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Carpe diem oder was Achtsamkeit wirklich bedeutet

Der Begriff „Achtsamkeit“ ist in aller Munde und beschreibt, was wir Coaches, Blogger, Yoginis, Meditationslehrer, Therapeuten und viele mehr uns zum Auftrag gemacht haben, nachhaltig in die Gesellschaft zu tragen. Den Sprung zu schaffen, von einer esoterischen Ecke über Anti-Stress-Programme und Burnout-Prophylaxe hin zu einer modernen Lebenshaltung, ein MUST-HAVE und MUST-BE eines jeden modernen gesunden erfolgreichen, selbstbestimmten und zeitgemäßen Menschen.

Berührt es Dich wirklich?

Der Achtsamkeit nähern wir uns von verschiedenen Richtungen und jeder hat einen oder mehrere Sätze bereits schon gehört: „mach mal Pause, ernähr dich gesund, mach mal wieder Sport, hör auf Deinen Bauch“ Das alles klingt zunächst nach erhobenem Zeigefinger und so als hätte uns Mama früher gezwungen Rosenkohl zu essen. Weil es halt gesund und vermeintlich gut für Dich ist. Und das ist – obwohl wir alle wissen, wie wichtig Gesundheit ist, dennoch zu abstrakt. Es berührt uns nicht im Alltag, geht uns nicht unter die Haut, ist nicht attraktiv genug. Meistens ist es immer noch so, dass erst dann, wenn uns die Gesundheit fehlt, sie uns wichtig wird.

Ein neues Verständnis von Gesundheit

Eine der Hauptaufgaben von uns Achtsamkeits-Predigern ist daher ein neues Verständnis von Gesundheit zu etablieren. Von Gesundheit, nicht als Abwesenheit von Krankheit, sondern als Zufriedenheit, Lebenslust, Glückempfinden, Entspanntheit. Einem Punkt, an dem wir uns rundum wohl fühlen. Mit unseren Jobs, unseren Privatleben, unserer Work-Life-Balance. Und das absolut Beste und das absolut Schwerste daran: Diesen Punkt zu finden und zu halten, liegt in unseren eigenen Händen.

shutterstock_142498909Achtsamkeit ist nichts, was wir nur lernen in einem Kurs oder lesen in einem Buch und dann wieder vergessen. Achtsamkeit begleitet Dich ab dem Tag, an dem Du Dich für sie entscheidest, tagtäglich. Achtsamkeit ist eine Form der Selbstliebe. Achtsamkeit ist Respekt anderen und Dir selbst gegenüber. Achtsamkeit ist Würde. Achtsamkeit hat 1000 Facetten und doch nur ein Ziel: deine Wahrnehmung Dir selbst und Deiner Umwelt gegenüber zu schärfen, damit Du wieder lernst im Hier und Jetzt zu sein,
dich und das Leben zu spüren und genau jetzt ganz bewusst zu leben.

Natürlich brauchen wir auch Zeiten, in denen wir im Gestern und im Morgen leben: wir dürfen aus Fehlern lernen, reflektieren. Wir dürfen Zukunft, unseren Erfolg und vieles mehr planen. Doch auch hier geht es um ein bewusstes Tun in Deinem Tages-, Wochen-, Lebensablauf: Wieviel Zeit möchtest Du investieren für gestern, heute und morgen? Und der Großteil der Zeit sollte im Heute sein, noch genauer: im jetzigen Moment.

Das Ziel ist die Selbstbestimmung, Achtsamkeit der Weg.

„Be in the now“, nennt es etwas Eckart Tolle, „Carpe diem“ ist ein viel geposter Facebook Spruch. Um Worthülsen mit Leben zu füllen, dürfen wir FÜHLEN, warum es wirklich Sinn macht für uns, jetzt hier und heute zu SEIN. Nur im Hier und Jetzt können wir den Duft des selbst gebackenen Kuchens riechen, können wir den goldenen Herbst in seiner Farbenpracht bewundern während uns eine kühle Herbstbrise um die Nase weht. Nur im Hier und Jetzt können wir auf dem Gesicht unseres Partners Freude und Liebe erkennen, nur im Hier und jetzt können wir entscheiden, ob wir über eine Situation lachen oder uns über sie ärgern, hier und jetzt können wir entscheiden, was wir als nächstes Tun –im Hier und Jetzt sind wir 100% selbstbestimmt und eigenverantwortlich.

Das Gefühl der Selbstbestimmung (wieder-) zu erlangen ist eine zentrale Herausforderung jedes einzelnen heutzutage. Unzufriedenheit, Erschöpfung, sich-gehetzt-fühlen – gehen wir diesen Themen auf den Grund, hängt es meist auch mit dem Thema „ich fühle mich fremdbestimmt“ zusammen. Häufig fühlen wir uns durch Arbeit, Alltag und Familie fremdbestimmt, mit Zeitdruck im Nacken und mit zu wenig Freiraum zum aktiv gestalten. Wir fahren irgendwo hin und wissen gar nicht mehr, wie wir dort hingekommen sind, weil wir in Gedanken nicht beim Autofahren, sondern bei der Email waren, die es noch abzuschicken gilt. Wir fühlen uns fremdgesteuert, fremdbestimmt und nicht in Balance. Das Ziel, das es zu erreichen gilt, ist daher, wieder das Gefühl zu bekommen, selbst aktiv unser Leben zu steuern. Selbstbestimmt zu sein. BEWUSST zu agieren.  

Und wenn das Ziel die Bewusstheit des Handelns ist, dann ist Achtsamkeit unser Weg, der uns dorthin führt.

Wie Achtsamkeit im vollgepackten Alltag funktioniert

Um Achtsamkeit zu kultivieren, darf jeder zunächst einmal sein eigenes Verständnis davon klären. Was bedeutet Achtsamkeit für Dich? Ganz konkret?

shutterstock_256858585Das Telefon eine Stunde auf lautlos zu stellen. Den Fernseher beim Essen auszumachen. Mittagspause machen. Gut zu essen. Frische Luft zu schnappen. Zuhören. Freunde treffen. Bewusst konsumieren und einkaufen. Einen Abend nur für Dich einplanen. Barfuss laufen. Im Meeting ganz für den Mitarbeiter da sein, nicht ins Handy schauen. Was bedeutet es für Dich?

Nimm Dir Zeit bei dieser ersten Aufgabe und such Dir Hilfe, wenn nötig. Das ist wichtig, denn dies wird fortan deinen Alltag prägen. Mache Dir einen Plan. Wenn die Momente ungeplant kommen, nimm sie wahr – wenn Du beispielsweise eine lange Schlange im Supermarkt hast, nutze die Zeit, um durchzuatmen, statt Dich zu ärgern, dass keine zweite Kasse aufmacht. Nimm die Momente wahr, in denen Du die Gelegenheit geschenkt bekommst, achtsam mit Dir selbst und anderen zu sein.

Wenn die Momente (noch) nicht von alleine kommen oder du sie nicht erkennst, dann erschaffe sie Dir. Plane sie ein, priorisiere sie hoch! Und dann – bleib dran!

Dokumentiere sie jeden Abend konsequent für ca. einen Monat, zeige Deinem Unterbewusstsein und Deinen Gehirn, dass es gerade eine neue Gewohnheit bildet und dies keine Ausnahme ist.

THE DIGNIFIED SELF

Diese Momente nennt meine liebe Freundin und Kollegin Lilian Güntsche von „THE DIGNIFIED SELF“ die „Dignified moments“: Momente der Würde (Englisch: Dignity). Wenn Du bewusst agierst, wahrnimmst. Momente der Achtsamkeit. Denn Du durchbrichst in diesem Moment den Autopiloten und schaltest auf manuell. Du erlebst bewusst. Du nimmst anderes wahr. In dieser Rubrik teilen Menschen ihre achtsamen Momente, Aha-Erlebnisse, Erkenntnisse. Dies ist ein Bereich mit Geschichten, von denen Du Dich inspirieren lassen und zu denen Du auch selbst mit Deinen Erfahrungen beitragen kannst. Es ist sogar bereits ein Buch dazu entstanden: Achtsamkeit in digitalen Zeiten.

Nutze die Gemeinschaft und Gleichgesinnte, um dranzubleiben. Einen Blog, ein Form, einen Freund, einen Kollegen.

Was passiert dann?

Irgendwann wirst Du merken, wie es von selbst läuft – du nimmst Gelegenheiten wahr, und schaffst sie Dir, weil Sie Dir gut tun und weil sie Dich verändern. Du bist achtsam mit Dir und Deiner Umwelt. Dadurch wirst Du mehr Glücksmomente erfahren, mehr Zufriedenheit empfinden, denn Du lebst aktiv Dein Leben. Starte zunächst mit einem Zeithorizont von mindestens 21 Tagen – das ist die Zeit, die unser Gehirn benötigt, um neue Tätigkeiten zu Gewohnheiten zu formen. Das heißt, nach dieser Zeit, ist Deine innerer Schweine-Hund-Mechanismus nicht mehr so stark, denn eine Gewohnheit bedeutet, dass es etwas zum geregelten Tagesablauf gehört. Das macht es Dir leichter dranzubleiben.

Hilfreiche Tools und Januar-Aktion

Wie Du Deine Achtsamkeit übst und kultivierst in Deinem Alltag erfährst Du auch weiterhin in den nächsten Artikeln hier bei Kirstin Kailbach – Live your change – trag Dich ein für die Updates  direkt unter diesem Artikel und bleib dran!

Ab dem Januar 2017 gibt eshutterstock_138625004s mindestens 21 Tage eine kostenfreie „Happy Morning“ – Challenge: Mit Morgenritualen achtsam in den Tag starten. Bist Du dabei?

Wahlweise über Email, Facebook und WhatsApp erhältst Du die Anleitung sowie zwischendurch Motivation und Inspiration, damit Du Dein ganz eigenes Morgenritual kreieren kannst.

Schreib mir für Anmeldung und mehr Infos hier.

 

Viel Erfolg bei Deinen ersten Schritten,

alles Liebe,

Kirstin

PS: PS: I love you – Liebes 2016, was ich Dir noch sagen wollte…..“ Dein Workshop zum Jahreswechsel in Heidelberg – klick hier

PPS: Silvester-Yoga-Event mit Julia Reppner und mir in Karlsruhe: Sonnengrüße, Yin Yoga, Meditation, Räuchern und natürlich Essen – ein Event für alles Sinne – Körper, Geist und Seele – klick hier

Dein Mentorenprogramm für Deine nachhaltige Veränderung – lass uns sprechen und ich entwickle für Dich Dein individuelles Programm- schreibe mir direkt hier



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Silvester-Yoga mit Julia & Kirstin

Schon Pläne für den letzten Tag des Jahres? Wir haben da eine Idee: Sonnengrüße, Yin Yoga, Meditation, Räuchern und natürlich Essen – ein Event für alles Sinne – Körper, Geist und Seele. 

Fernab vom Silvester – Trubel werden wir das Jahr 2016 gemeinsam ausklingen lassen und energetisiert ins neue Jahr 2017 starten. Und das erwartet Dich:

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18.45 Uhr: Check-In – Ankommen

19.00 Uhr: Begrüßung – und wir starten gleich mit 54 Sonnengrüßen (oder so viele wie Du schaffst). Lass uns das Jahr 2016 gemeinsam mit 54 Sonnengrüßen beenden. Schwitz nochmal alles raus, lass das ALTE los. Freue Dich auf das NEUE in 2017 mit einer kleinen Runde Bodega reflow und abschließender Yin Yoga Sequenz. Mit neuer Energie, Gelassenheit und Entspannung in ein neues Jahr 2017.

21.00/21.30 Uhr: Vegan/Vegetarisches Kalt/Warmes – Silvester Buffet (Gerne mit eurem Beitrag)

22.30 Uhr: Gemeinsam lassen wir das vergangene Jahr in einer Meditation Revue passieren, um uns anschließend in einem kleinen Räucherritual zu bedanken, zu verabschieden, los zu lassen. Wir schaffen Platz und öffnen uns für das neue Jahr, das sich bereit macht.

00.00 Uhr: Gemeinsames anstoßen mit 1 Glas Sekt/Prosecco auf ein Neues Jahr

ca. 00.30 Uhr: Es geht weiter mit dem Räuchern und kleinen Übungen zur Stärkung unserer Ressourcen für das neue Jahr – zum Abschluss bekommst Du etwas Besonderes für Deinen Alltag mit auf den Weg.

Ende ca. 01.00 Uhr

Auf diesen gemeinsamen Abend mit Dir freuen wir uns sehr!

Julia & Kirstin

Christina

Wichtige Infos

Teilnehmerzahl: min. 8 – max 16

Termin: 31.12.16
Preis: pro Person 88 € (Frühbucher bis 21.11.16 – 80€)
Zeit: 18.45 – 01.00 Uhr
Ort: YogaKula l Ebertstr. 17a (Hinterhaus) l 76135 Karlsruhe

Verbindliche Anmeldung: bis spätestens Dienstag, den 27.12.2015 12 Uhr

Anmeldung: julia@yogakula.de oder kk@kirstinkailbach.de

 



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PS: I love you

Eventhinweise für 2016

Liebes 2016 – was ich Dir noch sagen wollte

Termin: 29.12.2016 in Heidelberg

Die Tage zwischen den Jahren sind magische Tage!
Nimm Dir Zeit für Dich, abseits von Familie und Jahres-End-Trubel und halte bewusst inne.

In einem Workshop führe ich Dich durch Meditation, Bewegungs- und Atemübungen und auch durch kleine Rituale, die Dir dabei helfen, die letzten Monate Revue passieren lassen und in Dankbarkeit zu verabschieden, sodass wir bereit sind für alles, was kommt.

Im zweiten Teil des Workshops (optional) stimmen wir uns ganz auf das neue Jahr ein. Auf unsere Ziele und Wünsche. Dies ist ein kreativer Teil und Du wirst eine schöne Collage mit nach Hause nehmen, die Dich das neue Jahr begleitet.
Natürlich erleben wir mit allen Sinnen- passende Gerüche, Musik und auch Punsch und Kekse gehören dazu.

Teil 1: 11-13.30Uhr – 33 €
Teil 2: 15-17.30Uhr – 33€

Beide Workshop Teile sind unabhängig voneinander buchbar.
Bei Buchung von beiden Workshop Teilen: 60 €.
10% der Einnahmen werden gespendet.

Anmeldung unter kk@kirstinkailbach.de

Verbindlich angemeldet bist Du nach Überweisung der Teilnahmegebühr.

Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen



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Vom To-Do zum Want-To-Do

Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie es wäre, Deine To-Do-Liste in eine Want-To-Do Liste umzunennen?

Was macht das mit Dir? Welche Gefühle verbindest Du mit dem einen und mit dem anderen?

Beobachte Dich selbst

Gestern hab ich einer Klientin, die ständig von „ich muss noch dies und muss noch jenes machen“ eine Hausaufgabe gegeben. Ich sagte Ihr, sie solle anfangen, sich selbst zuzuhören und jedes Mal, wenn sie ein „ich muss“ entdeckt, soll sie stoppen und überlegen, womit sie es ersetzen möchte. Das MUSS macht nämlich eines mit unserem Unterbewusstsein: Druck! Und ein Gefühl von fremdbestimmt sein. Für Menschen, die freiheitsliebend sind, ist es dadurch eine Einschränkung in Ihrer persönlichen Freiheit und darauf haben sie per se schonmal keine Lust.

erstmalkaffee

Dürfen, wollen oder einfach MACHEN? 

Was ist stimmiger, damit es Dir ein besseres Gefühlt macht?

Vielleicht ein „Ich darf“? Wie toll ist es, Dir selbst die Freiheit zu geben, etwas tun zu dürfen.

Vielleicht ein „Ich will“? Wie schön ist es, festzustellen, dass ich gar nicht MUSS, sondern dass ich es WILL?

Oder vielleicht sogar ein „Ich mach es einfach“? Oder Hilfswort? Wie fühlt sich das an?

 

Von der Fernbeziehung zum glücklichen Alltag

Vielleicht erinnerst Du Dich an einen Artikel, wo ich den Sport als Fernbeziehung in meinem Leben bezeichnete. Entweder haben wir uns intensiv gesehen oder gar nicht. Heute ist es eine glückliche Alltagsbeziehung, deshalb, weil ich einen Weg gefunden habe, es für mich passend zu integrieren. Hier kannst Du den Artikel lesen. Ich habe auch ein paar meiner liebsten Sportbegleiter aufgeführt, damit es noch leichter geht. 

Genauso ist es mit dem „Müssen“ – es ist ein Training, eine Übung, bis Du es für dich in Deinem Denken und in Deinem Sprachwortschatz ersetzt hast. Und Du wirst sehen, es macht das Leben und das Umsetzen sehr viel leichter. Denn Du handelst SELBSTBESTIMMT!

Lass mich wissen, wie es klappt bei Dir und hinterlasse mir einen Kommentar auf meinem Blog. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, leite ihn gerne weiter an Freunde und Bekannte.

Eine schöne Woche wünscht Dir

Kirstin



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