Monthly Archives: April 2014

Unzufrieden, doch Angst vor Veränderung? Ein Wegweiser mit Babysteps.

„Ich muss was ändern. So geht es nicht weiter. Doch ich weiß einfach nicht, wie und was. Was, wenn der nächste Schritt der falsche ist? Wenn ich nur wüsste, was richtig ist“

Wie oft höre ich Sätze dieser Art. Und wie oft habe ich sie selbst gedacht und auch gesagt. Sicherlich hat es was mit der selektiven Wahrnehmung zu tun, denn ja, diese Gedanken habe mich dorthin geführt, wo ich heute stehe, nämlich, dass ich mit genau diesen Menschen arbeite, die diese Gedanken haben. Ich habe ein Auge auf sie. Ich habe ein Ohr dafür.

Egal, ob es sich um Beziehung, Job, Körper, allgemeine Lebenssituation handelt – die Bereiche sind vielfältig, häufig kombiniert und daher oftmals unklar für denjenigen, der mitten drin steckt. Meistens liegt es daran, dass derjenige noch nicht gefunden hat, was er tun will in diesem Leben, etwas, das ihn wirklich erfüllt – er hat seine Berufung nicht gefunden. Und es passiert häufig, dass diese Situation über Jahre anhält, denn die Angst vor dem nächsten Schritt, die Ungewissheit darüber, welcher der RICHTIGE nächste Schritt ist, lähmt und lässt erstmal den Verdrängungsmechanismus in Aktion treten.  Fürs erste. Denn ist dieses Gefühl einmal da, wird es immer wieder kommen. Die Abstände werden kürzer und die Unzufriedenheit wird stärker.

Tatsächlich gibt es auch einige, die sich mit Ihrer Situation abfinden, schön reden: Den Job ziehe ich einfach durch, er bringt mir gutes Geld, mein Leben findet in den Urlauben und am Feierabend statt. Wie viele Lehrer erlebe ich, die sich von Ferien zu Ferien hangeln, wie viele Angestellte von Wochenende zu Wochenende. Die Unzufriedenheit wird betäubt mit exzessivem Shopping, Planung von Reisen oder TV, Computerspielen – entfliehen in andere Leben als das eigene, da es nicht aufregend genug ist.

Doch wie komme ich raus? Woher weiß ich, welcher der nächste Schritt ist und wer kann mir helfen, das Risiko abzuschätzen? Die Gegenfrage, die ich dazu immer stelle, lautet: Wohin soll der Schritt denn führen? Kennst du Dein Ziel? Was ist anders, wenn der Schritt der RICHTIGE ist?  Bei Alice im Wunderland gibt es tolle Szene dazu:

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Die eigene Lebensvision und die persönlichen Ziele sind nicht nur unser Leuchtturm und Fixstern am Himmel, die uns ab sofort jede Entscheidung leichter treffen lassen, sondern der Weg dorthin, herauszufinden, was wir uns erträumen und wünschen, macht so einen Spaß! Als ich vor 3 Jahren meine Zielecollage geklebt habe (und ich habe mich geweigert bevor es los ging: „was für ein albernes Gebastel!“) war für mich ein unglaublicher Moment. Plötzlich konnte ich mir jeden Tag ansehen, wie mein Leben aussehen wird.

Natürlich kann man sich auch verändern, ohne sein Ziel zu kennen. Bei mir war das Anfangs auch so. Ich kann nicht behaupten, dass ich immer wusste, was mein Ziel ist, im Gegenteil, lange Zeit wusste ich es nicht. In diesem Fall waren irgendwann die Unzufriedenheit, gleichzeitig meine Neugier und mein Vertrauen, dass dieses Leben etwas Gutes für mich bereithält, so groß, dass ich einfach ins kalte und tiefe Wasser gesprungen bin. Und voila – hier bin ich. Nicht untergegangen und auf meinem Weg.

Die gute Nachricht ist: Jede Bewegung ist besser als Stillstand! Mach irgendwas, gehe einen, und sei es nur einen klitzekleinen Schritt in irgendeine Richtung. Manchmal hilft buchstäblich Bewegung, also Sport oder Spaziergehen, um den Geist wieder in neue Richtungen bringen können. Geh in die Natur, plane feste Zeit für Dich ein, die wichtiger ist, als jeder andere Termin, um wieder Kontakt zu Dir und Deinen Bedürfnissen aufzunehmen.

Wenn Du also Dein Ziel nicht kennst und Dich mit dem Gedanken der Lebensvision und der Lebensziele, zu denen auch die Berufung gehört, noch nicht anfreunden kannst, dann geh trotzdem einfach los. Gehe los und lebe! Mache Fehler, lerne daraus. Wenn Du fällst, puste, kleb ein Pflaster mit Elefant auf die Wunde, steh wieder auf und renne weiter, wie früher als Kind. Erlebe Neues und Großartiges. Gibt Deinem Leben die Chance, das glücklichste zu werden, das Du Dir vorstellen kannst. Setz dich selbst wieder ans Steuer Deines Lebens und lass nicht zu, dass die Angst und Unzufriedenheit Dich lähmen, denn alles ist besser, als fremdbestimmt und unzufrieden durchs Leben getrieben zu werden. Wenn Du auf dem Weg bist, wirst Du belohnt und es packt Dich irgendwann die Neugier und Du bekommst eine Ahnung und ein Gefühl davon, was Du machen willst in diesem Leben. Und spätestens dann machst Du Dich auf den Weg zu der Vision Deines Lebens.

Und eines ist sicher: seit ich meine Lebensvision und meine Ziele kenne, gibt es immer noch jede Menge Herausforderungen im Alltag. Doch das Leben macht billionen-zillionen-und-überhaupt-fach mehr Spaß, das Vertrauen in mich selbst und in das Leben wächst immer mehr, die Begeisterung und Leichtigkeit sprudeln in mir und lassen mich die meiste Zeit durch das Leben tanzen. Ich wünsche mir für jeden einzelnen von Euch, der noch mit sich hadert, Euch nicht nur eine große Portion davon abgeben zu können, sondern dass Ihr die Quelle in Euch selbst findet – denn sie ist schon da.

Abbinder Artikel

www.kirstinkailbach.de



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Vielleicht ist es auch anders? Über Perspektivenwechsel.

Kennt ihr das, wenn ihr ein Gespräch vor Euch habt und ihr seid euch ganz sicher zu wissen, wie es verläuft? „Das ist ja immer so…..“ Oder vor Menschen zu stehen, vielleicht eine Präsentation zu halten und ein mulmiges Gefühl zu haben, weil alle starren, weil das Kleid nicht richtig sitzt? Es ist gut, uns immer wieder mal daran zu erinnern, eine neue Perspektive einzunehmen, offen zu sein für neue Möglichkeiten, neue Ausgänge von Situationen, neue Reaktionen zu erwarten oder auch selbst einfach mal etwas anders machen. Und wenn wir unsere Phantasie schon einsetzen, um uns mögliche Szenarien auszumalen, dann wäre es doch toll, wenn die Szenarien so großartig wie möglich sind  In diesem Sinne….ich wünsche Euch einen schönen Tag mit vielen neuen Perspektiven  🙂 Bildschirmfoto 2014-04-23 um 09.24.54

 

#100happydays #happymoment 22

 



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Schokolade, Gänseblümchen, Sissi oder Happy moment #19

Heute war ein ganz normaler Ostersonntag.

Ungeniert Schokolade zum Frühstück essen – das ist Ostersonntag! Doch nein, das war nicht DAS Highlight des Tages.

Sissi, Teil 1. Ich weiß nicht, wie oft ich ihn schon gesehen habe und trotzdem saß ich wieder bis zur letzten Minute vor dem Fernseher. Hach……Franzl! Doch nein, das war auch nicht DAS Highlight des Tages.

2 wunderbaren Stunden in der Natur im schönen Kraichgau, meiner Heimat. Viele strahlend gelbe Rapsfelder und Wunscherfüllung in Hülle und Fülle in Form von Pusteblumen und Gänseblümchen…..und nein, auch nicht DAS Highlight des Tages.

rapsfelder

Mein Highlight heute ist ein Wunsch, den ich mir selbst erfüllt habe…..ein Flugticket zu einem Reiseziel, von dem ich schon seit über 15 Jahren träume. Viel sprach dagegen, ihn mir JETZT zu erfüllen. Doch mein Herz sprach dafür. Mein Happy moment #19

gänseblümchen

WIe waren Eure Wünsche über Ostern? Habt Ihr Euch selbst eine Freude bereitet? Ich habe einen Wunsch für jeden von Euch mitgebracht – 3-2-1 – Augen zu – und los…..

pusteblume

#100happydays



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Love is all around oder Happy moment #17

Die kommenden 3 Ostertage stehen ganz im Namen der Familie.

Ich freue mich über die gemeinsamen schönen Stunden, bin dankbar, dass es allen gut geht. In vielerlei Hinsicht war dieser Tag ein Tage mit Liebe in Hülle und Fülle…..Love is all around.

heart

#100happydays #Dankbarkeit #Liebe



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La dolce vita oder happy moment #16

Lieblingszeit mit Lieblingsmenschen, die Erste. La dolce vita im Kurgebiet Bad Kreuznach mit meiner Herzensfreundin Maren von Goldvonmorgen.de
la dolce vita
#100happydays


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Morning running routine

Morning-Routine oder Happy moment #15

„Eigentlich“ möchte ich gerne 2-3 mal pro Woche morgens ganz früh laufen gehen. Uneigentlich schaffe ich es 1 mal  – und jedes Mal werde ich belohnt – am Mittwoch war es ganz besonders schön – 8 Uhr, Sonnenschein, wenig Leute unterwegs, nur ich, die Bäume, die Sonne, der Weiher. Und ein paar Ostereier, die jemand netterweise dekoriert hat, haha 🙂

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Nach Ostern stehen die 2-3 mal laufen gehen am Morgen fest in meinem Kalender. Es ist nicht nur schön, laufen zu gehen, sondern der Tag verläuft anders. Das Frühstück schmeckt besser, die Laune ist noch viel besser, die Termine laufen erfolgreicher, der Tag ist schöner, ich habe ein besseres Körpergefühl und alles fluppt viel leichter. Gestern hatte ich von Leichtigkeit geschrieben, die Zitrone, mein Symbol für Leichtigkeit. Joggen aktiviert dieses Gefühl auch.

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Kennt Ihr das auch? Was ist bei Euch der beste Trick, um in einem super Tag zu starten? Gibt es eine Guten-Morgen-Routine in Eurem Alltag?

Einen tollen Tag mit viel Leichtigkeit und Lebensfreude!

 

#100happydays



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Walking, Talking & Zitronenkuchen oder Happy moment #14

Am Dienstag habe ich eine liebe Freundin besucht.  Den Sonntag hatte ich gearbeitet und habe den freien Tag auf Dienstag geschoben – es war herrlich! Frei zu haben, wenn „normalerweise“ gearbeitet wird ist noch ein viel schöneres „frei haben“, findet Ihr nicht?

Wir sind endlos spaziergangen im Grünen, haben geredet, Zukunftspläne geschmiedet und und uns von Aprilwetter und sanftem Wind verwöhnen lassen.

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Am Nachmittag gab es als Highlight noch selbstgebackenen Zitronenkuchen. Der Zitronenduft und -geschmack ist mein persönliches Symbol für Leichtigkeit – Leichtigkeit also einmal mehr aktiviert und er war soooooo lecker! Pünktlich dazu kam die Sonne heraus. Leider hab ich kein Foto gemacht, dafür einen sehr schönes Bild inkl. Rezept gefunden, passend zu Ostern bei Himbeermarmelade.de

Viel Spaß und Leichtigkeit…..welches ist Dein persönliches Symbol für Leichtigkeit? Hast Du eines? Hättest Du gerne eines?

#100happydays



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Die Entdeckung des Papayasalats oder Happy moment #13

Ich liebe Papaysalat. Ich bin hin und wieder süchtig nach Papaysalat.

Heute habe ich in dem vietnamesischen Restaurant bei mir um die Ecke, in dem ich in fast 2.5 Jahren noch nie (!!) war, den bislang leckersten gegessen. OK, den leckersten in Deutschland. Thai Taste in London hat mich verzaubert und Tränen in die Augen getrieben (die Chilli wars), doch das Viet Nam Restaurant Saigon Pho hat mir heute den Tag gewürzt! Lecker, yummi, super!

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Ich habe festgestellt, dass gesunder Ernäherung sich wirklich auf das Wohlbefinden auswirkt. Habe ich immer gelesen und ja-ja, klar, man weiß es ja. Doch ich spüre es wirklich. Wenn ich mich ordentlich ernähre, sind meine Tage heller. Ein Hoch auf den Papaysalat!

#100happydays



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Sonnen-Sonntag oder Happy moment #12

Sonntag ist Park-Tag. Sonntag ist See-Tag. Sonntag ist auch Arbeits-Tag. Sonntag ist Genuss-Tag. Sonntag ist neue-Ideen-Tag. Sonntag ist Sonnen-Tag. Sonntag ist frische-Luft-Tag. Sonntag ist Glücks-Tag.

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Immer, wenn mein Kopf voll ist, ich mal durchatmen oder meinen Gedanken strukturieren möchte, gehe ich zum Decksteiner Weiher. Wenn ich Bewegung brauche und wenig Denken will (denn ich bin dann so sehr mit atmen beschäftig und nicht multi-tasking-fähig) gehe ich joggen. Wenn ich denke möchte und Klarheit im Kopf brauche, gehe ich spazieren. Die Bäume, das Grün, die Hunde, die Schwäne, das Wasser, der Wind – und die Ideen beginnen zu sprudeln.

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#100happydays



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