Monthly Archives: August 2015

Wise words

„Wege entstehen, indem wir Sie gehen.“ (Nietzsche)

path_heartAlles Liebe,

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 



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Warum es gar nicht wirklich um Deine Berufung geht.

Vor 2 Tagen war ich zu Besuch in einem wunderschönen Yoga- und Seminarzentrum im Allgäu.

Ich blieb nur für einen Tag, doch der hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe ein schönes Bild gemacht von einem Spruch an der Wand, der mich heute zu diesem Artikel inspiriert hat. Heute möchte ich Dich teilhaben lassen an einem meiner Entwicklungsschritte, die auch für Dich Relevanz haben wird.

Ich hadere seit einiger Zeit mit meinem Angebot der Berufungsfindung. Ich finde es immer noch genial und die Möglichkeiten, die sich durch die Übungen eröffnen, uns damit besser kennenzulernen und wirklich auf unsere ganze persönliche Reise zu gehen, sind gigantisch.

Womit ich hadere, ist also nicht die Berufungsfindung. Sondern Ihre Begrenzung im ganz wörtlichen Sinne. Denn es geht im Kern gar nicht darum, den Beruf zu finden, der Dich erblühen lässt. 

 Ja ok, darum geht es AUCH, denn oft ist das der Punkt, von dem wir kommen, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Doch sei versichert, es gibt unendlich viele Jobs, die  Dich erfüllen können. Mach Dir nicht den Druck und glaube, es gäbe nur DEN EINEN.

Es geht um die Reise zu Dir selbst – der passende Job ist dann „nur“ eine Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst und wie Du das, was Du bist, in die Welt trägst.

Es geht darum, dass Du dich kennenlernst, Dir näher kommst. Deine Werte, Haltung, Deine Kern und Deine Schönheit erkennst und die unendlichen Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Es geht um DICH, in Deinem ganzen WESEN, in deinem ganzen SEIN. Und dann um das, – was zu dir passt! Das heißt:

Wenn Du wissen willst, was zu Dir passt, darfst Du als erstes klar darüber sein, WER DU BIST.

Ein ganz plattes Bild dazu: Wenn Du nicht weißt, welche Schuhgröße Du hast, dauerst es lange, bis Du den passenden Schuh findest. Und wenn Du die Größe kennst, dann heißt das noch lange nicht, dass Dir der Schuh auch gefällt. Für welchen Anlass suchst Du den Schuh? High Heel oder Wandertour? Welche Farbe? Welche Eigenschaften?

Und natürlich musst Du nicht alles-alles vorher wissen – doch es ist schon hilfreich zumindest mit einer kleinen Menge Informationen loszuziehen und es sei nur, zu wissen, wo das Schuhgeschäft ist. Du wirst nie soviel über Dich wissen, dass Du keine Freiheit mehr für Spontaneität und Ausprobieren hast. Das gehört nämlich zum Finden dazu. Es ist eher ein Entdecken – und das hört niemals auf.

Das Analysieren und Denken ist ein spannender Teil – und der spaßige Teil ist die ACTION! Probier Dich aus! Hab Spaß dabei. Entdecke!

Wenn Du diesem Pfad der Freude weiter folgst – so blühst Du Schritt für Schritt auf. Das Ziel ist also nicht das Ziel selbst, sondern so alt und weise der Spruch von Konfuzius auch ist:

Der Weg ist das Ziel!

Daher ist für mich auch nun stimmiger zu sagen: Du folgst Deiner Berufung. Nicht Du findest Deine Berufung. Auf dem Weg der Berufung zu folgen, kann sich der BERUF auch mal ändern. Wichtig dabei ist, dass er für dich das erfüllt, was Du zum Aufblühen brauchst.

Dein Kompass ist Dein Herz

Wenn Du Dich auf den Weg gemacht hast und nicht sicher bist, wohin es weitergeht – Du hast Deinen Kompass immer bei Dir: Dein Herz! Geh danach, was Dein Herz vor Freude hüpfen lässt,  oder wo Du eine sanfte Ruhe in Dir spürst, ein zu Hause fühlen. Es kann auch mal vor Angst hüpfen – ja, auch das kommt vor – Neues ist aufregend.

Und wenn Du Dir nicht sicher bist – suche Dir einen Reiseleiter. Es gibt inzwischen so viele gute Coaches, die genau das tun: sie unterstützen Menschen, Ihrem Weg treu zu bleiben.

Aus diesem Grund habe ich neben den Berufungscoachings auch das Mentorenprogramm entwickelt, wo ich meine „Reisenden“ ein längeres Stück Ihres Weges begleiten darf. Jede Woche prüfen wir, wo wir stehen und wohin die Reise geht, Etappenziele werden gesetzt und auch das analysieren und denken und entdecken ist integriert. Ich bin sehr glücklich, dass ich genau damit, einen Teil meiner Berufung folge – nämlich Menschen auf Ihrer Reise Mut zu machen und manchmal auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten zu geben.

Und warum das alles? Warum sollen sich eigentlich alle auf Ihren Weg machen?

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen, ruhiger, glücklicher, zufriedener und gesünder sind  – stellt Euch mal vor, was das für eine Welle gibt auf der Welt, wenn mehr und mehr Menschen glücklich sind und zufrieden und sich gegenseitig unterstützen. Es wird eine friedvollere Welt und ein liebevolles Miteinander. Das geht nicht alles easy-peasy….immerhin leben wir in der Welt, in der wir leben und da gibt es eine Menge Herausforderungen. Auch in unserem Inneren dürfen wir uns auf einige holprige Wege gefasst machen. Also erfordert dieser schöne eigene Weg auch eine Portion Mut und Idealismus. Und es MUSS auch nicht jeder auf den Weg gehen – es gibt Menschen, die fühlen sich wohl so wie es ist – das ist halt das Leben nicht wahr?! Und für alle, die einmal daran gezweifelt habe, die kommen immer wieder zu dem Punkt zurück und fragen sich: „Wirklich so? Da ist doch noch mehr?!“ Und wenn Du das liest, bis Du längst unterwegs.

Und woran glaubst Du?

Ein schönes Wochenende für Dich – und hier das Bild aus Kißlegg

Herzen_Kißlegg

PS:  Berufungscoachings und Mentoringprogramme sind im Moment wieder offen und ich freue mich über Eure Kontaktaufnahme unter kk@kirstinkailbach.de bei Interesse.



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