Monthly Archives: Februar 2015

Energieräuber oder Energielieferer? Wie Dich Dein Lebensraum dabei unterstützt glücklicher zu sein.

Von Energieräubern und Energielieferern habt Ihr sicherlich schon gehört. Meistens geht es in diesem Zusammenhang um Menschen, die einem gut oder auch nicht so gut tun. Einige nennen Sie auch „Energievampire“….uuuuuuhhh, gemein. Das große Geheimnis dabei ist, dass es sie eigentlich gar nicht gibt (in meiner Welt), denn die Menschen an sich sind voll okay – es ist Deine Reaktion auf Sie, die sie zu den Räubern oder Lieferern macht. Letztlich zeigen Sie Dir „nur“ ein Entwicklungspotential an Dir selbst auf und Sie sind wertvolle Wegweiser. Da gibt es noch einiges mehr dazu zu sagen, doch um die Menschen geht es heute gar nicht. Es geht um Deine Lebens- und Arbeitsräume.

In welcher Umgebung fühlst Du Dich wohl?

Dies ist nicht nur ein ganz wichtiger Bestandteil bei der Berufungsfindung, sondern auch für Dein ganz persönliches Glück und Dein gesamtes Wohlbefinden, Deine innere Balance. Dies ist der Grund, warum ich mit einem ganzheitlichen Ansatz arbeite, denn Dein System arbeitet als Ganzes und nicht losgelöster in Kategorien „Job, Privat, Familie, Freunde….“, die wir so gerne vom Kopf her einteilen.

 

Energiegebende und energienehmende Umgebungen

Beobachte Dich einmal – wann bist Du besonders produktiv bei Deiner Arbeit? Wenn Du in Meetings und Worskhops gemeinsam mit anderen etwas ausarbeitest? Und bist Du dabei lieber face to face oder über Skype oder Telefon? Wenn Du in einem Büro mit Kollegen sitzt, den Austausch und Gesellschaft hast? Oder brauchst Du vielleicht ein Einzelbüro, um Dich konzentrieren zu können?

Jemand, der gerne mit anderen arbeitet, wird sich auf Dauer in seinem reinen Home-office, in dem er/sie alleine sitzt, nicht rundum wohl fühlen. Da fehlt etwas. Umgekehrt wird jemand, der Ruhe braucht, sich in einem Großraumbüro sehr unbehaglich fühlen und zudem auch nicht sehr produktiv sein.

Couch oder Party?

Genauso verhält es sich, mit der Umgebung außerhalb Deiner Arbeit. Es gibt Menschen, die tanken auf, wenn Sie umgeben sind von Menschen, die müssen ausgehen, unter Freunde gehen, Spaß haben, lachen. Kochen, Party, Kino, Geburtstag. Andere brauchen Ihre stillen Stunden zum auftanken, manchmal mehrere Tage hintereinander, um Ihr Akkus wieder aufzuladen. Ein Buch auf der Couch, Decke und Tee oder ein guter Film. Am besten nicht mal telefonieren.

Stadt oder Land?

Das ganze lässt sich weiterspinnen. Wann bist Du voller Leben und Power und Tatendrang? Brauchst Du City Vibes um Dich, die Eindrücke einer großen Stadt und Ihr Leben – oder ist es die Ruhe im Wald und die Natur, die dich inspirieren und dir neue Ideen bringen?

motivated

Das Leben ist bunt und nicht schwarz-weiß

Und wie immer, Ihr Lieben, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Finde Deine Zusammensetzung, Deine Balance. Jeder ist anders. Eine Freundin hat mir mal gesagt „das Leben ist ein und“ – ich mag den Spruch und ja, bunt ist es auch, das Leben. Seither versuche ich immer, wenn ich vor entweder-oder-Entscheidung stehe, einen (besser: mehrere) Wege zu finden, wie es sich kombinieren lässt.

Mein persönlicher Mix 

Bei mir persönlich hat sich das mit der Umgebung sehr verändert. Früher machte ich, was „man“ so macht und wenn ich gemerkt habe, dass ich mich nicht ganz wohl fühle oder dass es anderen offensichtlich gar nichts auszumachen scheint, was anstrengend für mich schien, dachte ich, ich sei irgendwie komisch. Und anders.

Ich bin in einer ländlichen Region aufgewachsen und lebe seit 15 Jahren in Großstädten. Mir persönlich ist das oft zu laut, zu voll, zu Moloch, zu viel auf allen Kanälen. Und von Zeit zu Zeit brauche ich diesen VIBE. Dann reise ich gerne nach London und lasse mich über die Märkte treiben und genieße die Stimmen, Eindrücken, Gerüche.

Seit einem Jahr gehe ich relativ wenig aus, nur selektiv und es tut mir gut. Außerdem gehe ich lieber mit 1- 3 Personen weg, anstatt in großen Runden, lieber ins Restaurant oder in die Bar, statt in den vollen (und lustigen) Tanz-Schuppen.

Ich arbeite gerne alleine, doch ich brauche den Austausch und das unterwegs sein, um wirklich auf Hochtouren zu kommen. Zeiten allein zum konzertiert arbeiten sind gut und sehr wichtig und ich darf darauf achten, dass ich genügend von diesen Tagen einplane. 2 Wochen ohne und krieche vom Energielevel auf dem Zahnfleisch. Richtig energetisiert bin ich während und nach einem Arbeitstreffen, einem Kliententermin, einem Skype-Call. Und diese Termine in großen Runden sollten auch ca. 3 Personen haben. Wenn ich einen Workshop gebe, fühle ich mich mit einer Gruppengröße von maximal  8 Teilnehmern am wohlsten (wenn ich sie alleine betreue). Wenn ich vor eine Gruppe spreche, ist es egal, wie viele Leute da sind.

Ich liebe die Natur und Bewegung, am besten in Kombination, aber in gemäßigtem Tempo, damit meine Gedanken und meine Seele Zeit haben, mitzukommen. Keine Fitnessstudios. Regelmäßig und immer öfter zwischendurch die Natur, die Berge, die Seen zu suchen, mich einfach treiben lassen, Vögel zuzuhören, Bäume beobachten. Schräg, hm? Das ist übrigens einer der Gründe, warum München für mich meine neue Wahlheimat ist. Ein Katzensprung zu den Bergen und den Seen, eine gewisse Gemütlichkeit und gleichzeitig Großstadtleben und Menschen und eine einigermaßen ok-Entfernung zu meiner Familie. Vielleicht darf es irgendwann mal eine andere Gewichtung sein und ich ziehe raus aufs Land und bleibe in Stadtnähe. Und im Moment ist es genau richtig so.

Dein Wohlfühl-Mix

Jetzt bist Du dran! Wie ist das bei Dir? Beobachte Dich in Deinem Alltag? Wann fühlst Du Dich voller Tatendrang und voller Energie? Wann nicht? Was tust Du, um aufzutanken? Teile als Hilfestellung Deine Umgebungen in Kategorieren ein JOB; WOHNSITUATION (Stadt/Land); AUSGEHEN; BEWEGUNG; FAMILIE; FREIZEIT

Schreibe es JETZT auf  – und beobachte dich diese Woche und ergänze Dein Blatt. Danach wirst Du feststellen, wie viel klarer Du bist, warum es Dir mal nicht so gut geht. Du wirst Dich einfacher entscheiden können, was Du tun sollst am Tag, am Abend, am Wochenende – denn Du weißt, was Du gerade brauchst!

Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar unter dem Artikel und wenn Du magst, leite ihn gerne an Freunde weiter. Wenn Du die Email von mir noch nicht regelmäßig bekommst, trage Dich unter dem Artikel ein, und Du erhältst regelmäßig Tipps  und Informationen rund um das Thema Berufung finden & am richtigen Platz im Leben ankommen.

Alles Liebe,

Eure

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PS: Wenn Du Dich bis zum 28.2. einträgst, hast Du die Chance ein persönliches Job Personality Coaching mit mir zu gewinnen. Wie gut passt Dein (aktueller oder neuer) Job zu Deiner Persönlichkeit – finde es heraus!

 



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Wie ich gelernt habe, im Chaos glücklich und dankbar zu sein

Es ist der 4. Februar 2015. Home-Office Tag. Ein besonderer Tag zum Dankbar sein. Und daher ist es sehr passend, dass Mara Stix zur Dankbarkeits Blogparade aufgerufen hat 🙂

Dankbarkeit im Chaos- mein Schlüssel zu innerer Ruhe und Tiefenentspannung

Ich bin seit einem knappen Jahr selbständig und habe gerade ein zusätzliches Business in einer anderen Stadt übernommen. Ich stecke mitten im Umzug von Köln nach München und im Aufbau des neuen und des alten Business. Ich habe diesen Monat 3 Mieten in meiner Verantwortung, 1 Umzug, 2 Wohnungen, die gestrichen werden wollen, 4 Gäste, die sich nächste Woche in einer dieser Wohnungen wohlfühlen möchten, während noch 30 Kisten zu packen, ein Karnevalskostüm zu nähen und Visitenkarten zu gestalten und ein paar neue Kunden zu gewinnen sind. Das Konto bewegt sich ob der oben genannten Neuerungen in abenteuerliche Sphären – Investitionen tun gut und sind gesund –  ja und reframing ist ein sehr enger und guter Freund geworden 🙂

Dankbarkeit erzeugt Glück und nicht umgekehrt

Währenddessen sitze ich in der neuen, noch leeren Wohnung, 600km von den (meisten) Todos entfernt – die Fenster werden getauscht. Meine Lagen von Kleidung am Körper neigen sich dem Ende zu, es passt einfach nichts mehr rein, noch oben drauf, es hat -8Grad draußen, gefühlt inzwischen auch drinnen, die Fenster werden weniger, die Bohrmaschine donnert und der Staub fliegt. Ich sitze mit Mütze, 2 Jacken, dickem Schal und Decke auf dem Beinen, tauben Fingern und roter Nase auf der Couch, die vor dem Umzug auch noch irgendwie abtransportiert werden darf und arbeite. Parallel wird der Mallorca Urlaub von 16 Leuten (um)geplant, mein Freund, der nochmals 600km in die andere Richtung sitzt und lieb gemeinte Witze über meine Situation per sms macht, freut sich übermorgen auch auf den Besuch seiner tiefen-entspannten Liebsten.

kirstinfenster

Und so komisch das klingt – ich sitze hier im Eckchen, kann nur noch in der halben Geschwindigkeit tippen, weil meine Finger halb tiefgefroren sind und schmunzle vor mich hin – denn genau das bin ich trotz allem – tiefenentspannt! Und glücklich. Ich gebe zu, es klappt nicht immer und dauernd mit der tiefenentspannten Haltung. Auch ich habe meine Ups und Downs. Doch die wenigen Momente, in denen mich in dieser Situationen noch die Panik und Angst übermannen, sind vergleichsweise gering. Und warum?

Dankbarkeit ist nicht nur der Ursprung von Glück, sondern auch von Vertrauen und Sicherheit

Weil ich gelernt habe, mir täglich vor Augen zu halten, warum ich gerade in der Situation bin, in der ich bin – ich bin dabei, das Leben zu erschaffen, das ich leben will. Meinen Weg, meinen Traum. Und jeden Schritt, der mich hierher gebracht hat, bin ich selbst gegangen. Ich bin so dankbar dafür, dass ich den Mut hatte, loszugehen. Dankbar – mir selbst, meinen Leben, den ganzen irdischen und nicht irdischen Helfern, die mich auf diesem Weg unterstützen. Und dafür, dass es irgendwie hinhaut. Dass ich heute hier sitzen darf und frieren, in dem Wissen, dass es bald wieder warm wird. Dass meine neue Vermieterin mir neue Fenster spendiert. Dass meine Freundin Ihre Couch da gelassen hat und ich nicht auf dem Boden sitzen muss. Dass ich 2 Jacken habe, die mich wärmen und eine funktionierende Kaffeemaschine, die mir gleich einen heissen Kaffee zaubern wird. 2 Handwerker, die Witze machen bei Ihrer Arbeit, die ihnen offensichtlich Spaß bringt. Dankbar für meine Freunde, die verstehen, dass es im Moment einfach etwas stiller um mich ist und sie mich trotzdem überall mit einbeziehen. Dankbar für meine Familie, die 100% hinter mir steht und auch nur mal für einen Tag 600km fährt, um mir zu helfen. Dankbar für meine tollsten Projekte und Kunden, die ich begleiten darf und die mir durch ihr persönliches Feedback und Ihre Geschichten zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dankbar, dass ich das Vertrauen in mir habe, dass das alles irgendwie klappen wird. Ich bin aus meinem tiefsten Inneren heraus dankbar. Und glücklich. Und es geht weiter. Denn diese Dankbarkeit und das daraus entstehende Glück tragen mich durch diese nicht ganz so leichten Zeiten, ich fühle mich sicher und habe das Vertrauen – in mich selbst und mein Leben, dass das alles passen wird.

Die Traurigkeit und die Angst nehmen das Glück nicht weg

SonntagsspaziergangUnd nun mal Hand aufs Herz – dieser Monat ist echt kein Sonntagsspaziergang am Starnberger See. Nicht nur. Es gibt sie, diese Spaziergangs-Sonnenstrahlen-pures Glück-Momente. Und es gibt auch Momente von einem Gefühl von Traurigkeit und auch Angst. Traurig, weil ich vielen liebgewonnenen Menschen und Dingen auf Wiedersehen sagen werde. Angst, weil es einfach ganz normal ist, Angst zu haben, wenn man solche großen Veränderungen durchlebt und alles im Umbruch ist. Beides darf da sein und gefühlt werden. Und ich bin froh und dankbar, dass ich sie heute wieder fühlen kann, es hätte Zeiten gegeben, da wäre ich einfach drüber weg gegangen und deshalb krank geworden. Und auch wenn Angst und Traurigkeit da sind, schmälern sie nicht das Spaziergangs-Sonnenstrahlen-puresGlück-Gefühl.

Auf den Fokus kommt es an. Worauf will ich meine Aufmerksamkeit richten?

Die Antwort ist: auf die Sonntagsspaziergangs-Momente. Ich bin vom Glück geküsst, dass ich das alles so erleben darf. Und ich bin dankbar, dass ich das heute so erleben kann. Erleben kann ich es deshalb, weil ich mit einem simplen Dankbarkeitsritual begonnen habe – ein kleines Büchlein, auf meinem Nachtisch, in das ich jeden Abend 3 Dinge des Tages eingetragen habe, für die ich dankbar bin. Das machen inzwischen auch alle meine Kunden. Denn – Ja, es funktioniert.

Und nun kommt für diesen Moment das Wichtigste:

Ich bin dankbar dafür, dass ihr diese Zeilen gelesen habt.

Wenn euch der Artikel gefallen hat, dann lasst es mich gerne wissen – in den Kommentaren oder auch in einer persönlichen Mail. Und wenn ihr mehr mögt, tragt Euch doch für meinen Newsletter ein. Leitet ihn auch gerne weiter an Freunde. Ich schreibe zum Thema Berufungsfindung, gebe Impulse, Übungen und Wegweiser, wie Ihr herausfindet, wo Euer Platz im Leben ist.

Herzliche Grüße,

Eure

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 

 

PS: Ganz neu im Frühling: Der Job Personality Check! Wie gut passt Dein Job zu Deiner Persönlichkeit? Oder der, in den Du wechseln möchtest? Trage Dich ein bis zum 28.2. für mehr Informationen  dazu und du hast außerdem die Chance, ein persönliches Coaching zu diesem Thema mit mir zu gewinnen.



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