Monthly Archives: August 2014

Die Begegnung mit dem Mentor und wie Du ihn erkennst

Wann kommt der Punkt in der Heldenreise, an dem der Held entscheidet den Ruf nicht länger zu ignorieren, sondern sein altes Leben loszulassen und sich auf den Weg zu machen? Wann lässt er seine gewohnte Welt hinter sich, um den Schatz in der neuen Welt zu finden?

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Wann zieht Frodo ins Abenteuer? Wie schafft Luke Skywalker es, seine Macht zu nutzen? Wann macht Vivian bei Pretty Woman die ersten Schritte ins neue Leben? Wann entscheidet sich der Manager, seine Projektidee zu verwirklichen?

Im übertragenen Sinne, haben Sie ein Schild am Wegesrand wahrgenommen, auf dem steht „Hier entlang“.

Sie haben einen Mentor getroffen, einen Verbündeten, einen Unterstützer.

Dies muss nicht zwangsläufig jemand sein, der älter oder vorgesetzt ist. Vielmehr ist es jemand, der in einem gewissen Bereich Erfahrung und Wissen besitzt, das dich in Deiner Entwicklung weiterbringt. Der dieses Wissen gerne teilt und Dich wachsen lässt in Deinen Vorhaben.

6let'sdothisthingBeim Herrn der Ringe ist es Gandalf, bei Star Wars ist es erst Obi Wan und weiter Yoda, die Luke lehren, wie er seine Macht einsetzt. Bei Pretty Woman ist es….na, schon herausgefunden? Richtig – der Hoteldirektor, der Vivian den Umgang mit dem richtigen Besteck im Restaurant näher bringt („Schlüpfrige Scheisserchen“) und eine Einkaufsfreundin zur Seite stellt. Im Firmenkontext mag dies ein IT Entwickler sein, der dem Manager einen technischen Weg aufweist, wie seine Idee realisierbar ist. Ein Berater. Ein Chef, der die Idee unterstützt und seinen Mitarbeiter fördert.

Und in Deinem Alltag? Für Dein Vorhaben?

Wer waren Deine Mentoren? Und wer könnte es aktuell sein?

Ich gebe Dir ein wenig Hilfestellung. Die folgenden Punkte werden Dir helfen, ihn zu erkennen (danke an Uwe Walther an dieser Stelle, dem Meister des Storytelling, von dem ich in einem Vortrag darüber mehr erfahren durfte).

Was macht einen Mentor zu Mentor?

– Er besitzt in einem bestimmten Bereich Wissen und Erfahrung, das Dich in Deiner Entwicklung voran bringt

– er gibt dieses Wissen oft und gerne weiter

– er möchte Dich groß machen, dich unterstützen und dich gut fühlen lassen

– er unterstützt Dich dabei, Dich auf Deinen Weg zu fokussieren und Deine Ressourcen zu aktivieren

– er bringt Dich immer wieder in die richtige Richtung

– er kennt die gewohnte und die neue Welt

– er ist offen, direkt und ehrlich und spielt keine Spielchen

– er (be)wertet (dich) nicht

–  es geht nicht um ihn und sein Ego, sondern nur um dich

– Du fühlst Dich sehr gut, wenn Du mit ihm zusammen bist und spürst die Energie, die dich nach vorne bringt

– er zeigt Dir nicht, wer Du bist, sondern wer Du sein kannst.

An dieser Stelle sei gewarnt vor sogenannten Möchtegern-Mentoren. Diese erkennst Du, wenn Sie dich klein halten möchten, um sich selbst groß zu fühlen. Chefs, die die Mitarbeiter nicht fördern, sondern nur anweisen aus Angst, dass der Mitarbeiter irgendwann besser als sie werden könnte. Machtspielchen spielen. Ihr Wissen als Machtmittel einsetzen. Dieser Fall lässt sich leider häufig noch in Firmen finden, wo Wissen häufig immer noch die Währung der Macht ist.  Ein richtiger Mentor bringt das Beste in Dir zum Vorschein.

Wenn Du Deinen Mentor getroffen hast, geht Deine Reise los. Einen kleinen Zwischenschritt gibt es hier eventuell noch. Wenn Du weißt, wer es ist, darfst Du ihn auch ansprechen, Dir zu helfen. Oft ergeben sich die Rollen ganz von alleine. Manchmal kennt ihr Euch auch nicht persönlich. Und manchmal darfst Du auch um Hilfe bitten.

Bist Du soweit?

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, hinterlasse gerne einen Kommentare oder teile ihn mit Deinen Freunden! Ich freue mich!

Alles Liebe,

kirstin_handschrift_logofarbe_klein

PS: Hier gehts zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Heldenreise – lasst es Dir nicht entgehen und kontaktiere mich gerne, wenn Du Fragen hast.



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Blogempfehlungen und Liebster Award

Vor einiger Zeit erhielt ich eine tolle Anfrage von Petra Schwehm direkt in mein Facebook Postfach und ich habe mich riesig gefreut! Denn Sie teilte mir mit, dass Sie mich zum Liebster Award nominieren möchte. Was für eine Freude 🙂

liebster2Natürlich habe ich spontan JA gesagt und hatte auch zuvor schon hier und da das Logo gesehen. Was genau es damit auf sich hat, fand ich dann schnell heraus:

And here we are 🙂

Ich freue mich dabei zu sein und Euch ein wenig über mich und meinen Blog zu erzählen.

Hier sind meine 11 Antworten:

Was war das bisher schönste Erlebnis in deinem Leben?

Seit einem Jahr werde ich kontinuierlich und fast täglich von mir und meinem Leben überrascht. Daher fällt es mir so schwer, mich festzulegen. Und wenn ich mich festlege, dann war das schönste Erlebnis bisher vermutlich ein Sonnenaufgang auf dem Jumbo Rock Campground im Joshua Tree National Park. Berührend-beeindruckend, gewaltig. In meiner persönlichen Entwicklung war das schönste Erlebnis auch der aufregendste – der Schritt aus der Sicherheit hinaus auf den Boden der Selbständigkeit – ohne zu wissen, ob er mich tragen wird.

Was ist Dein Lieblingsessen?

Das ist einfach. Spaghetti Bolognese. Und Kaiserschmarrn. Allerdings nicht zeitgleich 🙂

Hast Du ein Vorbild? Wenn ja, wen? 

Es gibt nicht DAS EINE Vorbild. Es gibt viele Menschen, die ich für einen Teil, den Sie verkörpern und sind, bewundere. Da picke ich mir die Rosinen (wie im Kaiserschmarrn) von verschiedenen Personen heraus. Was sie sicherlich alle gemeinsam haben, ist Authentizität – sie sind echt, machen ihr Ding und sind damit erfolgreich – und lassen andere Menschen daran teilhaben.

Wie möchtest du in der Erinnerung von Leuten bleiben, wenn du diese Erde verlässt?

Ich möchte etwas nachhaltig verändert haben im Mindset der Menschen und somit dazu beitragen, dass sie ihr Leben leben, wie sie es wollen und nicht wie sie denken, dass es sich „sein muss“.  Ich möchte Menschen, mit dem, was ich bin und was ich mache, ein Vorbild und Motivation sein und als Mentorin andere darin Unterstützung, Ihren Weg zu gehen.

Was tust du, wenn du keine Lust hast, etwas zu tun, es aber von dir erwartet wird?

Grundsätzlich handle ich danach, was ich persönlich für richtig und wichtig halte, unabhängig von Außen-Erwartungen an mich – das gelingt mir sicher noch nicht immer. Und immer besser. Wenn es eine Erwartung von mir selbst an mich ist, dann ist das eine Frage der Priorität und des Fokus. Wenn ich etwas erwarte und mich bewusst dagegen entscheide, dann ist das in dem Moment ok, denn ohne Lust, wäre das Ergebnis nicht so gut, wie ich es erwarte. Also mache ich Pause, aktiviere meine Lust darauf wieder und mache dann weiter.

Wie kamst du zu dem Thema deines Blogs?

„live your change“ – das ist das Motto meines Lebens und meiner Arbeit – meiner Berufung. Inspiriert ist Live your change von einem Zitat von Rainer Maria Rilkes „Du musst Dein Ändern leben“. Und das ist es, worum es bei der Veränderung geht – wir können alle viel lesen und uns weiterbilden und theoretisch wissen, wie es geht – doch um uns und etwas wirklich zu verändern, dürfen wir ins Handeln kommen und die Veränderung auch leben. Hierbei bietet ich  Unterstützung an. Es geht um Bewusstheit, Aktion und Haltung – im Englischen klingt es besser: Awareness, Action, Attitude!

Welches ist Deine größte Leidenschaft?

Als multi-passionate 😉 fiel es mir bislang schwer, DIE größte Leidenschaft herauszupicken. Skifahren gehört auf jeden Fall dazu. Am liebsten in Kombination mit lieben Menschen zusammen. Lesen und dieser Moment des AHA-Effekts, wenn plötzlich wieder ein Puzzle-Teilchen mein Weltbild ergänzt. Ideen spielen, sprudeln und Pläne daraus spinnen mit Bekannten, Kollegen und Freunden. Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, ist es das letztere. Tollerweise (gibt es dieses Wort?) lässt sich alles kombinieren und ich habe auch meinen Beruf daraus gemacht 🙂

Was lieben andere Leute an Dir?

Meinen Optimismus und dass ich immer aus dem, was passiert das beste mache und aufzeige. Meine Offenheit und Direktheit. Und mein Ich -sein, mein Echt-sein.

Woran glaubst Du?

Dass alles, was mir passiert zu meinem Besten ist. Das alles zu mir kommt zur richtigen Zeit. Dass das, was ich mir wünsche, alles „genehmigt“ ist und zu mir kommen wird und dass ich mich bis dahin mich entspannen und mir eine gute Zeit machen kann.  Ich glaube daran, dass uns das Leben trägt, wenn wir uns vertrauensvoll auf den Weg machen, um das zu tun, was uns wirklich am Herzen liegt.

Gibt es etwas, wovor Du Angst hast, es aber trotzdem tust?

Mein altes ICH war soweit von Spiritualität entfernt wie ein Elefant vom Seiltanzen. Dass ich heute das Thema Spiritualität und Business verbunden sehe, darüber rede, darüber schreibe und dieses Thema auch nach vorne bringen möchte – dahinter stehe ich, doch es macht mir auch Angst. Es ist vermutlich die Angst vor dem sozialen Anerkannt-sein und ernst genommen werden. Wenn ich mir die Gesichter meiner Ex-Kollegen und Chefs vorstelle, wenn ich das sage, muss ich schon fast lachen. Also Angst wieder weg 🙂

Was würdest Du mit einer Million Euro machen?

Mit einer Million würde ich mir ein Haus an einem See mit Stadtnähe und Blick auf die Berge bauen inkl. Räumlichkeiten für meine Arbeit, die sowohl privat als auch beruflich genutzt werden für Freunde, Familie und Kunden. Ein Mehrgenerationen-Wohn- und Arbeits- und Wohlfühlhaus. Mit eigenem Koch und Fitnesstrainer.

Und nun, die von mir nominierten Blogs und Blogger, die ich besonders gerne lese und noch nicht lange kenne – es ist mir eine Freude – ich nominiere:

Dr Steffi Burkhard von Generation Why

Christina Emmer  – Wegbegleiterin

Claudia Grabher von Nahrung für die Seele

Hier sind die 11 Fragen für Euch:

1. Warum tust Du, was Du tust?

2. Gab es einen Moment, in dem Du wusstest – das ist es, was ich machen möchte?

3. Woran glaubst Du?

4. Wie aktivierst Du Deine Kreativität am Tag?

5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde – was würdest du tun in Deinem Leben?

6. Welches Wort beschreibt Dich am besten?

7. Welches Buch möchtest Du unbedingt weiterempfehlen?

8. Was bedeutet für Dich Erfolg?

9. Lebst Du das Leben Deiner Träume?

10. Wann hast Du das letzte Mal etwas getan vor dem Du Angst hattest?

11. Wen Du anderen einen Ratschlag mit auf den Weg geben könntest – welcher wäre es?

Die Regeln zum “Liebster Award”:

Verlinke die Person, die dich nominiert hat, in deinem Blog und beantworte die 11 Fragen in deinem Blogartikel. Wähle selbst Blogs aus, die du nominieren möchtest und teile ihnen dies mit. Stelle selbst 11 Fragen und reiche den Award weiter.

Viel Spaß beim Lesen und Beantworten!

Eure

kirstin_handschrift_violett_klein

 

PS: Das Mentoren Programm ist zur Anmeldung geöffnet – ich freu mich auf euch!



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Kennst Du Deine größten Stärken?

Aus dem gestern geposteten Interview stammt dieses Zitat:
„Sie müssen sich selbst als Talent-Unternehmer, als Ich-AG verstehen. Sie müssen versuchen, zu einer Marke zu werden und entscheiden, für welches Thema oder welche Fähigkeit sie stehen wollen.“

Kennst Du Deine größten Stärken? 

Damit meine ich nicht nur Fähigkeiten, die Du erlernt hast im Laufe der Zeit – sondern die aus Dir selbst wie selbstverständlich kommen und die Dir Spaß bringen.

Auf dem Weg zur Berufung ist das Entdecken der eigenen größten Stärken ein entscheidender Baustein.

take a chance

So machst Du Dich auf den Weg:

1. Nimm Dir einen leeren Zettel – z.B. A4 im Querformat und schreibe „Meine Stärken“ in die Mitte und umkreise es.

2. Denk an eine Situation, in der Du ein tolles Feedback bekommen hast für etwas, das Du getan hast und fühle nochmal rein. Das kann und musst nichts mit Deinem Job zu tun haben.

3. 10 Minuten nicht mehr und nicht weniger – schreibe im Uhrzeigersinn um den Kreis herum alles, was Dir dazu einfällt, beginne bei 12 Uhr. Alles ist erlaubt, Wiederholungen, Dinge, die offensichtlich nichts damit zu tun haben. Lass Deinen Gedanken freien Lauf.  Höre nicht auf bevor 10min vorbei sind.

4. Nach 10Minuten – Stop. Nimm Dir einen farbigen Stift und umkreise thematisch zusammengehörige Worte und bilde Cluster.

Was fällt Dir auf? Welche sind Deine Kernthemen?

Die Ergebnisse sind ein erster Schritt und Deine Selbsteinschätzung, lass sie wirken, Dein Unterbewusstsein arbeitet nach.

Ich freue mich über Dein Feedback und Kommentare, wie es geklappt hat. Leite den Artikel gerne weiter und teile ihn mit Deinen Freunden.

Viel Freude wünscht Dir Kirstin

PS: Wen das Thema unterhalb der Oberfläche interessiert, bekommt natürlich im Rahmen meines Mentorenprogramm individuelle Übungen und Feedbacks.

Und Hier gehts nochmal zum Interview von der Huffington Post mit Thomas Sattelberger:Aus dem gestern geposteten Interview stammt dieses Zitat:
„Sie müssen sich selbst als Talent-Unternehmer, als Ich-AG verstehen. Sie müssen versuchen, zu einer Marke zu werden und entscheiden, für welches Thema oder welche Fähigkeit sie stehen wollen.“

Kennst Du Deine größten Stärken? Damit meine ich nicht nur Fähigkeiten, die Du erlernt hast im Laufe der Zeit – sondern die aus Dir selbst wie selbstverständlich kommen und die Dir Spaß bringen.

Auf dem Weg zur Berufung ist dies ein entscheidender Baustein. So machst Du Dich auf den Weg:

1. Nimm Dir einen leeren Zettel – z.B. A4 im Querformat und schreibe „Meine Stärken“ in die Mitte und umkreise es.

2. Denk an eine Situation, in der Du ein tolles Feedback bekommen hast, für etwas, das Du getan hast und fühle nochmal rein. Das musst nicht zwangsläufig etwas mit Deinem Job zu tun haben.

3. 10 Minuten nicht mehr und nicht weniger – schreibe im Uhrzeigersinn um den Kreis herum alles, was Dir dazu einfällt, beginne bei 12 Uhr

4. Alles ist erlaubt, Wiederholungen wie auch Dinge, die offensichtlich nichts damit zu tun haben. Lass Deinen Gedanken freien Lauf.

5. Nach 10Minuten – Stop. Nimm Dir einen farbigen Stift und umkreise thematisch zusammengehörige Worte und bilde Cluster.

Was fällt Dir auf? Welche sind Deine Kernthemen? Die Ergebnisse sind ein erster Schritt, lass sie wirken, Dein Unterbewusstsein arbeitet nach.

Hier gehts nochmal zum Interview von der Huffington Post mit Thomas Sattelberger:
http://www.huffingtonpost.de/2014/08/11/thomas-sattelberger-generation-y-_n_5667238.html?ncid=fcbklnkushpmg00000071



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Wie Du Angst in Vorfreude verwandelst

In dem Buch, das ich gerade gelesen habe, habe ich folgendes markiert:
„Fear is excitement without breathing“. 

Was heisst das?
Das Grundgefühl hinter (freudig) aufgeregt und ängstlich wegen etwas zu sein, ist das gleiche. Der Unterschied ist, dass beim Angstgefühl der Atem flacher wird, wir manchmal sogar die Luft anhalten. Mach Dir Deinen Atem bewusst und atme bewusst tief. Und Du merkst sofort, wie das Gefühl beginnt sich zu verwandeln. Probier es aus! Ich darf das heute auch weiter üben und wiederholen…. 
inhale.exhale.repeat.



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