Monthly Archives: Januar 2015

Warum zum Erfolgsrezept nicht früh aufstehen gehören muss

Es gibt Leute, die sagen, dass Du erkennen kann, ob Du „DEIN DING“ gefunden hast, wenn Du spätestes beim ersten Wecker klingeln aus dem Bett hüpfst, besser noch davor, weil Du es gar nicht erwarten kannst, alles das umzusetzen, was in Deinem Kopf ist. Wow, das klingt aufregend. Oder? Ein bisschen wie eine Droge, die dem eigenen Gefühl entspringt.

Doch –  was ist, wenn das nicht eintritt?

Ich war noch nie ein Mega-Langschläfer, doch das richtig Früh-Auspringen am Morgen will mir noch nicht so recht gelingen. Während meines Bürojobs, bin ich nur dann so spontan aus dem Bett gesprungen, wenn ich einen Flieger erwischen wollte. Inzwischen bin ich selbständig, tue genau das, was ich will und das fühlt sich täglich gut an. Doch ich springe immer noch nicht vor dem ersten Klingeln aus dem Bett.

Heißt das jetzt, ich bin immer noch nicht da, wo ich hin soll und will?

Diese und andere Fragen schwirr(t)en mir manchmal durch den Kopf – und zum Glück, war ich irgendwann mutig genug, diese Fragen zu stellen und habe im Gespräch 2 Dinge erfahren:

1.  Wir alle, die auf der ein oder anderen Heldenreise unsere Lebens sind, stellen sich ab und zu die Frage, ob die Richtung stimmt –> gut So!

2.  Es gibt wie so oft, nicht nur schwarz und weiß – eben nicht nur DIE EINE Wahrheit!

Und ich habe für mich die Antwort gefunden, dass es Unterschiede gibt. Ich liebe es, morgens in meinem Bett zu liegen, die Sonne über den Hausdächern zu sehen und darüber nachzudenken, was heute alles ansteht. Die Planung mache ich am Abend zuvor. Das Schöne dabei ist, dass mir diese Gedanken ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Und dann – dann stehe ich auf.

Es ist also das Gefühl, das stimmen darf. Nicht die Uhrzeit, nicht der Wecker. Das Gefühl.

riseshineIch habe festgestellt, dass das Gefühl bei mir nicht mit der Uhrzeit zusammenhängt. Deshalb gehört zu meinen Zielen 2015, dass ich mich dorthin trainiere – Schritt für Schritt – um 5 Uhr aufzustehen. Nicht, weil alle erfolgreichen Menschen angeblich um 5 Uhr aufstehen und dann erstmal 30 Minuten meditieren. Ja, das fände ich natürlich auch ganz schick. In erster Linie allerdings deshalb, weil ich den Morgen liebe, mehr als den Abend. Wenn die Welt noch still ist und ich dann, wenn alle in die Gänge kommen, ich schon auf einem ganzen anderen Energy Level unterwegs bin und schon ganz richtig was geschafft habe – für mich, meinen Körper, meinen Beruf.

Nur, wie ich das schaffe, weiß ich noch nicht – hast Du einen Tipp?

Und wie ist das bei Dir?

Wie ist Dein Gefühl beim Aufstehen – hast Du schon einmal darauf geachtet oder läufst Du morgens bisher noch auf Autopilot?

Warum es so wichtig ist, Deinen Autopilot immer mehr und mehr auszuschalten, kannst Du hier auch nochmal nachlesen

Unternimm einen kleinen Versuch: Bleib so lange liegen, bis Du mit einem guten Gefühl und einem Lächeln aufstehen und in den Tag starten kannst.

Wie lange hat es gedauert? Wie leicht ist es Dir gefallen? Und worauf freust Du Dich in Deinem Alltag?

Mache das mal eine Woche und lege Dir einen Zettel mit Stift neben Dein Bett. Und notiere es – jeden Morgen. Und dann schaue Dir das Ergebnis ein. Wie viel Raum nehmen dabei Deine einzelnen Lebensbereiche ein? Ist es so, wie Du es Dir wünscht?

Lass es mich wissen in den Kommentaren – ich freue mich!

Und wenn Du magst, leite den Artikel gerne weiter und teile ihn mit Deinen Freunden.

Du weißt ja: Es geht da lang, wo die Freude ist!

Alles Liebe, Deine

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

 

 



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Warum Sie sich keine Ziele setzen müssen und trotzdem ein fantastisches Jahr erleben

Können Sie es noch hören? Ziele, Vorsätze für das neue Jahr? Keine Sorge, das hier wird anders. Und ich verspreche Ihnen, Sie werden etwas daraus für sich mitnehmen.

Es tönt und steht in Radio, TV, Zeitschriften, Internet….. und ich? Oh Gott, ich hab noch keine Ziele, wie soll das nur funktionieren! Es scheint ja gar nicht mehr ohne zu gehen. Oder? Was heißt das überhaupt? Ich habe mal ein wenig rumgefragt. Und ich stelle fest, dass viele zu dem Wort „Ziele“ eine gewisse Distanz haben – und es dementsprechend nicht so spaßig finden, sich welche zu setzen. Es macht ein Gefühl von „Anstrengung“, viele verbinden es mit Zielerreichung im Job, andere mit guten Vorsätzen, die ja „eh nur Schall und Rauch“ sind. Es fühlt sich jedenfalls nicht richtig gut an.

Ich übersetze das mal für Sie:

Das Ziel von Zielen ist es, dass wir uns unser Leben in diesem Jahr noch ein Stückchen schöner machen.

1235981_587978917909835_636064629_nKlingt schon besser? Fühlt sich besser an? Finde ich auch. Das klingt leicht, schön und entspannt. Wenn Sie jetzt noch ein paar Tipps bekommen, die Sie im letzten Jahr noch nicht hatten, ist das Wohlgefühl ein „No-Brainer“. Läuft also von alleine. Versteht sich von selbst.

Nun also, darum geht es bei den Zielen. Schöner machen. Gut und besser fühlen. Zufrieden(er) und glücklich(er) sein.

Wie würde sich das äußern in Ihren Lebensbereichen? Wann würden Sie sich gut fühlen? In der Beziehung, im Job, in Ihrem Körper – was auch immer Ihnen einfällt. Es dürfen auch ganz kleine Dinge sein.

Das Ziel ist nur ein Mittel zum Zweck für ein glückliches Leben, das wir selbst steuern.

Es geht um bewusstes Leben – um unser Leben, das wir aktiv leben und in dem wir uns nicht als Spielball der Umstände fühlen.  Und bewusst handeln, entscheiden, leben können wir dann, wenn wir wissen, wohin die Reise gehen soll – die Antwort auf die Frage, was uns gut fühlen lässt. Und Ziele sind nichts anderes als Hilfsmittel, die uns diese Reise ein Stückchen einfacher machen.

Ziele setzen ist wie unsere Route zu planen und ins Navigationssystem eingeben.

Und natürlich kommen Sie auch ohne Routenplaner und Navigationssystem an, wenn Sie das möchten. Sie müssen sich also keine Ziele setzen, um ein fantastisches Jahr zu haben – Sie dürfen sich nur im Klaren darüber sein, was es für Sie ganz persönlich bedeutet, sich gut zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein. Insgesamt und wenn Sie mögen, für jeden Lebensbereich. Und dann fangen Sie an, bewusster zu leben.

Ihr Gefühl ist dabei Ihr Kompass auf dem Weg  – es geht da lang, wo die Freude ist!

Fällt Ihnen jemand ein, für den dieser Gedankenanstoß hilfreich sein könnte? Dann teilen Sie doch diesen Artikel oder leiten ihn weiter. Und wenn Sie mögen, tragen Sie sich für meine regelmäßigen Gedakenanstöße ein.

Viel Spaß beim gut fühlen!  Es geht da lang, wo die Freude ist!

Alles Liebe,

kirstin_handschrift_violett_klein

 

 

PS: Wer in München ist, darf mich gerne mal in der Begabungsakademie besuchen – oder zuvor auf der Website www.begabungsakademie.de vorbeischauen und für die Veranstaltungsinfos eintragen. Ich würde mich freuen, Sie einmal persönlich zu treffen.



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