, hieß es in den Studien, dauert es, bis wir neue Gewohnheiten entwickeln. Ein Programm, das Menschen in Ihren Veränderungsprozessen begleitet. Von neuer Alltagsstruktur, Umsetzung der beruflichen Neu-Orientierung, Entwicklung es eigenen Business, Gewichtsabnahme – es war alles dabei. Und alles virtuell.

Fitness-Studio für die Seele

Wie schön, dachte ich, wäre für die Leute ein Ort, wo sie sich regelmäßig treffen könnten, um am Ball zu bleiben. An dem es ein ganzheitliches Angebot gibt, das Körper, Geist und Seele trainiert – zusammen mit Kollegen, die mein eigenes Angebot ergänzen – von Sport, Ernährung, Mentaltraining, Meditation und vieles mehr. Ich war so begeistert von der Idee, dass ich sie innerhalb von 2 Monaten in die Tat umsetzte: in der Begabungsakademie in München. Eine Ort, wo sich Potentiale entfalten können. Ich bin Christina Emmer, die heute mit Ihrem großartigen Unternehmer-Netzwerk „the-coach.net“ erfolgreich ist, heute noch dankbar für unser Timing damals, unsere Gespräche, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Es war ein großartiges Projekt und ein tolles Konzept, das eine Station auf unserer beider Reise darstellte. An das ich heute noch glaube. Und ich hoffe, dass irgendjemand meiner großartigen Kollegen dieses Konzept wirklich dauerhaft zum Leben bringt. Wir brauchen Orte im realen Leben, wo die Menschen sich treffen, austauschen, Erfolge feiern und sich weiterentwickeln können.

Die Frage…

…die es immer noch zu beantworten gilt: warum war es das für mich nicht? Mit dem tollen Konzept, der Akademie in der Traumstadt München? Die Antwort habe ich recht schnell gefühlt und in Worte gefasst erst jetzt zum ersten Mal: ich habe dabei selbst nicht mehr MEINE Berufung gelebt bzw. einen großen Teil davon vernachlässigt.

Zu meiner Berufung gehört in allererster Linie:  Freiheit! Frei zu sein, mich frei zu bewegen, zu arbeiten an und von verschiedenen Orten aus, unterwegs zu sein, mich selbst und andere Menschen zu spüren und zum Erfolg zu führen,  gemeinsam mit anderen großes Vision zu gestalten und zu erreichen und neue Werte und Bewusstsein in die Welt zu tragen, dabei viel Ruhe und Natur erleben – Zeit zum Auftanken, zur Inspiration und zum Schreiben. Und mich auch räumlich eng verbunden zu fühlen mit meinen Liebsten. „Soviel auf einmal? Das geht nun wirklich nicht.“  Ich sag Dir was: es geht!  Wie steht am Ende des Artikels. Nicht mehr lange….

Dein Seelen-Wohl

Entgegen des inneren Gefühls zu leben, macht die Seele krank. Zum Glück ist es bei mir inzwischen so, dass alle Antennen so sensibilisiert sind, dass ich es relativ schnell merke, wenn ich auf dem Holzweg bin. Mein Körper signalisiert mir das unmissverständlich. Ich gebe zu, dass ein gelebtes „test-operate-test-exit“ (wer mehr wissen möchte, gerne auf Nachfrage) auch ganz schön anstrengend sein kann. 2 Umzüge in einem Jahr, das war schon ein Wort. Und es war ok. Denn es hat mich dorthin geführt, wo plötzlich alle Fäden zusammenführen. Wo meine Seele nun gesund und wohl sein kann, wenn ich darauf achte, ihr alles zu geben, was sie braucht. Dazu gehören auch Ausflüge in die Berge, auch wenn die Anreise jetzt länger dauert.

Der Turning Point

Erst von mir unbemerkt hatte das Universum mir meine Wunschbestellung schon im letzten Jahr geliefert. Doch mein Bewusstsein war noch sehr damit beschäftigt, das alte abzuschließen. An meinem Geburtstag wurde mir ein neuer Mensch in mein Leben geschickt eine Frau, die liebe Liz, die heute meine Mentorin, Kollegin und Freundin ist. Ich bin Ende letzten Jahres in die Nähe meiner Familie gezogen und arbeite von hier aus und habe Standbeine in Frankfurt, im Rheinland, in München und in der Schweiz. Und es werden noch mehr. Ich bin immer noch Berufungsfinderin für die, die mich dafür als Coach möchten. Ich liebe es, Menschen zu zeigen, was sie besonders macht. Und noch viel mehr liebe ich es, mit ihnen diesen Weg zu gehen.

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100% ICH

Und das ist es: ich biete Menschen heute die Möglichkeit, Ihren Weg in die persönliche Freiheit zu gehen. Ich begleite sie dabei als Ihr Coach und Mentor völlig kostenfrei. Und nicht mehr nur theoretisch, sondern ganz praktisch – endlich setzen wir gemeinsam um! Wir tauschen nicht mehr Zeit gegen Geld im Stundensatz-Modell. Sondern wir haben als Partner der österreichischen Firma Ringana gemeinsam Erfolg, in dem wir die Vision von einem guten Leben für alle Menschen in einer besseren und gesünderen Welt in die Welt hinaus tragen. Dabei arbeiten wir morgens, mittags oder abends, am Wochenende oder auch nicht, im Freien oder drinnen – egal: wo, wann und wieviel bestimmt jeder selbst.

Für einige ist Ringana der Weg in die finanzielle Freiheit, um das zu tun, was sie wirklich wirklich machen möchten. Und für so manchen, wie mich, ist Ringana selbst der Weg. Wer sich entschieden hat, den EIGENEN Weg zu gehen, bekommt mit Ringana eine Möglichkeit, das Leben seiner Träume aufzubauen und dabei noch Gutes für die Welt und für die eigenen Gesundheit zu tun.

Ich liebe es! Ich lerne wundervolle Menschen kenne, arbeite mit Ihnen, feiere mit Ihnen, reise mit Ihnen und lerne selbst jeden Tag dazu. Ich begeistere seither täglich Menschen: von den Produkten und von der Möglichkeit als Partner völlig risikofrei zum aktuellen Leben, die ersten Schritte dahin zu gehen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, das eigene Potential zu entfalten und dabei auch noch Geld zu verdienen.

Und dabei verändern wir Schritt für die Schritt die Welt.

Wie ist das bei Dir? Wo stehst Du heute? Und wo geht es für Dich hin? Kennst Du Deinen Weg?

Ich werde auch weiterhin über die Themen der persönlichen Entwicklung schreiben und praxisnäher als je zuvor – denn erst in der Umsetzung sehen wir wirklich unseren Themen ins Auge. Also bleib dran. Und wenn Du jemanden kennst, der sich gerne nebenberuflich selbständig machen, sich persönlich entfalten und langfristig unabhängiger sein möchte – empfiehl mich gerne weiter für ein unverbindliches Info-Gespräch.

Danke fürs Lesen!

Deine Kirstin



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Wise words

„Wege entstehen, indem wir Sie gehen.“ (Nietzsche)

path_heartAlles Liebe,

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 



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Warum es gar nicht wirklich um Deine Berufung geht.

Vor 2 Tagen war ich zu Besuch in einem wunderschönen Yoga- und Seminarzentrum im Allgäu.

Ich blieb nur für einen Tag, doch der hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe ein schönes Bild gemacht von einem Spruch an der Wand, der mich heute zu diesem Artikel inspiriert hat. Heute möchte ich Dich teilhaben lassen an einem meiner Entwicklungsschritte, die auch für Dich Relevanz haben wird.

Ich hadere seit einiger Zeit mit meinem Angebot der Berufungsfindung. Ich finde es immer noch genial und die Möglichkeiten, die sich durch die Übungen eröffnen, uns damit besser kennenzulernen und wirklich auf unsere ganze persönliche Reise zu gehen, sind gigantisch.

Womit ich hadere, ist also nicht die Berufungsfindung. Sondern Ihre Begrenzung im ganz wörtlichen Sinne. Denn es geht im Kern gar nicht darum, den Beruf zu finden, der Dich erblühen lässt. 

 Ja ok, darum geht es AUCH, denn oft ist das der Punkt, von dem wir kommen, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Doch sei versichert, es gibt unendlich viele Jobs, die  Dich erfüllen können. Mach Dir nicht den Druck und glaube, es gäbe nur DEN EINEN.

Es geht um die Reise zu Dir selbst – der passende Job ist dann „nur“ eine Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst und wie Du das, was Du bist, in die Welt trägst.

Es geht darum, dass Du dich kennenlernst, Dir näher kommst. Deine Werte, Haltung, Deine Kern und Deine Schönheit erkennst und die unendlichen Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Es geht um DICH, in Deinem ganzen WESEN, in deinem ganzen SEIN. Und dann um das, – was zu dir passt! Das heißt:

Wenn Du wissen willst, was zu Dir passt, darfst Du als erstes klar darüber sein, WER DU BIST.

Ein ganz plattes Bild dazu: Wenn Du nicht weißt, welche Schuhgröße Du hast, dauerst es lange, bis Du den passenden Schuh findest. Und wenn Du die Größe kennst, dann heißt das noch lange nicht, dass Dir der Schuh auch gefällt. Für welchen Anlass suchst Du den Schuh? High Heel oder Wandertour? Welche Farbe? Welche Eigenschaften?

Und natürlich musst Du nicht alles-alles vorher wissen – doch es ist schon hilfreich zumindest mit einer kleinen Menge Informationen loszuziehen und es sei nur, zu wissen, wo das Schuhgeschäft ist. Du wirst nie soviel über Dich wissen, dass Du keine Freiheit mehr für Spontaneität und Ausprobieren hast. Das gehört nämlich zum Finden dazu. Es ist eher ein Entdecken – und das hört niemals auf.

Das Analysieren und Denken ist ein spannender Teil – und der spaßige Teil ist die ACTION! Probier Dich aus! Hab Spaß dabei. Entdecke!

Wenn Du diesem Pfad der Freude weiter folgst – so blühst Du Schritt für Schritt auf. Das Ziel ist also nicht das Ziel selbst, sondern so alt und weise der Spruch von Konfuzius auch ist:

Der Weg ist das Ziel!

Daher ist für mich auch nun stimmiger zu sagen: Du folgst Deiner Berufung. Nicht Du findest Deine Berufung. Auf dem Weg der Berufung zu folgen, kann sich der BERUF auch mal ändern. Wichtig dabei ist, dass er für dich das erfüllt, was Du zum Aufblühen brauchst.

Dein Kompass ist Dein Herz

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast und nicht sicher bist, wohin es weitergeht – Du hast Deinen Kompass immer bei Dir: Dein Herz! Geh danach, was Dein Herz vor Freude hüpfen lässt,  oder wo Du eine sanfte Ruhe in Dir spürst, ein zu Hause fühlen. Es kann auch mal vor Angst hüpfen – ja, auch das kommt vor – Neues ist aufregend.

Und wenn Du Dir nicht sicher bist – suche Dir einen Reiseleiter. Es gibt inzwischen so viele gute Coaches, die genau das tun: sie unterstützen Menschen, Ihrem Weg treu zu bleiben.

Aus diesem Grund habe ich neben den Berufungscoachings auch das Mentorenprogramm entwickelt, wo ich meine „Reisenden“ ein längeres Stück Ihres Weges begleiten darf. Jede Woche prüfen wir, wo wir stehen und wohin die Reise geht, Etappenziele werden gesetzt und auch das analysieren und denken und entdecken ist integriert. Ich bin sehr glücklich, dass ich genau damit, einen Teil meiner Berufung folge – nämlich Menschen auf Ihrer Reise Mut zu machen und manchmal auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten zu geben.

Und warum das alles? Warum sollen sich eigentlich alle auf Ihren Weg machen?

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen, ruhiger, glücklicher, zufriedener und gesünder sind  – stellt Euch mal vor, was das für eine Welle gibt auf der Welt, wenn mehr und mehr Menschen glücklich sind und zufrieden und sich gegenseitig unterstützen. Es wird eine friedvollere Welt und ein liebevolles Miteinander. Das geht nicht alles easy-peasy….immerhin leben wir in der Welt, in der wir leben und da gibt es eine Menge Herausforderungen. Auch in unserem Inneren dürfen wir uns auf einige holprige Wege gefasst machen. Also erfordert dieser schöne eigene Weg auch eine Portion Mut und Idealismus. Und es MUSS auch nicht jeder auf den Weg gehen – es gibt Menschen, die fühlen sich wohl so wie es ist – das ist halt das Leben nicht wahr?! Und für alle, die einmal daran gezweifelt habe, die kommen immer wieder zu dem Punkt zurück und fragen sich: „Wirklich so? Da ist doch noch mehr?!“ Und wenn Du das liest, bis Du längst unterwegs.

Und woran glaubst Du?

Ein schönes Wochenende für Dich – und hier das Bild aus Kißlegg

Herzen_Kißlegg

PS:  Berufungscoachings und Mentoringprogramme sind im Moment wieder offen und ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme unter kk@kirstinkailbach.de bei Interesse.



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